Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 03.12.2018 Auktion A187AS: Asiatica

© Koller Auktionen AG

Anzeige

Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto Modersohn
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Nature morte au crane / Pablo Picasso

Nature morte au crane / Pablo Picasso
© Galerie Weick


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Edward Dwurnik gestorben

Edward Dwurnik gestorben

Edward Dwurnik ist tot. Der polnische Maler starb am vergangenen Sonntag in Warschau. Er wurde 75 Jahre alt. Ab den 1970er Jahren reagierte auch der Westen auf seine politisch engagierte Kunst und ermöglichte ihm zahlreiche Ausstellungen. In seinen Werken verarbeitete Dwurnik die gesellschaftlichen Verhältnisse im Kommunismus seiner Heimat. Ausgehend von den Ideen des Sozialistischen Realismus verfremdete er seine Bilder durch die Wahl der Farben und comichafte Mittel. In seiner Serie „Sportsmann“, die zwischen 1972 und 1978 entstand, thematisierte er den kommunistischen Jedermann. Die Bandbreite der Motive reicht hier von Gewaltszenen bis hin zu Strandbildern. Der Werkkomplex „Der Weg in den Osten“ ist dagegen den Opfern der Stalin-Ära gewidmet. Die großformatigen Gemälde erinnern an die russischen Gulags im Winter. Hier verwendete Dwurnik fast ausschließlich die Farben Weiß, Schwarz und Blau für seine Komposition. Die abgebildeten Figuren erscheinen als namenlose Individuen, als schwarze Silhouetten vor weißem Hintergrund.

Edward Dwurnik wurde 1943 am Rande Warschaus geboren und studierte ab 1963 Malerei und Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste Warschau. Ab Mitte der 1960er Jahre widmete er sich Zeichnungen und Aquarellen. Zu den bekannten Ausstellungen, an denen er teilnahm, zählte 1982 die Documenta 7. Seine Werke waren auch im Württembergischen Kunstverein, bei der Biennale in Sydney oder im New Yorker Museum of Modern Art zu sehen. Zum Jahreswechsel 1994/95 war Dwurnik auf der Ausstellung „Der Riss im Raum. Positionen der Kunst seit 1945 in Deutschland, Polen, der Slowakei und Tschechien“ im Martin-Gropius-Bau in Berlin zugegen. In seiner Spätphase traten die soziopolitischen Aspekte zunehmend in den Hintergrund, wie die in Stadtansichten aus der Vogelperspektive in der Serie „Eine Reise per Anhalter“ oder die vielen Blumenbilder verdeutlichen, an der er seit Mitte der 1990er Jahre malte. Bis zu seinem Tod lebte und arbeitete Dwurnik in Warschau.


31.10.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Robert Seegert

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Variabilder:

Edward Dwurnik
 gestorben
Edward Dwurnik gestorben

Künstler:

Edward Dwurnik








News vom 14.11.2018

Nicole Eisenman in Baden-Baden

Nicole Eisenman in Baden-Baden

Zweifache Würdigung für Aachener Ludwig Forum

Zweifache Würdigung für Aachener Ludwig Forum

Dänischer Silberschmuck in Berlin

Dänischer Silberschmuck in Berlin

Gerhard-Altenbourg-Preis für Herman de Vries

Gerhard-Altenbourg-Preis für Herman de Vries

News vom 13.11.2018

Paul Citroen in Bad Frankenhausen

Paul Citroen in Bad Frankenhausen

Das Chambre Privée eines Sammlers in Aachen

Das Chambre Privée eines Sammlers in Aachen

Der Schrank von Ramon Haze in Mönchengladbach

Der Schrank von Ramon Haze in Mönchengladbach

Platschek-Preis für Monica Bonvicini

Platschek-Preis für Monica Bonvicini

Emil Noldes Begonien wieder in Erfurt

Emil Noldes Begonien wieder in Erfurt

News vom 12.11.2018

Lindenau-Museum Altenburg: Sanierung kann kommen

Lindenau-Museum Altenburg: Sanierung kann kommen

Sondra Perry gewinnt Nam June Paik Award

Sondra Perry gewinnt Nam June Paik Award

200.000 neue Objekte für Archiv der Avantgarden

200.000 neue Objekte für Archiv der Avantgarden

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Kunsthaus Lempertz - Ein Paar bedeutender belgischer Renaissance-Kirchenfenster mit dem Hl. Sulpicius und dem Hl. Dionysius

Exzellente Offerte von der Gotik bis ins 20. Jahrhundert
Kunsthaus Lempertz

Kunstauktionshaus Schlosser GmbH & Co. - Unser Katalog zur 78. Auktion

78. Auktion - Kunst & Antiquitäten
Kunstauktionshaus Schlosser GmbH & Co.

Auktion "Kunst und Antiquitäten" am 1. Dezember 2018
Auktionshaus Stahl

Van Ham Kunstauktionen - Clemens Dahmen, Peridot-Collier, um 1830/40

Hochkarätiger Herbst
Van Ham Kunstauktionen

Kunsthaus Lempertz - Meister des Siefersheimer Altars Umkreis, Sechs Apostel, um 1400

Hochwertige Offerte
Kunsthaus Lempertz

Kunsthaus Lempertz - William Fowle, Charles II-Tazza, 1671

Schätze aus einer niedersächsischen Privatsammlung
Kunsthaus Lempertz





Copyright © '99-'2018
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce