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Das beste Hochhaus steht in Mexiko

Internationaler Hochhaus Preis für den „Torre Reforma“ von Benjamín Romano in Mexiko-Stadt

Gestern hat das mexikanische Hochhaus „Torre Reforma“ in Frankfurt den Internationalen Hochhaus Preis 2018 erhalten. Der Architekt L. Benjamín Romano nahm die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung und die von Thomas Demand gestaltete Statuette persönlich entgegen. Der 246 Meter hohe „Torre Reforma“ war das Gebäude, das sowohl die Ingenieure als auch die Architekten in der Jury am stärksten begeisterte – „als meisterhafter Ausdruck eines neuen Nachdenkens über das Hochhaus und somit als würdiger Preisträger“. Es ist ein Gebäude, das in den Augen der Preisrichter all das verkörpert, was sich Benjamín Romano selbst zum Ziel gesetzt hat: Nachhaltigkeit, modernste Technologie und gut strukturierte Räume kunstvoll miteinander zu verbinden.

„Das Gebäude zeigt durch seine innovative und erdbebensichere Konstruktion im wahrsten Sinne des Wortes Rückgrat. ‚Torre Reforma‘ beeindruckt darüber hinaus durch seinen kreativen Umgang mit Baumaterialien, einem ausgefeilten Tragwerkskonzept und hoher Energieeffizienz“, erläuterte Matthias Danne, Finanz- und Immobilienvorstand der DekaBank. Vor allem die bereits unfreiwillig getestete Erdbebensicherheit wurde von allen Seiten mehrfach gelobt. Die vollständige Integration einer historischen Villa im Erdgeschoss sowie der Rekurs auf die bauliche Tradition der Azteken wurden als konsequenter und sensibler Umgang mit der Geschichte des Ortes bewundert. Peter Cachola Schmal, Direktor des Deutschen Architekturmuseums (DAM), hob weiterhin die eher ungewöhnliche ganzheitliche Herangehensweise hervor und betonte: „Benjamín Romano beweist, dass ein einziger Architekt die Baustandards auf seinem Gebiet und in seiner Stadt neu definieren kann.“

Der Internationale Hochhaus Preis wurde 2003 von der Stadt Frankfurt am Main, dem Deutschen Architekturmuseum und der DekaBank ins Leben gerufen und seit 2004 alle zwei Jahre vergeben. Der Wettbewerb richtet sich an Architekten und Bauherrn, deren Gebäude mindestens 100 Meter hoch sind und in den vergangenen zwei Jahren fertiggestellt wurden. Das DAM in Frankfurt nominiert jeweils 30 bis 40 Entwürfe. Eine Fachjury bestehend aus Architekten, Ingenieuren und Immobilienentwicklern wählt daraus zunächst fünf Finalisten und anschließend den endgültigen Sieger aus. Auffällig war in diesem Jahr, dass es keine Projekte aus Europa oder den USA ins Finale geschafft hatten. Bei ihrer Entscheidung betrachten die Experten besonders die Aspekte „Übergreifende Aussage“, „Skulpturale Qualitäten“, „Statisches Konzept“, „Nutzungsmischung“ sowie „Balance zwischen Wirtschaft und Kultur“. Auch der Beitrag eines Hochhauses zum Stadtgefüge und urbanen Leben bildet ein entscheidendes Kriterium.

Die Ausstellung „Best Highrises 2018/19 – Internationaler Hochhaus Preis 2018“, die das Deutsche Architekturmuseum vom 3. November bis 3. März 2019 in Frankfurt zeigt, präsentiert alle 36 nominierten Projekte des Wettbewerbs. Die Schau ist täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr geöffnet, mittwochs zusätzlich bis 20 Uhr. Geschlossen bleibt an Heiligabend, 1. Weihnachtsfeiertag und Neujahr. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 4,50 Euro. Der Ausstellungskatalog kostet im Museum 22 Euro, im Buchhandel 30 Euro.

Deutsches Architekturmuseum
Schaumainkai 43
D-60596 Frankfurt am Main

Telefon: +49 (0)69 – 212 388 44
Telefax: +49 (0)69 – 212 363 86


02.11.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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 „Torre Reforma“ von Benjamín Romano in Mexiko-Stadt
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Benjamín Romano, Torre Reforma, Mexiko-Stadt 2016
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Benjamín Romano, Torre Reforma, Mexiko-Stadt 2016
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Benjamín Romano, Torre Reforma, Mexiko-Stadt 2016
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Künstler:

Benjamín Romano








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