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Lili Fischers Zeichnungen in Hamburg

Lili Fischer, Wuchsform (Kirschbaumübung), 1983

Die Hamburger Kunsthalle widmet sich in der laufenden Ausstellung dem zeichnerischen Œuvre von Lili Fischer. Circa 80 Werke aus der Zeit zwischen 1985 und 2017 vermitteln das Konzept der Feldforschung, das die Künstlerin für sich entdeckt hat. Fischers Grundidee ist die Verbindung von Kunst und Natur. „Durch Beobachten, Erforschen und Sammeln von Pflanzen, Tieren, Landschaften bis hin zum Haushalt untersucht sie Inhalte neu und belebt sie wieder“, so die Kuratorin Petra Roettig. In ihren Arbeiten thematisiert Fischer etwa die genaue Wiedergabe von Faltern, aber auch eine metaphorische „Besentanz-Partitur“.

Der Begriff der „Beseelung“ steht im Mittelpunkt ihres künstlerischen Schaffens. Die Zeichnungen, die Fischer mit Tusche, Feder oder Kohle ausführt, sollen die Kreativität und Phantasie des Betrachters anregen und ihn zugleich animieren. Oft sind ihre Arbeiten bloße Skizzen und Studien. Fischer sagt selbst: „Alles beginnt mit der Zeichnung. Über das Zeichnen lerne ich die Torfstruktur, die Wolken, den Nachtfalter kennen. Über das Zeichnen erarbeite ich mir Choreographien, Raumteilungen und Zeitabläufe. Raupen sind für mich Zeichnungen, ebenso wie der Tanz.“ Neben den in Kohle, Bleistift oder Wachskreide erstellten Blättern, wie „Verschiedene Faltertypen“ von 1999, verwendet die Künstlerin auch Naturmaterialien etwa Lilienblüten, die sie über bestehende Grafiken klebt. In solchen Arbeiten wird die Verbindung von Kunst und Natur besonders deutlich.

Lili Fischer wurde 1947 in Priwall bei Travemünde geboren und studierte in Hamburg in den 1960er und 1970er Jahren Kunsterziehung und -geschichte, Ethnologie und Pädagogik an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und der Universität Hamburg. Dort verfasste sie 1978 auch ihre Dissertation über das Thema der „Beseelung“ im Fach Ethnologie. Ab 1980 unterrichtete Fischer an verschiedenen Universitäten und Akademien und war künstlerisch tätig. 1987 nahm sie dann an der Documenta 8 in Kassel teil. Zwischen 1994 und 2013 war Lili Fischer als Professorin an der Kunstakademie in Münster für den Bereich Performance und Feldforschung tätig.

Die Ausstellung „Lili Fischer. Alles beginnt mit Zeichnen…“ läuft bis zum 10. Februar 2019. Die Hamburger Kunsthalle hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr und donnerstags zusätzlich bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 14 Euro, ermäßigt 8 Euro, für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist er frei. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der das gesamte Schaffen von Lili Fischer dokumentiert und im Museum für 28 Euro erhältlich ist.

Hamburger Kunsthalle
Glockengießerwall
D-20095 Hamburg

Telefon: +49 (0)40 – 428 131 200
Telefax: +49 (0)40 – 428 543 409


06.11.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Robert Seegert

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Veranstaltung vom:


19.10.2018, Lili Fischer - »Alles beginnt mit Zeichnen…«

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Hamburger Kunsthalle

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Lili Fischer, Wuchsform (Kirschbaumübung), 1983
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Lili Fischer, Besentanz-Partitur, 1986
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Lili Fischer, Verschiedene Faltertypen, 1999
Lili Fischer, Verschiedene Faltertypen, 1999

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Lili Fischer, Gepresste Lilienblüte über Sepia-Zeichnung, um
 1978
Lili Fischer, Gepresste Lilienblüte über Sepia-Zeichnung, um 1978

Variabilder:

Lili Fischer vor dem Entwurf ihres Katalogs „Alles beginnt mit Zeichnen…“,
 2018
Lili Fischer vor dem Entwurf ihres Katalogs „Alles beginnt mit Zeichnen…“, 2018

Künstler:

Lili Fischer








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