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Düsseldorf feiert 100. Geburtstag von Alfred Schmela

in der Ausstellung „Alfred Schmela zum 100. Geburtstag“

Alfred Schmelas Tätigkeit als Galerist in Düsseldorf hat weiträumig Spuren hinterlassen. Viele Sammlungen profitieren noch heute von seinem Wirken, Künstler, die er entdeckte und vertrat, gelten heute weltweit als Ikonen. Schmela zählte zu den Mitbegründern der ersten Messe für zeitgenössische Kunst, des „Kölner Kunstmarkts“ von 1967, der heutigen Art Cologne. „Wir müssen lange warten, bis wieder ein solcher Mann auftaucht, den eigentlich nichts als Kunst und immer wieder nichts als Kunst interessiert“, meinte der Düsseldorfer Akademiedirektor Norbert Kricke in seinem Nachruf. Nach zwei Anfangsdomizilen konnte Schmela 1971 das erste zu diesem Zweck geplante Galeriegebäude in der Bundesrepublik eröffnen. Seit rund zehn Jahren dient das verschachtelte, vom niederländischen Architekten Aldo van Eyck geplante Haus der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen als dritter Standort.

Am 23. November wäre Schmela 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass zeigt die Kunstsammlung NRW die Ausstellung „Alfred Schmela zum 100. Geburtstag“ in seiner ehemaligen Galerie. Neben zahlreichen Dokumenten wie Briefen, Einladungskarten oder Fotos enthält die hauptsächlich im Souterrain konzentrierte und von Schmelas Enkelin Lena Brüning kuratierte Schau einige Werke von Künstlern, die ihre erste Einzelausstellung bei ihm hatten. Dazu gehören unter anderem Stars wie Yves Klein mit seinem Relief „éponge, RE 15“ von 1960, Arman mit seiner Assemblage „Colère de Violon“ von 1963 oder Günther Uecker mit dem zweiteiligen Nagelrelief „Zwischen Hell und Dunkel“ von 1983. Zu den spektakulärsten Ausstellungen in Schmelas Galerie gehörte Joseph Beuys’ elfte und letzte Einzelausstellung von 1983, die 44 lange schmale Basaltlavablöcke mit an den Kopfenden eingestanzten kegelförmigen Löchern wie „Leichen im Keller“ vereinte. Zu diesem Zeitpunkt wurde das Galeriegeschäft bereits von seiner Tochter Ulrike Schmela betrieben. Ihr Vater war am 20. Juli 1980 in Düsseldorf früh verstorben.

Begonnen hatte der examinierte Hochbauingenieur und in Düsseldorf sowie in Paris ausgebildete Kunstmaler mit der Eröffnung einer nur wenige Quadratmeter kleinen Galerie am 31. Mai 1957 in der Hunsrückenstraße. Hier präsentierte er Yves Klein, dessen im Schaufenster platziertes Gemälde „Monochrome Bleu“ fast einen Skandal auslöste. Im Jahr 1965 saß Joseph Beuys anlässlich seiner ersten Einzelausstellung „Wie man dem Toten Hasen die Bilder erklärt“ im Galerieschaufenster, vor dem sich eine Menschenmenge ansammelte. Auf zahlreichen Reisen nach Paris und dann nach New York, das Mitte der 1960er Jahre zur neuen Welthauptstadt der westlichen Kunst aufstieg, knüpfte Alfred Schmela ein enges Netzwerk. Nach dem Ende des Mietvertrages 1966 musste er vorübergehend das Galeriegeschäft von seiner Privatwohnung in Düsseldorf-Oberkassel steuern. Den Neubau eröffnete Schmela dann mit einer weiteren Einzelschau seines Oberkasseler Nachbarn Beuys.

Die Ausstellung „Alfred Schmela zum 100. Geburtstag“ ist bis zum 20. Januar 2019 zu sehen. Das Schmela Haus hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, am Wochenende ab 11 Uhr geöffnet. Geschlossen bleibt an Heiligabend, 1. Weihnachtstag und Silvester. Der Eintritt ist frei. Die kleine Ausstellungspublikation kostet im Museum 18 Euro.

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen – Schmela Haus
Mutter-Ey-Straße 3
D-40213 Düsseldorf

Telefon: +49 (0)211 – 83 81 204
Telefax: +49 (0)211 – 83 81 209

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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24.11.2018, Alfred Schmela zum 100. Geburtstag

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