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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Nachbericht

Mit der Nachkriegskunst und den Zeitgenossen konnte das Dorotheum in Wien das Jahr zufrieden beschließen. Dabei zeigten sich die Kunden nicht nur vom Italien-Schwerpunkt des Versteigerers begeistert, sondern belohnten auch die deutsche Avantgarde mit Preissprüngen

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott



Das Anfangszitat aus dem Evangelium nach Johannes nahm Günther Uecker 1995 als Grundlage für sein sechsteiliges Werk, das er nach dem Verfasser des Textes benannt hat. Die ersten zehn Verse, die der Künstler programmatisch für seine Materialarbeit heranzog, beschreiben dabei die Entstehung der Welt. Vor dem Wort Gottes, das den Schöpfungsprozess leitet, ist demnach nichts im Universum vorhanden, was Uecker zunächst mit einer Fläche aus fahl grauer Asche auf Papier illustriert. Es folgen in Leserichtung vier gleich große Blätter, auf die er handschriftlich die Bibelverse festhielt. Zuletzt steht rechts eine Tafel, die voll mit seinen typischen eng angeordneten Nägeln besetzt ist. Jene lassen sich hier symbolisch als Sinnbild der reichhaltigen Schöpfungen oder Einschläge ins Nichts durch Gottes Wort lesen. Die inhalts- und ausdrucksstarke mehrteilige Arbeit aus einer deutschen Privatsammlung überzeugte die Bieter des Dorotheums in Wien: Erst bei 280.000 Euro am oberen Rand der Schätzung erfolgte der Zuschlag.


Der Versteigerer schloss die Saison nicht nur mit diesem Los erfolgreich ab. Bei einer losbezogenen Zuschlagsquote von 72 Prozent inklusive Nachverkauf kam das Dorotheum netto auf über 4,67 Millionen Euro. Nur wenige hochgehandelte Stücke blieben am 27. November bei der „Post-War and Contemporary Art“ liegen, wie Anselm Kiefers auf 200.000 bis 300.000 Euro taxierte Umsetzung des kunsthistorisch tradierten Themas der Geburt der Venus als Aquarell von 2012. Den höchsten Preis des Abends erreichte ebenfalls Günther Uecker. In seinem „Feld“ von 2012/13 erheben sich die Nägel wie Ähren über eine weiße Tafel. Dabei stehen sie keineswegs nur gerade nach oben, sondern sind dynamisch in Schwüngen angeordnet, biegen sich und liegen teils fast flach, als ob ein Sturm über die metallen erstarrte „Vegetation“ hinweggezogen wäre. Mit rückseitiger Signatur und Datierung „Uecker -12-13 für den Engel“ legt der Künstler auch hier wieder einen spirituellen Bezug nahe. Nicht nur die visuellen Qualitäten, sondern ebenso das Konzept ließen den Preis letztlich auf die schätzkonformen hohen 400.000 Euro steigen.

Material, Form und Farbe

Mit Uecker beschäftigten sich noch weitere Kreative ausgiebig mit unkonventionellen Materialien und ihrer Aussagekraft. Alfons Schilling komponierte 1960 mit Sand, Schiefer, Putz und Farbe seine stürmisch braungraue titellose Arbeit auf Sackleinen, womit er heute erwartungsgemäße 60.000 Euro einspielte. Giulio Turcato schuf im Jahr 1968 eine mondartige runde Krateroberfläche namens „Superficie lunare“ aus einem in Mischtechnik übermalten festen Schaumstoff. Sie kletterte auf 70.000 Euro (Taxe 55.000 bis 65.000 EUR). Antoni Tàpies blieb mit seiner Materialwahl zwei Jahre später erdverbundener. Aus Stroh modellierte der Spanier seine „Pila de palla“ ins Zentrum einer lehmartig braun überzogenen Leinwand, die mit 85.000 Euro die untere Erwartung von 90.000 Euro respektierte. Der Wiener Aktionskünstler Hermann Nitsch griff 1990 für sein „Schüttbild mit Malhemd“ auf ein kurzärmeliges Oberteil zurück, das er vor Leinen an den Holzrahmen hing. Mit schwarzem Öl bespritzte er das Kleidungsstück, bis die Farbe in zwei vertikalen Linien auf dem weißen Hintergrund auslief, wofür der Hammer bei 45.000 Euro fiel (Taxe 40.000 bis 55.0000 EUR).

Die Vertreter der Konkreten Kunst legten ihr Augenmerk auf Form- und Farbbeziehungen in einem festen Regelwerk. Max Bill entwickelte 1966 beispielsweise seine Rautenform „Vier überlagerte Helligkeiten“ aus einem grünen, orange- und rosafarbenen sowie hellblauen Quadrat für nun 45.000 Euro (Taxe 38.000 bis 48.000 EUR). Richard Paul Lohse tat es ihm mit seinen vertikalen Farbbahnen „Sechs ineinandergehende gleich Gruppen“ von 1949/66 bei 32.000 Euro gleich (Taxe 25.000 bis 35.000 EUR). Julije Knifer konzentrierte sich in seinem Werk auf das Mäanderband. Immer wieder variierte er das seit der Antike bekannte Motiv, so auch 1969 in zwei schwarzen Bögen auf einer titellosen hellbraunen Leinwand, die erst bei 65.000 Euro davoneilte (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR). Zum gleichen Preis ging seine mit 45.000 bis 65.000 Euro etwas höher eingeschätzte ähnliche Komposition von 1973 in Blau auf schwarzem Grund weg. Runde vertikale Wellen durchziehen Julio Le Parcs „Ondes 106 Series 3 N° 8“ aus demselben Jahr. Farbübergänge von Violett und Dunkelblau über Grün, Gelb und Rot wieder ins Blau lassen sie Schwünge tranceartig hervortreten. Die raffinierte Gestaltung des Kolorits sorgte für einen Bieterwettstreit, der erst bei 120.000 Euro sein Ende fand (Taxe 45.000 bis 65.000 EUR). Auch Günter Fruhtrunk beeindruckte mit seiner diagonalen Komposition aus grünen und schwarzen Balken, die von blauen und weißen Strichen getrennt werden. „Ohne Titel (Weißer Hiatus)“ von 1974 kletterte 20.000 Euro über die veranschlagten oberen 65.000 Euro.

Beliebte Schlaglichter deutscher Nachkriegskunst

Die deutsche Nachkriegsavantgarde war unter anderem durch Ernst Wilhelm Nay präsent. 1953 setzte der gebürtige Berliner für seinen „Einklang“ seine typisch aquarellartigen Fleckenflächen nebeneinander, die er ungestüm gestisch mit dunkleren Linienanordnungen durchstrich. Trotz der vielen Einzelelemente wohnt dem Ölbild eine titelgebende Ruhe inne, die ein Bieter mit 180.000 Euro würdigte (Taxe 200.000 bis 300.000 EUR). Als einer der Hauptakteure der gegenstandslosen Malerei gilt Hans Hartung. Vor Schwarz setzte er 1963 aufgefächerte stabartige Linien, bei denen links dunkles Blau und rechts ein schillerndes Goldgelb vorherrschen. Das kontrastreiche „T 1963-R50“ schoss auf überraschende 200.000 Euro (Taxe 120.000 bis 160.000 EUR). Noch größere Euphorie löste das jüngere ungewöhnliche Hochformat „T 1989-U22“ aus, dessen blau marmorierten Hintergrund schwarze und orangegoldene Schwüngen sowie Schleifen durchziehen. Das heiß umkämpfte Gemälde aus dem Todesjahr Hartungs 1989, das damit eines seiner letzten Werke ist, überschritt schnell seine höhere Schätzung von 125.000 Euro und landete bei 210.000 Euro.

Figürlich blieb Georg Baselitz. Eine seiner charakteristisch kopfüber stehenden abstrahierten Personen formt das Zentrum seines Aquarells von 1984. Braun- und Rottöne umgeben die ebenfalls rotbraune Gestalt, die einen weiteren querliegenden gelben Menschen in den Armen trägt. Das ausdrucksstarke Blatt glänzte mit einem Endpreis von 44.000 Euro (Taxe 20.000 bis 25.000 EUR). Sprunghaft stieg ebenso A.R. Pencks titellose, zehn Jahre jüngere Leinwand, die seine Strichfiguren bevölkern. Drei Männer formen mit ihren Gliedmaßen einen Kreis aus, in dessen Mitte ein weiterer mit ungewöhnlichen Proportionen und übergroßen Händen agiert. In Dunkelblau sind die Protagonisten vor einem Wirbel aus Hellblau zu sehen, was die Dramatik der Malerei zusätzlich unterstreicht, die ungeahnte 105.000 Euro einbrachte (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR). Die Österreicherin Maria Lassnig nutzte ähnliche Ton-in-Ton-Effekte. Ihre „Blasse Hockende“ von 1971/72, die zusammengesunken und mit dem Kopf auf den Knien die untere Bildhälfte füllt, hebt sich nur durch schwache Konturlinien vom türkisgrünem Grund ab. 160.000 Euro waren dafür nötig (Taxe 130.000 bis 250.000 EUR).

Weiter im Norden Europas war die Gruppe CoBrA tätig. Deren Mitglieder machten sich auch nach der Auflösung 1951 mit ihrer neoexpressiven Malerei und ungestümen Art einen Namen. Unter deren Gründern war der Däne Asger Jorn, der mit „Le beau legionnaire“ von 1956 vertreten war. Das abstrakte Gemälde mit seinen schemenhaften Schattengestalten vor kontrastreichem grünem, rotem und gelbem Grund lässt die Charakteristika der Gruppe nachspüren und platzierte sich mit 60.000 Euro in der Mitte der Expertenmeinung. Sein bildhauerisches Schaffen zeigt das stilisierte flache Gesicht „Ritratto curioso“ von 1972. In das konkave Bronzeoval, das gute 40.000 Euro einspielte, sind minimalistisch Augen, Nase und Mund geritzt (Taxe 25.000 bis 35.000 EUR). Sein Kollege Karel Appel zog für seine „Various modes of being“ pastose bunte Striche über den Bildträger. Die unruhige Arbeit in hellen Farben vor Schwarz, das nur noch an den Rändern zu sehen ist, erklärt den Titel und wurde von den Kunden des Dorotheum mit Geboten bis zur höheren Taxe von 50.000 Euro gehoben.

Italienische Positionen

Den seit Jahren etablierten Italien-Schwerpunkt des Versteigerers führte Carla Accardi an. Ihre „Integrazione Ovale“ von 1958 füllen weiße, eng verschlungene Linien auf Schwarz. Während diese Struktur links oben im Oval fetter ist, dünnt sie sich nach unten rechts immer weiter aus. Das harmonische Gesamte würdigte ein Sammler mit 240.000 Euro und verhalf der Italienerin zum aktuellen Auktionsrekord (Taxe 160.000 bis 240.000 EUR). Lucio Fontana interessierte sich nach dem Zweiten Weltkrieg für seine Experimente, die mithilfe durchbrochener Leinwände die Malerei in die dritte Dimension gelangen lassen. Eines dieser „Concetti Spaziali“, eine zarte Papierarbeit von 1951, verabschiedete sich schon bei 68.000 Euro (Taxe 70.000 bis 100.000 EUR). Den gebürtigen Griechen Jannis Kounellis zog es in das mediterrane Land mit der reichen kunsthistorischen Tradition. Mit blockhaften Zeichen aus schwarzer Tinte auf einem Blatt von 1961/62 überraschte er bei 130.000 Euro anstatt der geforderten 70.000 bis 90.000 Euro. Piero Dorazio schraffierte seine Linien dicht auf der Leinwand. Vertikal, horizontal und diagonal ergeben sie in „Grille III“ von 1962 ein Netzmuster, das einem Kunden 65.000 Euro wert war (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR).

Mario Schifano setzte drei Jahre später umrisshafte Beine und Arme in „A la Balla“ nebeneinander, sodass sie wie in Bewegung erstarrt scheinen. Mit weißen und orangefarbenen Geraden betont er diese Dynamik. Die rennende Figur, eine Hommage an den Futuristen Giacomo Balla, machte sich bei 190.000 Euro aus dem Auktionssaal (Taxe 150.000 bis 250.000 EUR). Agostino Bonalumi suchte 1973 andere Ausdruckswege und trieb seine Leinwände durch hinterlegte Konstruktionen bis zum Bersten der Fläche. Aus den abstehenden Balken formieren sich in „Rosso“ zwei sich an der Spitze berührende Dreiecke, die einem Liebhaber taxkonforme 90.000 Euro abforderten. Experimentell ging Alberto Burri bei „Nero Celotex“ von 1991 ebenfalls vor. Celotex ist industrielle Dämmplatte, die Burri wegen ihrer Struktur und Eigenschaften schätzte, schälte und geometrisch formte, wofür 160.000 Euro nötig waren (Taxe 150.000 bis 200.000 EUR). Im Bereich der jüngeren italienischen Bildhauerei stach Mauro Staccioli mit seinem ovalen Cortenstahl-Ring „Ellisse“ von 2005/06 hervor, der auf immerhin 6.000 Euro über die erhofften 20.000 bis 30.000 Euro kam. Im Nachverkauf langten Käufer noch bei Giacinto Cerones zweiflügeliger, mit versilbertem Zement bestrichener Holzstele „Il Trono“ von 1989 bei 10.000 Euro (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR) und bei Theaster Gates’ stilisiertem „Conqueror“ aus weiß glasiertem Ton auf einem hohen modernistischen Holzsockel zum untern Schätzwert von 60.000 Euro zu.

Zweiter Teil, aber keine zweite Wahl

Preiswertere internationale Kunst bot das Dorotheum am 29. November feil und setzte dabei 68,3 Prozent der Offerten zu insgesamt rund 2,8 Millionen Euro um. Allen voran stand Otto Muehl mit seinem Gemälde „Ritual Sex (Papyrus 55001)“ von 1984, das ein stilisiertes ägyptisierendes Paar bei eindeutigen Handlungen zeigt und taxgerechte 50.000 Euro erzielte. Dicht folgte ihm Alex Katz mit „Chance“ von 2016. Drei ausgeschnittene Paneele sind mit jeweils einer Dame in Badeanzug samt Wasserball bedruckt. Das Multiple aus einer 68er Auflage orientierte sich bei 49.000 Euro an der unteren Taxe von 50.000 Euro. Vollplastisch gestaltete Igor Mitoraj 1990 die schwarze „Bocca della rocca“, einen auf Höhe der Nasenspitze waagrecht durchschnittenen Bronzekopf, an dem sich immer wieder weitere Gesichter finden und der zu 45.000 Euro strebte (Taxe 35.000 bis 50.000 EUR). Die internationale Ausrichtung der zweiten Auktion belegt der Brite Damien Hirst, dessen bunt strahlend radial gezogene Farbschlieren im Unikatdruck „In a spin, the action of the world on things, blue and red swirl“ von 2002 einem Sammler nur 42.000 Euro wert war (Taxe 45.000 bis 50.000 EUR). Stephan Balkenhol erklomm mit seinem Schnitzrelief einer melancholischen „Frau vor hellblauem Hintergrund“ von 2005 einträgliche 38.000 Euro (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR).

Immerhin 16.000 Euro schoss Julian Schnabels abstrakte „Memory of a Crucifixion“ von 1980 mit goldenen Vierecken und Schlieren neben einem violettschwarzen Rechteck über die erhofften 15.000 bis 20.000 Euro hinaus. Ganz auf die Geometrie reduzierte Henryk Stazewski sein „Relief 12“, das vor ein türkisgrünes Quadrat unten rechts vier weitere kleinere in abgestuften Rottönen stellt. Die Holzplatten von 1979 verlangten den Interessenten 34.000 Euro ab (Taxe 25.000 bis 30.000 EUR). Für 2.000 Euro weniger waren die drei Drucke „Bull Head I-III“ einer Hunderterauflage von Roy Lichtenstein aus dem Jahr 1973 zu haben, die einen Bullenkopf immer weiter klassisch modernistisch abstrahierten (Taxe 28.000 bis 32.000 EUR). Ganz im Gegensatz zu dessen hellen Farben stand Tadeusz Kantors düstere schrundige Ölmalerei „Hamburg“, die ihre erwarteten 15.000 bis 20.000 Euro mit 32.000 Euro weit hinter sich ließ. An 30.000 Euro bissen sich Franz Zadrazils fotorealistische verwahrloste Häuserfassade „Walters Transport“ von 1992 (Taxe 25.000 bis 40.000 EUR), Jan Fabres „Memento Mori (mit Ratte), ein Totenkopf aus Prachtkäferflügel mit ausgestopfter Ratte im Mund von 2006, und die surrealistischen Menschengestalten auf einen titellosen Gemälde des 2006 verstorbenen Inders Bikash Bhattacharjee fest (Taxe je 30.000 bis 40.000 EUR).

Alle Preise verstehen sich als Zuschläge ohne das Aufgeld.

Kontakt:

Dorotheum

Dorotheergasse 17

AT-1010 Wien

Telefon:+43 (01) 515 60 0

Telefax:+43 (01) 515 60 443

E-Mail: client.services@dorotheum.at



10.01.2019

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Jan Soldin

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