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Japanese Lesson: Im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe tritt das Düsseldorfer Künstlerduo Katja Stuke und Oliver Sieber in einen intensiven Dialog mit der dort beheimateten Sammlung japanischer Fotografie

Japanisch für Anfänger und Fortgeschrittene



Katja Stuke und Oliver Sieber, o.T. (Psycho), Osaka 2006

Katja Stuke und Oliver Sieber, o.T. (Psycho), Osaka 2006

Wie von einem anderen Stern: Dass Exportschlager aus Japan immer wieder für Überraschungen gut sind, bewies erst kürzlich der blutjunge Überflieger Ryoyu Kobayashi, der mit seinem furiosen Auftritt alle Springen der Vierschanzentournee gewann und die Konkurrenz aus Europa alt aussehen ließ. Als Vermittler zwischen der japanischen und der deutschen Kultur versteht sich das Düsseldorfer Künstlerduo Katja Stuke und Oliver Sieber. Seit 2005 untersuchen die beiden in einem umfangreichen Gesamtprojekt bestimmte Aspekte der japanischen Protest- und Subkultur und setzen sie durch künstlerische Prozesse in Bezug zu ähnlich gelagerten Phänomenen in Deutschland.


Esther Ruelfs, die Leiterin der Sammlung Fotografie und neue Medien am Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe (MKG), hat die beiden Japan-Kenner jetzt eingeladen, im Rahmen der Ausstellungsreihe „Fotografie neu ordnen“ ihre eigenen Werke mit rund 40 historischen Holzschnitten und Fotografien aus der umfangreichen Japan-Sammlung des Museums in einen Dialog zu setzen. Die Ausstellung trägt den Titel „Japanese Lesson“ und nimmt damit einen Begriff auf, den Stuke und Sieber für einen eigenen Werkkomplex gewählt haben. In ihm setzen sie sich seit 2011 mit diversen Aspekten des japanischen Alltags auseinander. Im Fokus stehen dabei Ausdrucksweisen der Jugendkultur, Erscheinungsformen von Protest und Aktivismus sowie Spielarten der Subkultur. Auf ausgedehnten Spaziergängen mit der Kamera erforschen sie zudem urbane Konfliktzonen in Großstädten wie Tokio und Osaka.

In ihrer ebenfalls „Japanese Lesson“ betitelten Video-Arbeit montieren Katja Stuke, Jahrgang 1968, und Oliver Sieber, Jahrgang 1966, in schneller Abfolge ein umfangreiches Konvolut an gefundenem Material und eigenen Aufnahmen vom klassischen Farbholzschnitt über Manga und Film-Stills bis zu Fotos vom Atombombenabwurf über Hiroshima. Diesen bildgewaltigen Auftakt konterkariert die Ausstellung allerdings auch mit spröderen Exponaten wie beispielsweise den „Walking Meditations“. Hierfür hat das Künstlerduo zu Fuß eher prekäre Stadtviertel durchstreift, in denen seit Jahrzehnten ausgegrenzte Personengruppen wie Tagelöhner und neuerdings auch Rucksacktouristen unterkommen.

Ihr rhythmisches Fotografieren und „Auf-den-Alltag-Schauen“, bei dem immer auch der Faktor Zeit eine Rolle spielt, korrespondiert perfekt mit Arbeiten aus den 1970er Jahren. Beispielsweise der Schwarz-Weiß-Fotografie „Towards the City“ von Yutaka Takanashi. Yutaka fotografierte damals aus dem fahrenden Wagen heraus Brachflächen am Rande der Autobahn. Die Katastrophe von Fukushima, die Präsenz amerikanischer Militärstützpunkte sowie die Überwachung des öffentlichen Raums sind weitere Themen der abwechslungsreichen Ausstellung.

Ein besonderes Augenmerk richtet die Schau auch auf das Medium Fotobuch, das in Japan schon immer einen besonderen Stellenwert hat und häufig in aufwendig ausgestatteten Kleinstauflagen produziert wird. Katja Stuke und Oliver Sieber, die unter anderem auch als Kleinverleger tätig sind, präsentieren eine Auswahl ihrer eigenen Sammlung japanischer Fotobuchraritäten sowie besondere Exemplare aus der Sammlung des MKG.

Die Ausstellung „Katja Stuke/Oliver Sieber. Fotografie neu ordnen: Japanese Lesson“ ist bis zum 26. Mai zu sehen. Das Museum für Kunst und Gewerbe hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 21 Uhr, außer an und vor Feiertagen nur bis 18 Uhr, geöffnet. Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 8 Euro; für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre ist er frei.

Kontakt:

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Steintorplatz

DE-20099 Hamburg

Telefon:+49 (040) 428134 880

Telefax:+49 (040) 428134 999

E-Mail: service@mkg-hamburg



11.01.2019

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Nicole Büsing & Heiko Klaas

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07.12.2018, Katja Stuke/Oliver Sieber. Fotografie neu ordnen: Japanese Lesson

Bei:


Museum für Kunst und Gewerbe

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Yutaka Takanashi, aus der Serie „Towards the City“, um 1971
Yutaka Takanashi, aus der Serie „Towards the City“, um 1971

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Tamamura Kihei, Hatsuishi St. at Nikko, 1880/90
Tamamura Kihei, Hatsuishi St. at Nikko, 1880/90

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Katja Stuke und Oliver Sieber, Rody, Tokyo 2012
Katja Stuke und Oliver Sieber, Rody, Tokyo 2012

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Katja Stuke und Oliver Sieber, Nishinari, Osaka 2017
Katja Stuke und Oliver Sieber, Nishinari, Osaka 2017

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Katja Stuke und Oliver Sieber, Kim, Osaka 2006
Katja Stuke und Oliver Sieber, Kim, Osaka 2006

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Ishiuchi Miyako, Yokosuka Story #58, 1977
Ishiuchi Miyako, Yokosuka Story #58, 1977

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Katja Stuke und Oliver Sieber, Daiichi, 2017
Katja Stuke und Oliver Sieber, Daiichi, 2017







Yutaka Takanashi, aus der Serie „Towards the City“, um 1971

Yutaka Takanashi, aus der Serie „Towards the City“, um 1971

Tamamura Kihei, Hatsuishi St. at Nikko, 1880/90

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Katja Stuke und Oliver Sieber, Rody, Tokyo 2012

Katja Stuke und Oliver Sieber, Rody, Tokyo 2012

Katja Stuke und Oliver Sieber, Nishinari, Osaka 2017

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Katja Stuke und Oliver Sieber, Kim, Osaka 2006

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Ishiuchi Miyako, Yokosuka Story #58, 1977

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Katja Stuke und Oliver Sieber, Daiichi, 2017

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Tsuneo Enari, aus der Serie „100 American Families in New York“, 1978/79

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Tamamura Kozaburo, Geisha, 1880/90

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Katja Stuke und Oliver Sieber, Higashi Sumida, Tokyo 2017

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Robert Lebeck, Das erste Atomkraftwerk, 1961

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