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Antanas Sutkus in Rüsselheim

Die Opelvillen in Rüsselheim sind mit einer Ausstellung zu Litauens bekanntestem Fotografen ins neue Jahr gestartet. Zu sehen sind seit gestern über 100 Bilder aus der 60jährigen Schaffenszeit Antanas Sutkus’, der in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feiert. Sie vermitteln einen Eindruck von den Menschen, dem Leben und der Geschichte seiner Heimat. Mit dabei ist auch die berühmte Aufnahme von Jean-Paul Sartre, mit der Sutkus schon vor der Wende Fotografiegeschichte schrieb. 1965 besuchte der französische Philosoph gemeinsam mit Simone de Beauvoir Litauen und erklärte sich einverstanden, dass Sutkus ihn auf der fünftägigen Reise begleitete. In Nidden auf der Kurischen Nehrung entstand das legendäre existenzialistische Foto mit dem schwarz gekleideten Sartre beim einsamen Streifzug durch den hellen Dünensand.

Die Straßen- und Alltagsszenen aus der Zeit der sowjetischen Besatzung bis 1990 waren im Westen weniger bekannt. In ihnen offenbart sich Antanas Sutkus als genauer, einfühlsamer Beobachter der Menschen und als großer Vertreter einer humanistischen Fotografie. So hielt er etwa einen Jungen, der mit seinen großen verwundbaren Augen direkt in Sutkus’ Kamera schaut, auf einem zu überdimensionierten Fahrrad dessen Vaters fest. 1964 entstand die Aufnahme eines jungen Kommunisten. Doch Sutkus’ „Pionier“ erinnert mit seinem kahlrasierten Schädel und dem traurigen Gesicht einer an einen KZ-Überlebenden. Dieses Foto hätte ihm fast einen Prozess eingebracht. So rückte Sutkus, der Journalismus studiert hatte und 1969 zu den Begründern der „Litauischen Photographischen Gesellschaft“ gehörte, oft die Widrigkeiten des Lebens und dessen bescheidene Freuden in seinen Fokus. Erst nach der Sowjetzeit konnte er viele seiner Fotografien veröffentlichen.

Die Ausstellung „Antanas Sutkus. Fotografien“ ist bis zum 28. April zu sehen. Die Opelvillen Rüsselsheim haben mittwochs bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist er kostenlos.

Stiftung Opelvillen
Ludwig-Dörfler-Allee 9
D-65428 Rüsselsheim

Telefon: +49 (0)6142 – 83 59 07
Telefax: +49 (0)6142 – 83 60 14

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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30.01.2019, Antanas Sutkus. Fotografien

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Künstler:

Antanas Sutkus








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