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Arnulf Rainer und Maria Lassnig in Linz

Arnulf Rainer, Rainer-Lassnig-Übermalung, um 2004

Arnulf Rainer und Maria Lassnig werden heute zu den bedeutendsten österreichischen Künstlern ihrer Generation gerechnet. Die 2014 verstorbene Lassnig würde im September ihren hundertsten Geburtstag feiern, Rainer wird im Dezember neunzig Jahre alt. Das Doppeljubiläum ist dem Linzer Lentos Museum Anlass für eine Ausstellung, in der das Frühwerk der beiden Meister einander gegenübergestellt wird. Dies ist auch insofern legitim, als sich Lassnig und Rainer bereits 1948 persönlich kennenlernten. Der 17jährige Rainer war kurz zuvor in einer Ausstellung des British Council in Klagenfurt mit internationaler Kunst der Gegenwart in Berührung gekommen, musste jedoch auf Geheiß der Eltern gerade ein Brotstudium für Hochbau in Villach absolvieren. Lassnig wiederum, die bereits ein Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Wien hinter sich hatte, präsentierte in der Kärntner Landeshauptstadt soeben ihre erste Einzelausstellung in der Galerie von Edith Kleinmayr mit surrealen Figurenkompositionen. Aus der persönlichen Bekanntschaft entwickelte sich eine Liebesbeziehung.

Die Linzer Schau stellt rund 120 Werke aus den Jahren 1948 bis 1960 vor. Es ist die Zeit, in der Maria Lassnig mit ihren sogenannten „Body Awareness-Bildern“ eine eigenständige und bald überregional wahrgenommene Bildsprache entwickelte und Arnulf Rainer meist schwarze „Übermalungen“ zu seinem radikalen Markenzeichen machte. Ein Stück des Weges gingen sie jedoch vorerst zusammen. 1951 unternahm das Paar eine gemeinsame Reise nach Paris zu André Breton, der großen Einfluss auf ihr Schaffen ausübte. Später wurden beide Künstler auch von den abstrakten Expressionisten jenseits des Großen Teiches um Jackson Pollock und Willem de Kooning geprägt. Mit der persönlichen Trennung gegen Mitte der 1950er Jahre jedoch trat auch künstlerisch eine divergierende Entwicklung ein: eher informell hier bei Rainer, surreal-figural mit stark autobiografischer Konnotation dort bei Lassnig. Die erste Einzelausstellung Lassnigs in der von Otto Mauer geleiteten Galerie nächst St. Stephan in Wien 1960, mit der die Künstlerin nach einer längeren „Durststrecke“ wieder größere öffentliche Aufmerksamkeit fand, markiert für die jetzige Ausstellung einen gewissen Abschluss.

Die Ausstellung „Lassnig – Rainer. Das Frühwerk“ läuft bis zum 19. Mai. Das Lentos Kunstmuseum hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro bzw. 4,50 Euro. Der Katalog kostet 28 Euro.

Lentos Kunstmuseum Linz
Ernst-Koref-Promenade 1
A-4021 Linz

Telefon: +43 (0)732 – 7070 3600
Telefax: +43 (0)732 – 7070 3604

Quelle: Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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