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Robert Ryman gestorben

Am vergangenen Freitag starb Robert Ryman im Alter von 88 Jahren in New York. Das gab die Pace Gallery bekannt: „Wir trauern um den Verlust, aber wir feiern das endlose Vermächtnis seiner Kunst und ihres Einflusses darauf, wie wir die Welt sehen.“ Der US-Maler galt als einer der wichtigsten Vertreter des Minimalismus und beschäftigte sich vor allem mit quadratischen Formen und weißer Farbe.

Ryman, 1930 in Nashville, Tennessee geboren, studierte bis 1949 zunächst Musik und diente anschließend in der US-Army. Später zog er nach New York, um eine Ausbildung als Jazz-Musiker zu absolvieren. Als Aufseher im Museum of Modern Art lernte er von 1953 bis 1960 zahlreiche Künstler kennen, ließ die Musik hinter sich und befasste sich mit der Malerei. Die Kunst von Henri Matisse, Mark Rothko und Piet Mondrian beeinflusste ihn. Ryman konzentrierte sich in seinen Gemälden ausschließlich auf Form und Farbe, den Inhalt ließ er außen vor. Weiße Farbtöne trug er so auf die Leinwand auf, dass sie dreidimensional erschienen. Die Pace Gallery beschreibt Rymans Kunst als „laufendes Experiment mit der Malerei“.

Für Ryman ging es nicht um eine symbolische Zuordnung der Farbe. Der Autodidakt entwickelte anhand von Malmittel und Pinselführung eine präzise Gestaltung. Pinseldruck, die Bewegung des Handgelenks, Absetzen und Wiederbeginnen, fügen sich mit der Vielfalt der Weiß-Nuancen zu einem Gebilde, das eine spezielle Struktur entstehen lässt. Zudem spielt die Oberfläche, ob leuchtend oder matt, pastos oder feinkörnig, transparent oder deckend, eine entscheidende Rolle für Rymans Werke.

Robert Ryman hatte seine erste Ausstellung 1967 und erreichte während der 1970er Jahre internationale Bedeutung. 1972, 1977 und 1982 war er auf der Documenta in Kassel vertreten. Zusätzlich stellte er bis 2007 regelmäßig auf den Biennalen in Venedig aus. 1974 richtete ihm das Stedelijk Museum in Amsterdam seine erste Retrospektive aus. Ryman hatte über 100 Solo-Schauen in zwölf Ländern. 2005 erhielt er den Praemium Imperiale und den Roswitha Haftmann-Preis. Seine Werke hängen in wichtigen Häusern wie dem Museum of Modern Art, dem Guggenheim Museum und dem Metropolitan Museum of Art, seine Gemälde erreichen bei Auktionen zweistellige Millionenwerte.

Quelle: Kunstmarkt.com/Katja Hock

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