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Koloman Mosers Arbeiten für das Theater in Wien

Koloman Moser, Genoveva (Tragödie von Friedrich Hebbel), um 1907

Zum Ausklang des Koloman Moser-Jahres 2018 würdigen noch bis April zwei umfassende Ausstellungen das Wirken des vielseitigen Wiener Künstlers. Ergänzend zur Gesamtschau im Museum für angewandte Kunst widmet sich das Theatermuseum dem bisher wenig beachteten Bühnenschaffen des vielseitigen „Tausendkünstlers“, der vor 150 Jahren geboren wurde und vor gut 100 Jahren am 18. Oktober 1918 gestorben ist. In der Ausstellung sind erstmals die gesamten Theaterarbeiten Mosers zu sehen, darunter auch die erst kürzlich erworbenen Bühnenbild- und Kostümentwürfe zu Julius Bittners 1911 an der Wiener Staatsoper uraufgeführter Oper „Der Bergsee“.

Die Kuratoren Daniela Franke und Kurt Ifkovits stellen die verschiedenen Phasen und Ausprägungen von Mosers Bühnenschaffen vor. Sie stehen mitunter in direktem Zusammenhang mit seinen Erfahrungen aus anderen künstlerischen Bereichen. Grafische Arbeiten zum Wiener Volkstheater – Ferdinand Raimunds „Der Verschwender“ für die Zeitschrift Ver Sacrum – und zum modernen Bühnentanz ab 1900 – zu den Tanzpionierinnen Loïe Fuller und Isadora Duncan – bilden den Ausgangspunkt, werden aber noch nicht auf der Bühne umgesetzt. Mit dem Einsetzen der Bühnenreform-Bewegung ergeben sich für Koloman Moser erstmals Möglichkeiten, seine Kunst für die Bühne „in Anwendung“ zu bringen. Einen ersten Höhepunkt in Bezug auf die Szenografie stellt dann die Stilbühne dar, die er 1901 für Felix Saltens Jung-Wiener Theater „Zum lieben Augustin“ entwickelt. Um 1907 erfolgt der komplette Ausstattungsentwurf für Friedrich Hebbels Tragödie „Genoveva“.

Zwischen 1912 und 1915 erarbeitet Moser Dekorationsentwürfe für drei Schauspiele Hermann Bahrs, die gemeinsam mit den Texten im Druck erscheinen. Die Innenraumentwürfe lassen Anklänge an seine kunstgewerbliche und raumgestalterische Tätigkeit erkennen. Ab 1910 wendet sich Koloman Moser vermehrt dem Musiktheater zu und erarbeitet Ausstattungen für die Opern „Der Musikant“ und „Der Bergsee“ des Wiener Komponisten Julius Bittner. Bei seinen Arbeiten für die Oper legt er besonderen Wert auf Farbdramaturgie und Lichtstimmungen – Tendenzen, die sich zu dieser Zeit auch in seiner Malerei wiederfinden. Seine letzte realisierte Arbeit für das Theater ist die Ausstattung zu Ludvig Holbergs „Jeppe vom Berge“, aufgeführt 1915 an der Wiener Residenzbühne.

Die Ausstellung „Anwendungen. Koloman Moser und die Bühne“ ist bis zum 22. April zu sehen. Das Theatermuseum Wien hat täglich außer dienstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 9 Euro. Die Begleitpublikation ist für 24,95 Euro erhältlich. Im Rahmen der Kooperation mit dem Museum für angewandte Kunst erhalten die Besucher der Ausstellung gegen Vorlage ihres Theatermuseum-Tickets ermäßigten Eintritt zur Schau „Koloman Moser. Universalkünstler zwischen Gustav Klimt und Josef Hoffmann“, die ebenfalls bis zum 22. April läuft.

Theatermuseum
Lobkowitzplatz 2
A-1010 Wien

Telefon: +43 (0)1 – 525 24 3460

Quelle: Kunstmarkt.com/Werner Häußner

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Koloman Moser,
 Abstrakter Bühnenbildentwurf zu einem unbekannten Stück, um 1913/15
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Künstler:

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