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Faschingsakademiefest in München, 1954 / Julius Hüther

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Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach

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Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /

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Heinz Mack, Ohne Titel (N 9471), 2021 / Heinz Mack

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Kunsthändlerin Mary Boone verurteilt

Mary Boone muss ins Gefängnis: Die amerikanische Galeristin wurde vom Federal District Court in New York wegen schweren Steuerbetrugs zu dreißig Monaten Haft verurteilt. Boone hatte bereits im September zugegeben, die Finanzbehörden getäuscht zu haben, indem sie falsche Angaben über ihre Einnahmen gemacht hat. Sie soll 2012 private Ausgaben als geschäftliche deklariert und infolgedessen nur 335 Dollar statt der eigentlich fälligen 1,2 Millionen Dollar Steuern bezahlt haben. Unter anderem hatte sie die aufwendige Renovierung ihrer privaten Wohnung als geschäftliche Ausgabe deklariert. Ihre Steuererklärung wies daher einen Verlust von 52.000 Dollar aus und nicht – wie es der Wahrheit entsprochen hätte – einen Gewinn von 3,7 Millionen. Mit den Behörden hatte sich Boone bereits darauf verständigt, für die Jahre 2009, 2010 und 2011 drei Millionen Dollar nachzuzahlen.

Ausgestanden war die Sache für sie damit allerdings nicht: Wegen des Betrugs wurde sie strafrechtlich belangt und jetzt verurteilt. Im Anschluss an ihren Aufenthalt im Gefängnis muss sie außerdem 180 Sozialstunden ableisten. Ihre Steuererklärung sei mehr „von impressionistischer als von realer Kunst inspiriert“, sagte der Staatsanwalt, „ein Mix aus Lügen und falschen Angaben, um drei Millionen Dollar Steuerlasten zu sparen“. Der Hinweis von Boones Anwälten auf ihre schwere Kindheit – ihr Vater starb, als sie drei Jahre alt war –, daraus resultierende psychische Probleme, Alkohol- und Drogenabhängigkeit und auch einen Selbstmordversuch fruchtete nichts. Richter Alvin K. Hellerstein lehnte die Bitte ab, die Angeklagte nur unter Hausarrest zu stellen und ihr dafür tausend Sozialstunden aufzubrummen.

Die 67jährige Mary Boone, die 1977 ihre Galerie in Soho eröffnete, gehörte lange Zeit zu den einflussreichsten und geschäftstüchtigsten Kunsthändlern in der New Yorker Szene. Besonders in den 1980er Jahren machte sie sich mit Künstlerin wie Julian Schnabel und Jean-Michel Basquiat international einen Namen; 1982 wurde sie von der Zeitschrift „New York“ sogar zur „New Queen of the Art Scene“ gekrönt. Seit 1996 befindet sich ihre Galerie an der Fifth Avenue, zusätzlich eröffnete sie im Jahr 2000 eine Dependance in Chelsea. Vertreten werden von ihr unter anderem Ai Weiwei, Ericka Beckman, Francesco Clemente, Barbara Kruger, Keith Sonnier und Elizabeth Neel. Mit dem Gesetz kam Boone schon einmal in Konflikt: Der Schauspieler Alec Baldwin hatte sie verklagt, weil sich herausgestellt hatte, dass es sich bei einem 2010 von ihm für 190.000 Dollar gekauften Gemälde des Malers Ross Bleckner um eine Kopie handelte. Die beiden einigten sich aber schließlich auf eine Entschädigung im sechsstelligen Bereich.

Quelle: Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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