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Düsseldorfer Architektenkammer erkundet das Bauhaus im Westen

Caspar Maria Grod und Wilhelm Riphahn, Blauer Hof, Köln-Kalkerfeld, 1926/27

Im Rheinland konnte das Bauhaus nur wenige Spuren im engeren Sinn hinterlassen. Auch die Resonanz auf die Designschule in den Medien war hier gering. Noch weniger wurde sie in Westfalen wahrgenommen. Abgesehen von unmittelbar mit dem Bauhaus in Zusammenhang stehenden Einzelleistungen, dominierte in den Westprovinzen der Einfluss der Münchener und Stuttgarter Schule. Deren traditionelle architektonische Ansätze basierten auf handwerklicher und materieller Solidität, verbunden mit regionalen Traditionen. Sie prägten die auch die moderne klare, blockhafte, aber oft auch kraftvoll-wuchtige Architektursprache. Ungeachtet ihrer Pionierrolle konnten Peter Behrens, der Direktor der Düsseldorfer Kunstgewerbeschule, sein Mitarbeiter Walter Gropius und der umtriebige und innovative Hagener Karl Ernst Osthaus mit ihren Ideen im Westen kaum greifen. Neben den Vorläufern wie dem Hagener Impuls, dem Deutschen Werkbund oder wenigen zeitgemäßen Exempeln im Stil des Neuen Bauens kamen ihre Grundsätze hier erst nach dem Zweiten Weltkrieg zum Durchbruch. Diese Entwicklung thematisiert die neue Wanderausstellung „Neues Bauen im Westen“ der Architektenkammer NRW in Düsseldorf.

Dazu versammelt die Schau 250 überwiegend in Fotografien festgehaltene Objekte sowie 15 eigens angefertigte Modelle. Ausgehend von den Vorläufern verdeutlichen singuläre Beispiele aus der „Bauhaus-Zeit“ nur vorsichtige Zitate der neuen Richtung. Die Aachener Fronleichnamskirche von Rudolf Schwarz und Hans Schwippert aus dem Jahr 1929 zählt zu den wenigen Vertretern des Bauhauses im engeren Sinn. Bei den modernen Fabrikbauten war nicht der weiße Putzbau des Funktionalismus, sondern der traditionelle Backstein opportun. Herausragend dafür ist der Schacht 12 der Essener Zeche Zollverein. 1930 von Fritz Schupp und Martin Kremmer auf der Grundlage axialer Ordnungsprinzipien geplant, erlauben die quaderförmigen Kuben, die in Stahlfachwerkarchitektur errichtet und mit Ziegeln gefüllt sind, innen flexible Nutzungen.

Weniger durch eher traditionell katholisch geprägte Bauherren der öffentlichen Hand, sondern eher durch private, kulturell interessierte Auftraggeber entstand ein reiches Spektrum an Villen, Siedlungen sowie Industrie- und Verwaltungsbauten. Verstärkt wurde moderne Architektur aus Amerika reimportiert, wo sie zuvor von deutschen Exilanten etabliert worden war. Symptomatisch dafür stehen Ludwig Mies van der Rohes Planungen für ein neues Verwaltungsgebäude der Firma Krupp neben der Villa Hügel um 1960. Der drei Etagen umfassende, geschosshoch verglaste, auf Stützen aufgeständerte und formal zurückhaltende Bau blieb aber unausgeführt.

Die Ausstellung „Neues Bauen im Westen“ ist bis zum 29. März zu sehen. Das Haus der Architekten in Düsseldorf hat montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Zur Ausstellung ist ein Begleitbuch für 15 Euro erschienen.

Architektenkammer NRW – Haus der Architekten
Zollhof 1
D-40221 Düsseldorf

Telefon: +49 (0)211 – 49 670
Telefax: +49 (0)211 – 49 67 99


Infos: www.bauhaus100-im-westen.de

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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Caspar Maria Grod und Wilhelm Riphahn, Blauer Hof, Köln-Kalkerfeld,
 1926/27
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