Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 03.12.2020 Auktion 69: Klassische Moderne, Post War & Contemporary Art

© Neumeister Münchener Kunstauktionshaus

Anzeige

Sauwetter am Stachus mit Nornenbrunnen im winterlichen München / Otto Pippel

Sauwetter am Stachus mit Nornenbrunnen im winterlichen München / Otto Pippel
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

ohne Titel / Günther Uecker

ohne Titel / Günther Uecker
© Galerie Luther


Anzeige

Amazone, nach 1906 / Franz von  Stuck

Amazone, nach 1906 / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach

Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Sohrab Hura mit Videonale-Preis geehrt

Der mit 5.000 Euro dotierte Videonale-Preis der Fluentum Collection geht in diesem Jahr an den in Neu-Delhi ansässigen Sohrab Hura. Der 1981 im Westbengalen geborene Inder überzeugte die Jury mit „The Lost Head & the Bird“. Zunächst gelang es ihm, in die 29 Finalisten vorzustoßen, die aus insgesamt 1.100 Einsendungen aus 66 Ländern gewählt wurden. Die Jury erklärt, dass „The Lost Head & the Bird“ ein furioses Video sei, das sich der Realität der indischen Gesellschaft (und nicht nur dieser) stelle.

Die Foto-Video-Arbeit des Autodidakten Sohrab Hura beginnt mit einer Kurzgeschichte: Eine Frau verliert ihren Kopf und macht sich auf die Suche nach einem neuen. Zu sehen ist das Foto eines verrenkten menschlichen Aktes. Mit dem Ende des Märchens über das kopflose Mädchen Madhu setzen viele Bilder ein, die Hura als „Found Footage“ aus Fotos und Videos aufbaut. Hierbei verbindet der ausgebildete Wirtschaftswissenschaftler immer zwei Bilder miteinander, so dass ein Drittes entsteht. Der Bildfluss nimmt sukzessive an Geschwindigkeit zu und zeigt immer gewalttätigere Motive, die Hannes d’Hoine und Sjoerd Bruil mit einem „treibendem Soundtrack“ begleiten.

„Wie eine überdrehende Maschine verselbstständigt sich die Geschichte von der Frau ohne Kopf in den brutalen Social-Media-Bildern, und ausgehend von diesen wird ein ganzes Gesellschaftsbild gezeichnet. Der 1981 geborene Künstler entwickelt in seinem Video eine überzeugende Bildsprache für die Problematik der sexuellen, religiösen und politischen Gewalt in der indischen Gesellschaft. Die teils voyeuristischen Bilder spielen dabei mit dem Voyeurismus der Betrachter. Der handgeschriebene Abspann erwähnt alle verwendeten Quellen und fungiert quasi als Repeat-Taste des Films“, so die Jury. Für Stefan Panhans’ Mini-Serie „Hostel“ sprach sie zudem eine lobende Erwähnung aus.

Die 17. Videonale, das Festival für Video und zeitbasierte Kunstformen in Bonn, wendet sich ab heute unter dem Titel „Refracted Realities“ der Frage zu, wie und mit welchen Mitteln Realität(en) gegenwärtig konstruiert und distribuiert werden. Die Ausstellung zur Videonale präsentiert die Arbeiten der 29 Künstler, darunter von Monira Al Qadiri, Zanny Begg und Oliver Ressler, Shu Lea Cheang, Marianna Christofides, Chto Delat, Saara Ekström, Laure Prouvost, Tris Vonna-Michell, Clemens von Wedemeyer und Andrew Norman Wilson. Sie stellen Fragen nach den Möglichkeiten, die Medien im Allgemeinen und die künstlerischen Medien im Besondern haben, um sich kritisch mit der eigenen Rolle für die Bildung von Meinung und Öffentlichkeit auseinanderzusetzen.

Das Festivalprogramm mit Künstlergesprächen, Vorträgen, Performances, Diskussionsrunden, Führungen, Workshops und Vermittlungsprogrammen läuft vom 21. bis zum 24. Februar im Kunstmuseum Bonn sowie im Künstlerforum Bonn. Die Ausstellung „Videonale.17 – Refracted Realities“ ist bis zum 14. April zu sehen. Das Kunstmuseum Bonn hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr, mittwochs zusätzlich bis 21 Uhr geöffnet. An Weiberfastnacht und Rosenmontag bleibt das Museum geschlossen. Der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 3,50 Euro. Der begleitende Katalog kostet 21,90 Euro. Das Programm ist unter www.videonale.org abrufbar.

Kunstmuseum Bonn
Friedrich-Ebert-Allee 2
D-53113 Bonn

Telefon: +49 (0)228 – 77 62 86
Telefon: +49 (0)228 – 90 85 817


Infos: www.videonale.org

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


21.02.2019, Videonale.17 – Refracted Realities

Bei:


Kunstmuseum Bonn

Bei:


Fluentum

Künstler:

Sohrab Hura

Künstler:

Stefan Panhans








News vom 27.11.2020

Humboldt-Forum öffnet digital

Humboldt-Forum öffnet digital

Ein Klimt für Leopold

Ein Klimt für Leopold

Chemnitz erhält 25 Millionen Euro

Chemnitz erhält 25 Millionen Euro

News vom 26.11.2020

Eduard Gaertner soll bei Sotheby’s Rekordmarke brechen

Eduard Gaertner soll bei Sotheby’s Rekordmarke brechen

Museumsbund warnt vor Kurzarbeit

Museumsbund warnt vor Kurzarbeit

Daniel Cordier ist tot

Daniel Cordier ist tot

News vom 25.11.2020

Auktion für Berliner Kunstszene

Auktion für Berliner Kunstszene

Brigitte Franzen wechselt ans Senckenberg Museum

Brigitte Franzen wechselt ans Senckenberg Museum

Neustrukturierung bei den Berliner Museen

Neustrukturierung bei den Berliner Museen

Neuer Rekord für Renaissance-Meister Salaì

Neuer Rekord für Renaissance-Meister Salaì

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Ketterer Kunst Auktionen - PIN - Das ganze Leben ist eine Kunst

PIN.-Benefizauktion 2020 bricht alle Rekorde: Knapp 3 Millionen für die Museen, KünstlerInnen und Galerien
Ketterer Kunst Auktionen

Ketterer Kunst Auktionen - Pierre-Auguste Renoir, Portrait de femme. Pastell, um 1885. 48,8 x 41 cm. € 90.000-120.000

Ketterer Kunst-Herbstauktion mit Kunst des 19. Jahrhunderts - Renoir und die Schönheit
Ketterer Kunst Auktionen

Ketterer Kunst Auktionen - Emil Schumacher, Kinabalu. Öl auf Holz, 1990. 170 x 125 cm

Ausstellung: Aus der Sammlung Hildegard und Ferdinand Kosfeld – Emil Schumacher
Ketterer Kunst Auktionen

Van Ham Kunstauktionen - Ladislaus von Czachorski, Träumendes Mädchen, 1896

Von Van Ham ins Schlossmuseum
Van Ham Kunstauktionen

Galerie Ernst Hilger - Wien - Sophie Esslinger, Ohne Titel, 2019

DIE SICHTBARE WAHRHEIT - Eine Ausstellung der Klasse Jan Svenungsson, Universität für angewandte Kunst Wien
Galerie Ernst Hilger - Wien





Copyright © '99-'2020
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce