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Münchner Kunstpreis für Barbara Gross

Barbara Gross erhält den Kunstpreis der Landeshauptstadt München

Der Kunstpreis der Landeshauptstadt München geht heuer erstmals an eine Galeristin. Barbara Gross wird für ihr außerordentliches Engagement im Bereich der Kunstvermittlung geehrt, teilte die Stadt München mit. Ihre kontinuierliche, über 30 Jahre andauernde Arbeit für die Sichtbarkeit von Künstlerinnen – in einem bis heute stark von Männern dominierten Kunstsystem – gehöre zu den großen Leistungen, die in München und aus München heraus für die Kunst erbracht worden seien, heißt es in der Begründung. Die Jury führte weiter aus: „Im Rückblick auf 30 Jahre Galeriearbeit, die Barbara Gross derzeit in einer von Künstlerinnen ihrer Galerie co-kuratierten Ausstellungstrilogie offenlegt, wird deutlich, wie radikal, konsequent und notwendig ihre Arbeit war und ist. In Zeiten von #MeToo und erneuter Aufmerksamkeit für die nach wie vor eklatante Diskrepanz in der Sichtbarkeit von Künstlerinnen in Kunstinstitutionen und auf dem Kunstmarkt, wird die Weitsicht ihres Lebensprojekts umso deutlicher.“

Barbara Gross, die zunächst eine Ausbildung als Kunsterzieherin absolvierte, hat sich früh für die Belange von Künstlerinnen eingesetzt. Anfang der 1980er Jahre gab sie eine Künstlerinnen-Editionen beispielsweise mit Werken von Ulrike Rosenbach, Katharina Sieverding oder Niki de Saint Phalle heraus. Zudem gründete sie mit Annalies Klophaus und Barbara Hamann einen Verein, der sich erfolgreich dafür einsetzte, Künstlerinnen bei städtischen Vergaben von Stipendien, Preisen oder Atelierplätzen zu berücksichtigen, und organisierte als freie Kuratorin Ausstellungen mit Künstlerinnen wie Nancy Spero und Renate Bertlmann in Münchner Institutionen.

1988 gründete Barbara Gross dann ihre Galerie und gab ihrem Engagement damit eine verbindliche Form. Auch hier stand und steht das Schaffen von Künstlerinnen im Mittelpunkt. Sie hat Ausstellungen mit Künstlerinnen wie Louise Bourgeois, Miriam Cahn, Leiko Ikemura, Maria Lassnig, Kiki Smith, Silvia Bächli, Beate Gütschow oder Karin Sander organisiert. Zugleich förderte sie die internationalen Karrieren von Münchner Künstlerinnen wie Michaela Melián oder Katharina Gaenssler.

Der mit 10.000 Euro dotierte Kunstpreis der Landeshauptstadt München wird alle drei Jahre alternierend mit dem Architekturpreis und dem Designpreis für das herausragende Gesamtwerk von Künstlerinnen und Künstlern verliehen, die in München oder in der Region München leben beziehungsweise eine enge Verbindung zu München als Ort ihres Schaffens haben. Bisherige Preisträger sind Rudolf Wachter, Rudi Tröger, Herbert Peters, Urs Lüthi, Bodo Buhl, Beate Passow, Olaf Metzel, Stephan Huber, Michaela Melián, Stephan Dillemuth und zuletzt Eva Leitolf.


06.03.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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