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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Nachbericht

Marktfrische und immer wieder Interessenten aus Asien verhalfen der modernen und impressionistischen Kunst bei Sotheby’s in London zu attraktiven Preisen

Ein Bauhaus für Russland



Claude Monet, Le Palais Ducal, 1908

Claude Monet, Le Palais Ducal, 1908

Claude Monet zählt schon seit seinen Lebzeiten zu den Lieblingen des Kunstmarkts. Das bewies der Franzose wieder einmal eindrucksvoll in der vergangenen Woche. In London stand bei Sotheby’s seine fulminante Ansicht des Dogenpalastes in Venedig zum Verkauf. Im besten Impressionismus hatte Monet 1908 den Amtssitz des Dogen vom Bacino di San Marco aus gesehen und die Spiegelung der hellen Fassade im blauen Wasser in ein flirrendes Spiel der Farben verwandelt. Seit 1926 gehörte „Le Palais Ducal“ dem deutschen Textilunternehmer Erich Goeritz, der als Jude 1934 emigrieren musste, und seinen Nachkommen. Nicht zuletzt dieses Auktionsdebüt des Gemäldes honorierten die Kunden bei Sotheby’s und spendierten mit 24 Millionen Pfund den bisher höchsten Betrag für ein Werk aus Monets Venedig-Serie. Bei einer Schätzung von 20 bis 30 Millionen Pfund und zuletzt drei Interessenten war das im Vorfeld abgebebene unwiderrufliche Gebot nicht nötig.


Platz 2 der Top Ten ging am 26. Februar dann an Egon Schiele und sein „Triestiner Fischerboot“ von 1912. Der ausschitthafte Kahn in kräftigem Kolorit überzeugte ebenfalls durch seine Marktfrische und übersprang mit 9,2 Millionen Pfund die Schätzung von 6 bis 8 Millionen Pfund. Schon den Auftakt der Versteigerung meisterte Schiele mit seiner zart kolorierten Kreidezeichnung „Auf dem Bauch liegendes Mädchen“, einem Bildnis seiner jüngeren Schwester Gertrude aus dem Jahr 1910, und ihrem Kunstmarktdebüt bei 1,3 Millionen Pfund eindrucksvoll (Taxe 500.000 bis 700.000 GBP). Von deutscher Seite aus beteiligte sich Ernst Ludwig Kirchner mit seinem „Mädchen auf dem Diwan“ von 1906 an der Sotheby’s-Auktion. Die erzielten 3,2 Millionen Pfund kommen dem Ankaufsetat des New Yorker Museum of Modern Art zugute (Taxe 2,8 bis 3,8 Millionen GBP). Keinen Interessenten fand indes Alexej von Jawlenskys etwas blasses Stillleben aus Früchten, einer Flasche, einer Figur und mehreren Keramikgefäßen von 1907 (Taxe 800.000 bis 1,2 Millionen GBP).

Für die französische Kunst lief es meist recht einträglich. Auguste Rodin hievte eine kleine kompakte Bronzeversion seiner „Femme accroupie“ von 1881/82 auf 1,1 Millionen Pfund und damit knapp über die obere Erwartung. Edgar Degas traf diese akkurat mit seinem posthumen Bronzeguss „Cheval au galop sur le pied droit“ von 1923 bei 2,5 Millionen Pfund. Marc Chagall freute sich über 1,5 Millionen Pfund für seine „Vase de roses“ samt kleinem Liebespaar und einigen Kühen von 1929 (Taxe 1,5 bis 2 Millionen GBP) und über 1,45 Millionen Pfund für sein farbenfrohes figurenreiches Spätwerk „Le peintre à la fête“ von 1982 (Taxe 1 bis 1,5 Millionen GBP). Dem gegenüber stand Alberto Giacomettis dunkel existenzielle „Tête de femme“ von 1959. Wie häufiger in der Auktion waren an dem Bieterwettstreit Kunden aus Asien involviert, und so kam bei dem Portrait von Giacomettis Frau Annette auch ein Japaner bei 2,7 Millionen Pfund zum Zug (Taxe 1,8 bis 2,5 Millionen GBP). Nach Asien wanderte auch Pablo Picasso heitere Gouache „Le repos du faune“, eine Allegorie auf die Lebensalter von 1956, für 1,75 Millionen Pfund ab (Taxe 1,6 bis 2,5 Millionen GBP).

Das Spitzenlos in der Surrealisten-Abteilung stellte – fast wie immer – René Magritte. Sein janusköpfiges Profilgesicht „L’Etoile du matin“ mit dunkelhäutigem Indianer und seiner blonden Frau Georgette vor weitem Meereshorizont, das 1938 ein Jahr nach seiner Entstehung direkt beim Künstler erworben wurde und sich seither im selben Besitz befand, erreichte die oberen anvisierten 4,5 Millionen Pfund. Mit Millionenwerten konnten zudem noch Francis Picabia und Man Ray dienen. Picabias Holztafel „Atrata“ um 1929 aus der Serie „Les Transparences“, die in verwirrender Überlappung mehrere Gesichter, zwei Akte, Tiere, Früchte und andere Motive vereint, war ebenfalls schon lange nicht mehr auf dem Kunstmarkt anzutreffen, was zu hohen 3,1 Millionen Pfund führte (Taxe 1,5 bis 2 Millionen GBP). Einen weiblichen Körper verwandelte Man Ray 1957 zur „Femmelaharpe“ und nahm mit dem Ölgemälde nun 1,3 Millionen Pfund ein (Taxe 700.000 bis 1 Million GBP). Nahe an ihrer jeweiligen oberen Schätzgrenze platzierten sich Victor Brauners gefährliche Chimäre „La Mémoire“ von 1940 mit 140.000 Pfund und Giorgio de Chiricos puppenhaftes Wesen „Il vaticinatore“ vor monumentaler Kirchenfassade von 1950 mit 280.000 Pfund.

Rekordträchtige Bauhaus-Kunst

Eine Gruppe von Werken hatte Sotheby’s zum Bauhaus-Jubiläum zusammengestellt. Teuerste Arbeit wurde hier Wassily Kandinskys 1928 gemalte, mit einem unwiderruflichen Gebot ausgestattete „Vertiefte Regung“, das der Garantiegeber bei 5,4 Millionen Pfund wohl auch erfüllen musste (Taxe 5,5 bis 7,5 Millionen GBP). Da hatte es Kandinskys luftiges Formenspiel auf einer aquarellierten Tuschezeichnung von 1941 mit 580.000 Pfund schon etwas besser (Taxe 450.000 bis 550.000 GBP). László Moholy-Nagys aus Halbkreisen und einem schlanken vertikalen Balken in Schwarz konstruiertes Temperagemälde „Segments“ von 1921 erwirtschaftete mit 400.000 Pfund genau die Mitte der Taxgrenzen. Interessantestes Werk in der Bauhaus-Suite war Oskar Schlemmers charakteristische „Tischgesellschaft“ von 1923 aus der Sammlung der Chemikerin und Wella-Erbin Erika Pohl-Ströher. Auch hier zeichnete Marktfrische die vier um einen Tisch gruppierten, stereometrisch reduzierten Figuren aus. 1952 erwarb Karl Ströher, der Vater der Sammlerin, das Öl- und Lackbild. Nun verhalf ein russischer Bieter dem Werk zum aktuellen Schlemmer-Rekord von 2,15 Millionen Pfund, der den letzten aus dem Jahr 1998 mit 1,8 Millionen Pfund auf den hinteren Rang verwies.

Die Nachkommen der 2016 verstorbenen Erika Pohl-Ströher steuerten zur Tagesauktion mit impressionistischer und moderner Kunst, die am 27. Februar mit gut 21 Millionen Pfund den Bruttoumsatz auf geplante 109 Millionen Pfund erhöhte, ebenfalls einige Positionen bei. Auch hier zeigt sich ihre Vorliebe für Oskar Schlemmer: Der Katalog listete sechs weitere strenge Figurenkompositionen des Bauhaus-Meisters, von denen nur der kleine unscheinbare „Gesenkte Frauenkopf mit Licht auf dem Gesicht“ liegenblieb (Taxe 10.000 bis 15.000 GBP). Nicht locker ließ die Kundschaft bei Schlemmers Zeichnung einer Fünf-Figuren-Gruppe am Geländer um 1931 mit 110.000 Pfund (Taxe 40.000 bis 60.000 GBP), bei der „Hellgrauen Gruppe“ in Bleistift und Öl auf Papier von 1936 mit 300.000 Pfund (Taxe 150.000 bis 200.000 GBP) und bei dem Aquarell „Drei Blonde schräg“ von 1928, für das ebenfalls 300.000 Pfund heraussprangen (Taxe 200.000 bis 300.000 GBP).

Während auch hier die beiden Jawlensky-Gemälde mit Ströher-Provenienz verschmäht wurden, zog George Grosz’ frivoles gesellschaftskritisches Tuscheblatt „Wein, Weib und Gesang“ von 1922 auf 50.000 Pfund an (Taxe 15.000 bis 20.000 GBP). August Mackes verträumte Kohlezeichnung „Promenade an der Aare“ mit einer eleganten Frau beim Spaziergang respektierte dann die untere Schätzgrenze von 70.000 Pfund. In der Tagesauktion hatte Sotheby’s wiederum einige Kunstwerke mit „Bauhaus 100 Years“ etikettiert, was teils zu schönen Wertsteigerungen führte, so bei Walter Dexels schwarzer Tuschekonstruktion von 1932 zur Verdoppelung der Schätzung auf 30.000 Pfund und bei Robert Michels mechanistischer Collagezeichnung mit zentraler Schraube zu 16.000 Pfund (Taxe 5.000 bis 7.000 GBP). László Moholy-Nagy trat hier nochmals mit seiner Kreis- und Diagonalenüberlagerung „Exzentrische Konstruktion“ um 1920 erfolgreich für 55.000 Pfund an (Taxe 15.000 bis 20.000 GBP), ebenso Paul Klee mit seiner heiteren Fantasie „Junger Blaumond“ von 1918 für 170.000 Pfund (Taxe 70.000 bis 100.000 GBP).

Ein Traum hinter Mauern

Lyonel Feininger war diesmal wenig Glück beschieden. Schon seine kristallin aufgesplitterte „Brücke II“ von 1914/15 wurde in der Abendauktion zurückgezogen (Taxe 4 bis 6 Millionen GBP), tags darauf seine von Rot dominierte „Wüste See“ bei 140.000 bis 180.000 Pfund zurückgewiesen. Sein Sohn Theodore Lux Feininger konnte diese Scharte mit seiner stilisierten Leinwand „Schiff im Golf von Siam“ aus dem Jahr 1931 bei 18.000 Pfund nicht ausgleichen (Taxe 8.000 bis 12.000 GBP). Den höchsten Preis spendierten Käufer für Théo van Rysselberghes nachimpressionistische, koloristisch ausgefeilte Küstenlandschaft „À l’ombre des pins (Agay)“ mit zwei Akten im Schatten der Bäume von 1905 bei 850.000 Pfund (Taxe 400.000 bis 600.000 GBP). Auch sein gemäßigteres, noch impressionistisches Seestück „Pluie fine“ mit einsamem Segelboot von 1887 ließen sie bei 480.000 Pfund nicht im Auktionshaus zurück (Taxe 180.000 bis 250.000 GBP).

Pierre-Auguste Renoirs zarte Pastellzeichnung „Jeune regardant une rose“ übersprang mit 460.000 Pfund ihre Erwartung um 10.000 Pfund. Gustave Loiseaus ruhige Baumreihe an den „Bords de l’Eure“ von 1901 spielte 350.000 Pfund ein (Taxe 200.000 bis 300.000 GBP), Chaïm Soutines zerfetzter expressionistischer „Paysage arbeux“ von 1919 bei seinem erneuten Anlauf 400.000 Pfund (Taxe 400.000 bis 600.000 GBP). Mehr Fortune hatte da Salvador Dalís eingerissene Häusermauer, hinter der sich der „Rêve de Vénus“ von 1939 als grüne Landschaft mit Springbrunnen, Arkadengang und charakteristischen Dalí-Motiven für 350.000 Pfund auftat (Taxe 120.000 bis 180.000 GBP), ebenso André Lhotes vom Rhythmus der Musik inspiriertes Aquarell „Gypsy’s bar“ aus dem Jahr 1917 bei 32.000 Pfund (Taxe 10.000 bis 15.000 GBP).

Mit deutscher Herkunft reüssierten dann noch Lesser Urys Pastell mit einer Berliner Straße samt Automobilen, Reitern und Spaziergängern um 1925 bei 72.000 Pfund, Emil Noldes farbtrunkenes Aquarell „Bewegtes blaues Meer bei Sonnenuntergang“ um 1940/45 für 100.000 GBP (Taxe je 70.000 bis 100.000 GBP) und sein flottes Tuschblatt „Bauernhof und Boote bei Ruttebüll“ von 1909 für 19.000 Pfund (Taxe 8.000 bis 12.000 GBP). Aus Österreich traten Rudolf von Alt mit dem stilistisch etwas deplatzierten „Treppenhaus der Scuola di San Rocco in Venedig“ von 1892 für 22.000 Pfund (Taxe 15.000 bis 20.000 GBP) und Gustav Klimt mit der um 1917/18 gezeichneten, verträumt blickenden Dame von vorne für 400.000 Pfund hinzu (Taxe 150.000 bis 250.000 GBP).

Die Ergebnisse verstehen sich als Zuschlag ohne das Aufgeld.

Kontakt:

Sotheby’s London

34-35 New Bond Street

GB-W1AsAA London

Telefax:+44 (020) 72 93 59 24

Telefon:+44 (020) 72 93 51 84



08.03.2019

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Auguste Rodin, Femme accroupie. Petit modèle, 1881/82
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Wassily Kandinsky, Sans titre, 1941
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Marc Chagall, Le peintre à la fête, 1982
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Ernst Ludwig Kirchner, Mädchen auf dem Diwan, 1906
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Ernst Ludwig Kirchner, Mädchen auf dem Diwan, 1906

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Taxe: 2.800.000 - 3.800.000 GBP

Zuschlag: 3.200.000,- GBP

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Wassily Kandinsky, Vertiefte Regung, 1928

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Taxe: 5.500.000 - 7.500.000 GBP

Zuschlag: 5.400.000,- GBP

Losnummer: 13

László Moholy-Nagy, Segments, 1921

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Taxe: 300.000 - 500.000 GBP

Zuschlag: 400.000,- GBP

Losnummer: 12

Théo van Rysselberghe, Pluie fine, 1887

Théo van Rysselberghe, Pluie fine, 1887

Taxe: 180.000 - 250.000 GBP

Zuschlag: 480.000,- GBP

Losnummer: 148

Victor Brauner, La Mémoire, 1940

Victor Brauner, La Mémoire, 1940

Taxe: 100.000 - 150.000 GBP

Zuschlag: 140.000,- GBP

Losnummer: 43

Marc Chagall, Le peintre à la fête, 1982

Marc Chagall, Le peintre à la fête, 1982

Taxe: 1.000.000 - 1.500.000 GBP

Zuschlag: 1.450.000,- GBP

Losnummer: 24

Giorgio de Chirico, Il vaticinatore, 1950

Giorgio de Chirico, Il vaticinatore, 1950

Taxe: 200.000 - 300.000 GBP

Zuschlag: 280.000,- GBP

Losnummer: 45

Théo van Rysselberghe, À l’ombre des pins (Agay), 1905

Théo van Rysselberghe, À l’ombre des pins (Agay), 1905

Taxe: 400.000 - 600.000 GBP

Zuschlag: 850.000,- GBP

Losnummer: 147

René Magritte, L’Etoile du matin, 1938

René Magritte, L’Etoile du matin, 1938

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Francis Picabia, Atrata, um 1929

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