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Marguerite Friedlaender und Gerhard Marcks in Bremen

Marguerite Friedlaender-Wildenhain, Halle Vase, 1931

Das Gerhard-Marcks-Haus im Bremen hat die aktuelle Ausstellung seinem Namensgeber und Marguerite Friedlaender-Wildenhain gewidmet. Die Künstler lernten sich 1919 am Bauhaus in Weimar kennen und gehörten zu führenden Wegbereiterin der Neuen Sachlichkeit in der Keramik. Der Bildhauer Gerhard Marcks war dort Formmeister der Töpferei, die 1896 bei Lyon geborene Friedlaender seine wichtigste Schülerin. Beide traten für eine schöpferische Rolle des Handwerks und individuelle Freiheit im Sinne einer besonnenen Modernität ein. Die vom Bauhausdirektor Walter Gropius verfolgte Doktrin von Kunst und Technik in enger Verknüpfung mit Fortschritt und Industrie lehnten sie ab.

Als das Bauhaus 1925 nach Dessau umzog, wechselten Friedlaender und Marcks an die Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein in Halle an der Saale. Bis zu ihrem erzwungenen Ausscheiden 1933 reifte hier ihr Werkschaffen maßgeblich heran. Marguerite Friedlaender-Wildenhain baute in Halle zunächst eine Keramik- und ab 1929 eine Porzellanwerkstatt auf. Letztere konstituierte sich als Arbeitsgemeinschaft mit der Staatlichen Porzellanmanufaktur Berlin (KPM), die ein einfaches, aber formal ansprechendes Gebrauchsgeschirr anbieten wollte. In der kurzen Zeitspanne zwischen 1929 und 1931 entwickelte Friedlaender verschiedene Services und Vasen, die heute zu den Inkunabeln des modernen Designs gehören.

Gerhard Marcks standen an der Burg Giebichenstein optimale Arbeitsbedingungen zu Verfügung, die eine große Kreativität in ihm freisetzten. Er erprobte neue Materialien wie das Arbeiten in Stein, wandte sich neuen Themen zu, wie der antiken Mythologie, und öffnete sich in seinem Schaffen wieder stärker dem Naturvorbild. Neben dem freien Arbeiten entwickelte er hier auch Entwürfe für Gebrauchswaren. Die Bremer Schau „Wir machen nach Halle. Marguerite Friedlaender und Gerhard Marcks“ versammelt nun über 100 Exponate, darunter einige verloren geglaubte Stücke. Den Auftakt für Gerhard Marcks bildet die 1930 in Halle entstandene „Thüringer Venus“, ein Schlüsselwerk seines Schaffens. Zu den berühmtesten Werken Friedlaenders gehört die Serie der seit 1931 bis heute von KPM in Berlin produzierten „Halle-Vasen“.

Die Ausstellung „Wir machen nach Halle. Marguerite Friedlaender und Gerhard Marcks“ ist bis zum 11. August zu sehen. Das Gerhard-Marcks-Haus hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt ermäßigt 5 Euro. Wer das Museum unterstützen möchte, kann den vollen Preis von 10 Euro zahlen. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist er kostenlos.

Gerhard-Marcks-Haus
Am Wall 208
D-28195 Bremen

Telefon: +49 (0)421 – 98 97 52 0
Telefax: +49 (0)421 – 98 97 52 49

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Marguerite Friedlaender-Wildenhain, Halle Vase, 1931
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 Mokkaservice Hallesche Form, 1930
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Gerhard Marcks, Thüringer Venus, 1930
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Gerhard Marcks, Mokkaservice Bagdad, 1930
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Künstler:

Marguerite Friedlaender-Wildenhain

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