Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 24.09.2019 Auktion 385: Alte Kunst und Schmuck

© Neumeister Münchener Kunstauktionshaus

Anzeige

Kym IV, 1999 / K. O. (Karl Otto) Götz

Kym IV, 1999 / K. O. (Karl Otto) Götz
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874 / Hans Thoma
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Amazone, nach 1906 / Franz von  Stuck

Amazone, nach 1906 / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Hagen gedenkt Heinrich Brocksieper zum Bauhaus-Jubiläum

Anlässlich des 120. Geburtstages und im 100. Jahr seit der Eröffnung des Bauhauses präsentiert das Emil Schumacher Museum in Hagen die Schau „Heinrich Brocksieper – Ein Hagener am Bauhaus. Die Stofflichkeit der Dinge“. Das Museum gibt darin einen Überblick über das Gesamtwerk des 1898 geborenen Künstlers, darunter Exponate aus der Zeit am Bauhaus, seine späteren Experimentalfilme wie auch Fotos. Brocksieper gehörte zu den ersten Studenten am neu eröffneten Bauhaus in Weimar, besuchte vor allem die Kurse von Johannes Itten und schloss seine dreijährige Ausbildung 1922 ab. Bis 1933 hielt er Kontakt zu seiner Lehrstätte, die er oft in Weimar, Dessau und Berlin besuchte.

Unter dem Einfluss von László Moholy-Nagy setzte sich Brocksieper wie viele Bauhäusler ab 1927 vermehrt mit der Fotografie auseinander. Sein besonderes Interesse galt dem experimentellen Film. Parallel beteiligte er sich immer weniger als Maler an Ausstellungen. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 lehnte der Künstler ihre Anfragen für offizielle Atelierbesuche sowie Ausstellungsangebote ab und arbeitete in der selbst gewählten Isolation. In diese Zeit fällt der Kontakt zu Emil Schumacher. Der 14 Jahre jüngere Künstler freundete sich mit Heinrich Brocksieper an, der ihm während der Nazi-Diktatur zu einem wichtigen Gesprächspartner werden sollte und seine im Bauhaus erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten mit Schumacher teilte.

Der Großteil von Brocksiepers Œuvre wurde mit dessen Haus und Atelier bei einem Bombenangriff 1944 in Hagen zerstört. Ein Jahr später fing er wieder an, künstlerisch zu arbeiten, und nahm schriftlichen Kontakt zu seinen Freunden aus dem Bauhaus auf. Sein zentrales Thema waren Alltagsgegenstände mit Gebrauchsspuren, Porträts und Selbstbildnisse wie auch ihre Stofflichkeit. 1963 malte Heinrich Brocksieper vor leuchtendem Grasgrün das Pastell einer schwarzen, umgedrehten Milchkanne. Der etwas mitgenommenen Metallbehälter wirft einen königsblauen Schatten und scheint der Rolle einer Statue näherzukommen, als der eines einfachen Nutzgegenstands.

Die Ausstellung „Heinrich Brocksieper. Ein Hagener am Bauhaus – Die Stofflichkeit der Dinge“ läuft vom 24. März bis zum 23. Juni. Das Emil Schumacher Museum hat täglich außer montags von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt regulär 7 Euro, ermäßigt 3,50 Euro. Für Kinder unter 6 Jahren ist er frei. Der begleitende Katalog kostet im Museumsshop 23 Euro.

Emil Schumacher Museum Hagen
Museumsplatz 1-2
D-58095 Hagen

Telefon: +49 (0)2331 – 3060 066
Telefax: +49 (0)2331 – 3060 240

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


24.03.2019, Heinrich Brocksieper. Ein Hagener am Bauhaus – Die Stofflichkeit der Dinge

Bei:


Emil Schumacher Museum Hagen

Künstler:

Heinrich Brocksieper








News von heute

Praemium Imperiale vergeben

Praemium Imperiale vergeben

News vom 16.09.2019

Manor Kunstpreis: Andriu Deplazes in Chur

Manor Kunstpreis: Andriu Deplazes in Chur

Runge-Preis für Steffen Schleiermacher

Runge-Preis für Steffen Schleiermacher

Lyonel Feininger in und um Apolda

Lyonel Feininger in und um Apolda

News vom 13.09.2019

Preis der Nationalgalerie für Pauline Curnier Jardin

Preis der Nationalgalerie für Pauline Curnier Jardin

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

ART SALZBURG CONTEMPORARY 2019
art salzburg contemporary





Copyright © '99-'2019
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce