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Neue Stiftung zum Erhalt von Schloss Wiepersdorf

Zukunft von Schloss Wiepersdorf gesichert

Das Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf südlich von Berlin soll in eine Stiftung des Landes Brandenburg überführt werden. Das Kabinett in Potsdam hat nun dem von Kulturministerin Martina Münch vorgelegten Gesetzentwurf zur Gründung der „Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf“ zugestimmt. Planmäßig soll die neue Landesstiftung zum 1. Juli gegründet und der ehemalige Wohnsitz des Dichterpaares Achim und Bettina von Arnim damit aus der Trägerschaft der Deutschen Stiftung Denkmalschutz übernommen werden. Schloss Wiepersdorf beherbergt das älteste von insgesamt 13 Künstlerhäusern in Deutschland. Derzeit wird das Schloss mit dem Arnim-Museum und den Künstlerateliers noch bis Ende des Jahres renoviert.

Das Schloss Wiepersdorf hat aufgrund seiner berühmten Vorbesitzer und seiner umfangreichen und erlesenen Bibliothek eine lange Tradition als Ort des geistigen Austausches. Im Umkreis der Familie von Arnim fanden und finden sich zahlreiche weitere Kunstschaffende: Bettinas Bruder Clemens Brentano gilt neben seinem Schwager als Hauptvertreter der Heidelberger Romantik. Die Urenkelin Bettina Encke von Arnim wurde Malerin, ebenso wie der Enkel Achim von Arnim-Bärwalde, dessen Werke noch heute im Schloss präsentiert werden. Nachdem Krieg und Besatzung dem Haus stark zugesetzt hatten, wurde Schloss Wiepersdorf 1946 bereits in der DDR als Arbeits- und Erholungsstätte für Künstler genutzt. Namhafte Schriftsteller waren hier zu Gast, unter ihnen Anna Seghers, Christa Wolf, Arnold Zweig und die Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexandrowna Alexijewitsch.

Finanzielle Schwierigkeiten erzwangen 2004 die plötzliche Schließung der renommierten Institution. 2006 konnte sie dank der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wiederbelebt werden. Ab dem kommenden Jahr soll das Künstlerhaus als „Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf“ weiter als Stipendiatenhaus für mehrmonatige Arbeitsaufenthalte von Künstlerinnen und Künstlern aller Disziplinen aus dem In- und Ausland geöffnet sein. Die Gründungsbeauftragte Annette Rupp erstellt dafür im Auftrag des Landes ein Konzept. Für den Betrieb des Künstlerhauses will das Land ab 2020 jährlich rund 720.000 Euro bereitstellen. Die Gesetzesvorlage wird jetzt zur weiteren Befassung an den Landtag weitergeleitet.

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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