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Mario Bottas Kirchenbauten in Wien

Mario Botta, Kirche Papst Johannes XXIII., Seriate 1994-2004

Mit seinen präzisen und sensibel in die jeweilige Umgebung eingefügten Bauten machte sich der 1943 im Tessin geborene Architekt Mario Botta spätestens seit den 1980er Jahren einen Namen; an der weltweiten Geltung der Architektur seiner Heimatregion hat er maßgeblichen Anteil. Jetzt ist ein umfangreicher Querschnitt durch sein kirchliches Werk in der Reihe „Architektur im Ringturm“ des Wiener Städtischen Versicherungsvereins erstmals im deutschsprachigen Raum öffentlich ausgestellt. Präsentiert werden 22 Bauten, angefangen von der kleinen Kapelle im Kapuzinerkloster Bigorio, mit dem das Werk des 23jährigen 1966 seinen vielversprechenden Anfang nahm, bis hin zu jüngst entstandenen Projekten wie der Kapelle des Heiligen Franziskus in Sorengo bei Lugano. Mehr als hundert Projekte hat Botta, der nach einer Lehre zum Hochbauzeichner bei Tita Carloni in Lugano sein architektonisches Studium zwischen 1964 und 1969 am Istituto Universitario di Architettura di Venezia unter anderem bei Carlo Scarpa und Giuseppe Mazzariol erhielt, bis heute zum Abschluss gebracht.

Sakralbauten nehmen in Mario Bottas Gesamtwerk nicht den geringsten Platz ein, wie auch die Chiesa di San Giovanni Battista in Mogno von 1986/96, die 1992/96 prominent am Nordosthang des Monte Tamaro ausgeführte Santa Maria degli Angeli im Tessin und die 2011/13 in Form eines Dodekaeders gestaltete Granatkapelle im österreichischen Penkenjoch beweisen. Daneben entstanden auch Bauten für andere Religionsgemeinschaften, eine Moschee in China an der Grenze zur Mongolei und ein orthodoxes Gemeindezentrum in der Ukraine befinden sich derzeit im Bau. Frucht seines Engagements in der kirchlichen Baukunst waren unter anderem 2013 die Berufung in die Päpstliche Akademie der schönen Künste und der Literatur durch Papst Benedikt XVI. und 2018 der Joseph-Ratzinger-Preis. Zu den Kennzeichen von Bottas Architektur gehört neben einer klaren, schnörkellosen Formensprache mit der Anwendung fundamentaler geometrischer und stereometrischen Körper eine hohe haptische Qualität, die sich vor allem aus der vorzugsweisen Verwendung natürlicher Materialien oder sorgfältig gebrannten Backsteins ergibt.

Die Ausstellung „Mario Botta – Sakrale Räume“ läuft bis zum 31. Mai. Geöffnet ist montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt. Der Katalog kostet 30 Euro.

Ausstellungszentrum im Ringturm
Schottenring 30
A-1010 Wien

Telefon: +43 (0)50 – 350 21 336
Telefax: +43 (0)50 – 350 23 134


25.03.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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19.03.2019, Mario Botta – Sakrale Räume

Bei:


Architektur im Ringturm

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in der Ausstellung „Mario Botta – Sakrale Räume“
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Mario Botta, Kirche San Giovanni Battista, Mogno 1986-1996
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Mario Botta, Kirche San Pietro Apostolo, Sartirana di Merate 1987-1995
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Mario Botta, Kirche Beato Odorico, Pordenone 1987-1992
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Mario Botta, Kathedrale der Auferstehung, Évry 1988-1995
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Mario Botta, Granatkapelle, Penkenjoch, Zillertal, 2011-2013
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Mario Botta, Cymbalista Synagoge und Jüdisches
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