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Designerin Susi Berger ist tot

Susi Berger ist gestorben

Die Schweizer Designerin Susi Berger ist kurz nach ihrem 81. Geburtstag am 2. April in ihrem Haus in Ersigen im Kanton Bern gestorben, das sie mit ihrer Familie seit 1971 bewohnte. Die am 30. März 1938 in Luzern geborene Künstlerin veränderte mit ihrem 2008 verschiedenen Mann Ueli, Jahrgang 1937, das schweizerische Möbeldesign mit Arbeiten wie der „Wolkenlampe“, dem Regal „Fächermann“ in Gestalt eines Menschen, dem aus den einzelnen Buchstaben gebauten „Stuhl“ und dem „Soft Chair“. Eine lockere und humorvolle Note charakterisiert ihr Möbeldesign. Hinzu kommen Kunstwerke, die das Paar gemeinsam schuf. Susi und Ueli Berger erhielten 2010 für ihr Lebenswerk den Grand Prix Design der Schweizerischen Eidgenossenschaft, 2017 kam der Berner Designpreis hinzu.

Für Susi Berger waren die Rollen im Designbüro klar aufgeteilt: Die Grafikerin sei der Kopf gewesen, ihr Mann habe berühmt werden wollen. Beide lernten sich an der Berner Kunstgewerbeschule kennen. Seit 1962 arbeiteten sie an gemeinsamen Möbelentwürfen. Susi Berger sah sich als Erkenntnismensch und habe die Dinge analysiert, ihr Mann sei für die Feinarbeit und die Umsetzung der Ideen verantwortlich gewesen. Eine der bekanntesten Arbeiten ist der skulpturale „Schubladenstapel“ aus den 1980er Jahren. Bergers Inspirationsquelle war ein Turm an Kisten, der durch eine Möbellieferung entstand.

Susi Berger war auch politisch aktiv und engagierte sich etwa für die Fristenlösung bei der Abtreibung. Beide beschäftigten sich auch mit Interventionen an Gebäuden und Installationen im öffentlichen Raum, etwa 1982 mit den Milchkannen auf dem Berner Bahnhofsplatz und der aus mehreren aneinander gelehnten roten Stahlrohren gebauten Skulptur „Grosser Chribel“ 1986 vor dem Hauptsitz der Berner Mobiliar-Versicherung. Die Freude am Experimentieren führte das Designduo zum Einsatz von Schaumstoff für Möbel und Sesselmodule. Hierzu nutzten sie wiederholt die neusten Technologien in der Kunststoffverarbeitung.


11.04.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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