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Wuppertal entdeckt Peter Schenck

Peter Schenck d.Ä., Bunter Vogel, um 1700

Im Fundus des Wuppertaler Von der Heydt-Museums befinden sich 80 Grafiken des Künstlers Peter Schenck d.Ä. In den wenigen Beiträgen, die es über ihn in der Fachliteratur gibt, wird er zu den Niederländern gezählt, obwohl er in Elberfeld an einem unbekannten Tag im Jahr 1660 geboren wurde; nur sein Taufdatum, der 26. Dezember 1660, ist überliefert. In jungen Jahren zog er nach Amsterdam und verstarb vermutlich 1711 an einem unbekanntem Tag und Ort. In die Kunstgeschichte ist Schenck als Miterfinder des Farbdrucks eingegangen. Als einer der ersten fertigte er Stiche in Farbe, entwickelte neue Verfahren und erwarb 1688 dazu auch ein Patent. Unter dem launigen Titel „Peter Scheck. Der berühmteste Elberfelder, der jemals in Vergessenheit geriet“ präsentiert das Von der Heydt-Museum nun 75 Werke Schencks aus dem eigenen Bestand sowie eine Leihgabe im Dialog mit 41 Gemälden und Grafiken von Zeitgenossen.

Die Ausstellung zeigt zahlreiche Porträts, Landkarten, Stadtansichten, Veduten, Tier- und Kostümmotive, Genre- und Sittenbilder sowie mythologische Szenen, mit denen der als Druckgrafiker, Verleger und Hofgraveur tätige Schenck beachtliche kommerzielle Erfolge erzielte. Im 17. Jahrhundert stand in Europa die Bildkunst in höchster Blüte. Speziell die Druckgrafik war weit verbreitet, kostengünstig und erlebte besonders in Amsterdam eine Hochblüte. Folglich war in den 1780er Jahren der Bildermarkt übersättigt. Schenck agierte auf dem Kunstmarkt als Unternehmer. Zusammen mit dem Erfinder Johannes Teyler verfeinerte Schenck die Mezzotinto-Technik. Durch Schaben und Polieren einer aufgerauten Kupferplatte wurden verschiedene Druckstufen ermöglicht. Auf diese Weise entstanden sanfte, subtile, an Ölgemälde erinnernde Tonübergänge. Im „à la poupée“-Verfahren produzierte Schenck Farbblätter, bei denen er mehrere Farben direkt auf die Kupferplatte auftrug. Diese malerischen Effekte wurden von Kunstsammlern besonders geschätzt.

In Amsterdam ging Peter Schenck beim Graveur, Verleger und Kartografen Gerard Valck in die Lehre und ehelichte 1687 dessen Schwester Agatha Valck. Mit seinem Lehrer und Schwager übernahm er den Kunstverlag J. Jansen, der für seine Landkartenstiche und dem neu etablierten Geschäftszweig der Porträtstiche berühmt war. August der Starke von Sachsen-Polen ernannte Schenck zu seinem Hofgraveur. Höfische, politische, gesellschaftliche Prominenz setzte Schenck imposant in Szene, darunter König Karl II. von Spanien, den Philosophen René Descartes oder Philipp Melanchthon.

Die Ausstellung „Peter Schenck. Der berühmteste Elberfelder, der jemals in Vergessenheit geriet“ ist bis zum 25. August zu sehen. Das Von der Heydt-Museum hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt regulär 12 Euro, ermäßigt 10 Euro. Für Kinder bis 6 Jahre ist er frei. Zur Ausstellung ist ein Begleitheft erschienen, das im Museumsshop 5 Euro kostet.

Von der Heydt-Museum Wuppertal
Turmhof 8
D-42103 Wuppertal

Telefon: +49 (0)202 – 563 62 31
Telefax: +49 (0)202 – 563 80 91

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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Veranstaltung vom:


14.04.2019, Peter Schenck - Der berühmteste Elberfelder, der jemals in Vergessenheit geriet

Bei:


Von der Heydt-Museum

Kunstsparte:


Grafik

Stilrichtung:


Barock

Variabilder:

Peter Schenck d.Ä., Porträt des Künstlers, um 1700
Peter Schenck d.Ä., Porträt des Künstlers, um 1700

Variabilder:

Peter Schenck d.Ä., Godfried Schalcken, um 1700
Peter Schenck d.Ä., Godfried Schalcken, um 1700

Variabilder:

Peter Schenck d.Ä., Das Rathaus von Amsterdam, um 1700
Peter Schenck d.Ä., Das Rathaus von Amsterdam, um 1700

Variabilder:

Peter Schenck d.Ä., Schlafendes Mädchen, um 1700
Peter Schenck d.Ä., Schlafendes Mädchen, um 1700

Variabilder:

Peter Schenck d.Ä., Bunter Vogel, um 1700
Peter Schenck d.Ä., Bunter Vogel, um 1700








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