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Monir Shahroudy Farmanfarmaian gestorben

Monir Shahroudy Farmanfarmaian gestorben

Monir Shahroudy Farmanfarmaian, die Grande Dame der iranischen Kunstszene, ist tot. Sie starb am vergangenen Samstag im Alter von 96 Jahren in Teheran. Farmanfarmaian wurde vor allem durch ihre Spiegelmosaike international bekannt, in der sie die persische Bildsprache mit den klaren Formen der westlichen Moderne verband. Geboren am 16. Dezember 1922 in Qazvin, kam sie schon früh durch ihre Familie in Kontakt mit bildender Kunst. Zunächst studierte sie bis 1944 an der Universität Teheran und setzte ihr Kunststudium dann in den USA fort. Sie ging an die Cornell University in Ithaca und nahm Unterricht im Modezeichnen an der Parsons School of Design in New York. Mit dieser Tätigkeit verdiente sie zunächst ihr Einkommen und illustrierte etwa für die Zeitschrift „Glamour“.

In New York traf Monir Shahroudy Farmanfarmaian auch auf viele Kunstschaffende, wie Louise Nevelson, Andy Warhol, Joan Mitchell, Willem de Kooning oder Barnett Newman. In der Auseinandersetzung mit ihnen fand sie zu ihrem eigenen Stil. Ausgehend von persischer Architektur, traditionellen Handwerkstechniken ihrer Heimat und der Vorliebe für das Ornament im Islam schuf sie in Verbindung mit Minimalismus, Op-Art und Pop Art ihre spiegelnden, geometrischen, meist farbintensiven, teils aber auch kühl weißen Kunstwerke, die die Umgebung einbeziehen und sie wie bei einem Kaleidoskop zersplittern.

Damit hatte Monir Shahroudy Farmanfarmaian schon 1958 auf der Biennale in Venedig Erfolg. Für ihren Länderbeitrag im iranischen Pavillon – ein Jahr zuvor war sie in ihre Heimat zurückgekehrt – erhielt sie Goldmedaille. Nach der iranischen Revolution 1979 lebte sie dann wieder im New Yorker Exil und konnte erst 2004 wieder in den Iran ziehen. Sie nahm an Ausstellungen in großen Museen weltweit teil, etwa im Museum of Modern Art in New York, im Münchner Haus der Kunst, im Irish Museum of Modern Art in Dublin oder dem Zentrum Paul Klee in Bern, und war mehrmals auf der Biennale in Venedig, 2009 auf der Asia Pacific Triennial of Contemporary Art, 2010 auf der Biennale von São Paulo und 2016 auf der Gwangju Biennale in Südkorea zugegen. Unter dem Titel „Infinite Possibility: Mirror Works and Drawings, 1974-2014“ organisierte Suzanne Cotter, die damalige Direktorin des Museu de Arte Contemporânea de Serralves im portugiesischen Porto, 2014 eine Retrospektive mit Farmanfarmaians Arbeiten, die dann ins Guggenheim Museum nach New York wanderte. Im Dezember 2017 eröffnete in Teheran ihr zu Ehren das Monir Museum, das sich ihrem Werk widmet.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Monir Shahroudy Farmanfarmaian gestorben
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Monir Shahroudy Farmanfarmaian in ihrem Atelier in Tehran, 1975
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 Ausstellung „ Monir Shahroudy Farmanfarmaian. Infinite Possibility: Mirror Works and Drawings, 1974-2014“
in der Ausstellung „ Monir Shahroudy Farmanfarmaian. Infinite Possibility: Mirror Works and Drawings, 1974-2014“

Künstler:

Monir Shahroudy Farmanfarmaian








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