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Künstlerische Interventionen im Barockschloss Caputh

Luzia Simons, Stockage 177, 2012

Die vier zeitgenössischen Künstlerinnen Margret Eicher, Rebecca Stevenson, Myriam Thyes und Luzia Simons sind derzeit in einer Ausstellung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) im Schloss Caputh zu sehen. Unter dem Titel „B.A.R.O.C.K.“ treten sie in einen Dialog mit der historischen Ausstattung der früheren Sommerresidenz der brandenburgischen Kurfürstin Dorothea (1636-1689), die als einziges erhaltenes Schloss der Potsdamer Kulturlandschaft aus der Zeit des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm und des Brandenburger Frühbarock gilt. Die 1955 in Viersen am Niederrhein geborene Margret Eicher, die ihr Studium 1973 bis 1979 an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf bei Fritz Schwegler und Rolf Sackenheim absolvierte, setzt ihre Kommentare zu politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen unter Verwendung von Motiven der Massenmedien, Werbung und Kunst in Collagen um, die schließlich in Belgien zu großformatigen Tapisserien gewoben werden.

Ebenfalls in einer im Barock sehr geschätzten Technik – Skulpturen aus Wachs – arbeitet die Britin Rebecca Stevenson, die 1994 bis 1998 am Chelsea College of Art and Design und anschließend bis 2000 am Royal College of Art in London studierte. Ihre Werke scheinen die Opulenz höfischer Kultur des 17. und 18. Jahrhunderts geradlinig fortzuführen. 1963 in Luxemburg geboren, aber in der Schweiz aufgewachsen, wo sie noch heute lebt, ist die Medienkünstlerin Myriam Thyes. Sie studierte 1986 bis 1992 an der Kunstakademie Düsseldorf Malerei bei Rissa und Videokunst bei Nan Hoover. In Caputh präsentiert sie einen zeitkritischen und zugleich farbenfrohen Ersatz für verlorene Deckenmalereien. Die gebürtige Brasilianerin Luzia Simons schließlich, die ihr Kunststudium in Paris absolvierte und seit 1986 in Deutschland lebt, nähert sich mit raffinierten Blumenscans den Gedanken und der Optik barocker Blütenstillleben an. Mit der Schau erinnert die SPSG auch an die Wiedergewinnung des Schlosses im Zuge einer umfangreichen Sanierungs- und Restaurierungsmaßnahme während der 1990er Jahre.

Die Ausstellung „B.A.R.O.C.K. – Künstlerische Interventionen im Schloss Caputh“ läuft bis zum 31. Oktober. Geöffnet ist das Haus Dienstag bis Sonntag zwischen 10 und 17:30 Uhr. Der Eintritt beträgt 6 Euro, ermäßigt 5 Euro. Der Begleitband zur Ausstellung, erschienen in der Edition Cantz, Esslingen, kostet 24,80 Euro.

Schloss Caputh
Straße der Einheit 2
D-14548 Caputh

Telefon: + 49 (0)33209 – 7 03 45
Telefax: + 49 (0)33209 – 7 18 83

Quelle: Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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