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Recommended-Stipendiaten stehen fest

Recommended-Stipendium 2019 vergeben

Das Stipendium „Recommended“ geht in diesem Jahr an die drei jungen Fotografen Mika Sperling, Karla Hiraldo Voleau und Tobias Kruse. Sie sind Träger der zum zweiten Mal verliehenen Auszeichnung, die 2017 von der Firma Olympus in Kooperation mit dem Fotografie Forum Frankfurt (FFF), dem Haus der Photographie in den Hamburger Deichtorhallen und dem Foam Fotografiemuseum Amsterdam etabliert wurde. Sperling wird nun ein Jahr lang bei ihrem Projekt von Celina Lunsford, Kuratorin am FFF, unterstützt. Hiraldo Voleau erfährt die Assistenz durch Kim Knoppers, Kuratorin am Foam Amsterdam, und Kruse darf sich über Hilfe von Ingo Taubhorn, Kurator am Haus der Photographie, freuen. Daneben erhalten sie eine finanzielle Unterstützung von jeweils 10.000 Euro und eine Ausstellung in den entsprechenden Museen.

Celina Lunsford erklärt die Wahl der 1990 im sibirischen Norilsk geboren Mika Sperling mit den „intensiven poetischen Aspekten ihrer visuellen Sprache“. Das Recommended-Stipendium gebe ihr die Möglichkeit, den autobiografischen Ansatz ihrer Arbeit weiter zu vertiefen und sich mit den komplexen Zusammenhängen ihrer eigenen Herkunft, ihrer multiethnischen Familie und mit Rollenfragen als junge Mutter künstlerisch zu befassen. Sperling wuchs seit ihrem ersten Lebensjahr in Deutschland auf und lebt in Hamburg. Die Fotografin absolvierte zunächst ihr Kommunikationsdesign-Studium an der Hochschule Darmstadt, bevor es sie nach San Francisco zog. Dort erwarb sie 2018 am Art Institute den Master of Fine Arts im Bereich Studio Arts. Ihr Leben bildet die Basis für ihre Fotos. Am Beispiel ihrer eigenen Geschichte setzt sie sich mit Multikulturalität, Identität und dem Lebensort auseinander; sie untersucht die Wirkung von Herkunft auf die Entwicklung von Persönlichkeit und auf die Beziehungen innerhalb einer Familie. Die zentrale Rolle im Projekt für das Stipendium spielen ihre aus Vietnam stammende Schwiegermutter, sie selbst als achtes Kind einer Familie Russlanddeutscher mit mennonitischen Wurzeln sowie ihre in den USA geborene, dreisprachig aufwachsende Tochter.

Wie Sperling gehen auch die 1992 in der Dominikanischen Republik geborene Karla Hiraldo Voleau und Tobias Kruse, Jahrgang 1979, in ihren Arbeiten persönlich-dokumentarisch vor. Hiraldo Voleau, die Kommunikationsdesign und Fotografie an den Écoles de Condé in Paris und an der Ecole cantonale d’art in Lausanne studiert hat, thematisiert Identität, Verwundbarkeit, Liebe und Geschlechterrollen in der Beziehung zwischen Mann und Frau. „Sie ist ihre eigene Protagonistin und diese Position macht ihre Arbeit zutiefst persönlich“, so Kim Knoppers. „Gleichzeitig beschäftigt sie sich damit, wie Frauen Themen für sich reklamieren können, die üblicherweise mit Männlichkeit assoziiert werden, wie Sextourismus, Voyeurismus und der ‚typische‘ Blick.“ In ihrem Recommended-Projekt will sich Karla Hiraldo Voleau mit der zunehmenden Ökonomisierung von Liebesbeziehungen beschäftigen und geht dem zeitgenössischen Dating im digitalen Zeitalter vor dem Hintergrund veränderter Geschlechterrollen nach. Ausgangspunkt ist ein neues Angebot für Frauen in Japan, einzelne Komponenten einer Liebesbeziehung buchen zu können, etwa Kameradschaft, Begleitung, seelischen Beistand oder Intimität.

Tobias Kruse, der an der Berliner Ostkreuzschule für Fotografie ausgebildet wurde, dort inzwischen selbst unterrichtet und Mitglied der Fotografenagentur Ostkreuz ist, will sich mit einer Giftmülldeponie in seiner Heimat Mecklenburg-Vorpommern befassen, in der zu DDR-Zeiten Westdeutschland und westeuropäische Länder ihren Sondermüll entsorgten. 1979 eröffnet, wuchs sie zur größten Deponie Europas heran und wurde nach der Wende wieder zum hauseigenen Problem der Bundesrepublik. Kruses Bildsprache zeichne sich durch eine starke emotionale Präsenz und atmosphärische Dichte aus, so Ingo Taubhorn. „Seine Fotoserien erzählen eigenständige Geschichten. Die narrative Qualität seiner Bilder verbirgt dabei nicht die gesellschaftspolitische Brisanz der Themen, die Kruse für seine Bildserien auswählt.“

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Veranstaltung vom:


01.08.2020, Recommended Olympus Fellowship: Mika Sperling, Tobias Kruse und Karla Hiraldo Voleau

Bei:


Deichtorhallen Hamburg

Bei:


Fotografie Forum Frankfurt

Kunstsparte:


Fotografie

Variabilder:

Recommended-Stipendium 2019 vergeben
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Künstler:

Mika Sperling

Künstler:

Karla Hiraldo Voleau

Künstler:

Tobias Kruse








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