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Schönheit in Frankfurt

Stefan Sagmeister und Jessica Walsh, Obsessions make my life worse and my work better, 2016

Was ist Schönheit? Dieser Frage geht seit dem Wochenende das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main nach und hat dazu den bekannten Grafikdesigner Stefan Sagmeister und seine Studiopartnerin Jessica Walsh eingeladen. Mit Objekten, Kunstwerken und interaktiven Installationen geben sie ein persönliches, visuell beeindruckendes Plädoyer für die Lust am Schönen. Mit zahlreichen Beispielen aus Produktdesign, Stadtplanung, Architektur und Grafikdesign schicken sie die Besucher auf eine sinnlich-vergnügliche Reise durch die Welt des Geschmackvollen und Attraktiven, animieren zum Sehen, Riechen und Fühlen und treten den Beweis an, dass schön gestaltete Arbeiten die menschliche Wahrnehmung stimulieren und damit besser funktionieren.

Nahezu im gesamten 20. und 21. Jahrhundert war und ist Schönheit im Designdiskurs eher negativ besetzt. Unterstützt von Erkenntnissen aus der psychologischen Ästhetik, aus Geschichte, Philosophie und den Naturwissenschaften vertreten Sagmeister und Walsh den Standpunkt, dass Schönheit mehr ist als eine rein oberflächliche Strategie: Sie beeinflusst unseren Alltag und macht die Welt zu einem besseren Ort. Dazu haben sie rund 70 Objektgruppen in sechs Ausstellungsthemen zusammengefasst: „Was ist Schönheit?“, „Die Geschichte der Schönheit“, „Im Auge des Betrachters“, „Schönheit erleben“, „Transformierende Schönheit“ und „Contemplating Beauty“ entfachen einen ästhetischen Diskurs zur Schönheit als Paradigma für hochwertige Gestaltung.

So verweisen Sagmeister und Walsh im Kapitel „Im Auge des Betrachters“ auf bemerkenswerte Ähnlichkeiten in verschiedenen Kulturen und Zeitepochen, die belegen, dass ästhetisches Empfinden weniger subjektiv ist als gemeinhin angenommen. Wie universell das Schönheitsempfinden ist, verdeutlicht unter anderem eine Studie am University College London: 85 Prozent der Probanden konnten auf Anhieb ein Werk von Piet Mondrian von der leicht abgeänderten Fälschung unterscheiden. Dass Schönheit ein transformatorisches Potenzial hat, die Welt zu verbessern, zeigt unter anderem die Installation „From Garbage to Functional Beauty“. Dafür hat der französische Designer Thierry Jeannot gemeinsam mit mexikanischen Müllsammlern einen wunderschönen Kronleuchter aus Plastikmüll kreiert.

Die Ausstellung „Sagmeister & Walsh: Beauty“ ist bis zum 15. September zu sehen. Das Museum Angewandte Kunst hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, mittwochs zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 6 Euro. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre ist er kostenlos. Der deutschsprachige Katalog aus dem Hermann Schmidt Verlag kostet 39,80 Euro.

Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
D-60594 Frankfurt am Main

Telefon: +49 (0)69 – 212 340 37
Telefax: +49 (0)69 – 212 307 03

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Stefan Sagmeister und Jessica Walsh,
 Obsessions make my life worse and my work better, 2016
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