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Lynn Chadwick in Berlin: mal solo, mal in Gesellschaft

Lynn Chadwick, Beast Alerted I, 1990

Das Georg-Kolbe-Museum in Berlin präsentiert gemeinsam mit dem Haus am Waldsee vom kommenden Wochenende an die Doppelausstellung „Lynn Chadwick – Biester der Zeit“. Im Kolbe-Museum erhält der britische Bildhauer eine Retrospektive, in der seine wichtigsten Motivgruppen vorgestellt werden. Das Haus am Waldsee kontrastiert die Chadwicks Skulpturen mit Werken der zwei deutschen Plastiker Katja Strunz und Hans Uhlmann. Hinzu kommt die Auseinandersetzung mit den für den Engländer charakteristischen Themen der Faltung und Zersplitterung seiner Skulpturen. Insgesamt sind etwa 60 Skulpturen des 2003 verstorbenen Künstlers, etliche Zeichnungen und Grafiken wie auch Archivmaterial zu sehen. Die Außenräume beider Häuser bieten dabei Chadwicks großformatigen Arbeiten Platz.

Lynn Chadwick, 1914 in London geboren, war eigentlich Architekt und arbeitete in mehreren Büros. Erst in den 1950er Jahren kam er zur Kunst und widmete sich zunächst dem Zeichnen. Von da an zählte er bis zum Ende der 1990er Jahre zu einem der wegweisenden Künstler der Nachkriegszeit in Großbritannien. 1955 nahm Chadwick an der ersten Documenta in Kassel. 1956 erhielt der damals noch unbekannte Brite den ersten Preis für Skulptur auf der Biennale in Venedig und übertrumpfte damit Kollegen wie Alberto Giacometti und Germaine Richier. Danach häuften sich seine Ausstellungen im anglo-amerikanischen Raum, aber auch in Deutschland wurde seinem Schaffen 1959 und 1964 bei der Documenta Aufmerksamkeit zuteil.

Für die Kuratorinnen Julia Wallner, Elisa Tamaschke, Katja Blomberg und Natalie Weiland werde seine Bildsprache von „Zivilisationsmüdigkeit, utopischer Fortschrittsgläubigkeit und existentieller Angst getragen“. Seine ausdrucksstarke Gestaltung ist konstruktiv-architektonisch. Eine Inspirationsquelle bildet die Natur, etwa indem Chadwick Tiere in einer origamihaften Falttechnik abstrahiert, wie im facettierten „Beast Alerted I“ von 1990 aus silbern schimmerndem Edelstahl. Das „beast“ ist ein sich wiederholendes Motiv in seinem Œuvre, das meist eine Mischung aus Tier, Mensch und Architektur ist.

Die Bildhauer Chadwick, Uhlmann und Strunz waren nicht miteinander bekannt, jedoch laden ihre Arbeiten dazu ein, die formalen Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Trias zu entdeckten. Hans Uhlmann (1900-1975) kam wie Chadwick aus dem Technikbereich und war eigentlich Ingenieur. Nach dem Krieg widmete er sich gänzlich der Bildhauerei. Die 1970 geborene Künstlerin Katja Strunz studierte zunächst Kunstgeschichte und Philosophie, bevor sie sich an der Karlsruher Akademie der Skulptur zuwandte. Ihr Schaffen ähnelt Chadwick in der Vorliebe für die Faltung, die sie seit den 2000er Jahren in Metall und Fundstücken einsetzt. Einen weiteren Vergleichspunkt der drei Plastiker bildet die Idee der Schwerelosigkeit.

Die Ausstellungen „Lynn Chadwick. Biester der Zeit“ läuft im Georg-Kolbe-Museum vom 18. Mai bis zum 15. September, im Haus am Waldsee vom 18. Mai bis zum 25. August. Das Georg-Kolbe-Museum hat täglich von 10 bis 18 Uhr, das Haus am Waldsee täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet in beiden Häusern regulär 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Begleitend zur Doppelschau erscheint ein Katalog.

Georg-Kolbe-Museum
Sensburger Allee 25
D-14055 Berlin

Telefon: +49 (0)30 – 30 42 144
Telefax: +49 (0)30 – 30 47 041

Haus am Waldsee
Argentinische Allee 30
D-14163 Berlin

Telefon: +49 (0)30 – 801 89 35
Telefax: +49 (0)30 – 802 20 28

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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