Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 14.09.2019 Auktion 14. September 2019

© Auktionshaus Stahl

Anzeige

Kym IV, 1999 / K. O. (Karl Otto) Götz

Kym IV, 1999 / K. O. (Karl Otto) Götz
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874 / Hans Thoma
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Lutz Bacher ist tot

Lutz Bacher ist gestorben

Die US-amerikanische Künstlerin mit dem Pseudonym Lutz Bacher ist wohl mit 75 Jahren gestorben. Laut dem Onlinemagazin Artnet, erlag sie am 14. Mai einem Herzinfarkt. Diese Meldung bestätigte die Galerie Greene Naftali in New York, die Bacher vertrat. In ihrer mehr als 40jährigen Karriere hat sie ein konzeptuelles, vielgestaltiges Werk in verschiedenen Medien geschaffen. Dazu gehören Video, Fotografie, Installation, Sound, Skulptur und Film. Als sie in den 1970er Jahren das künstlerische Parkett betrat, blieb es lange unklar, ob sich bei der 1943/44 oder später geborenen Künstlerin um eine Frau oder einen Mann handelt. Doch das gehörte schon zu ihrem künstlerischen Tun. Denn Bacher hinterfragte die Medialisierung und Kommerzialisierung individueller Identitätsmodelle, indem sie deren bekannte Erscheinungsformen entfremdete und dekonstruierte. Dementsprechend zeigte sie sich selbst auch nur selten in der Kunstöffentlichkeit und hielt außerdem ihre eigene Identität hinter dem irreführenden männlichen Pseudonym verborgen.

Ihre Themen umfassten Fragen des Gender, der Macht, der Sexualität oder der Identität. Lutz Bacher verknüpfte dabei Elemente der Popkultur wie Bilder von Marilyn Monroe oder von Albert Einstein mit persönlichen Gegenständen und gefundenen Objekten. Dabei griff sie gerne auch auf Schundliteratur, Sexhandbücher, Selbsthilfeanleitungen oder Paparazzi-Fotos zurück. Durch Neuordnung, Verzerrung, Fragmentierung, Entfremdung und Abstraktion ließ sie die im kollektiven Gedächtnis verankerten Bilder und Objekte teils zusammen mit Textausschnitten neu interagieren und machte so Zusammenbrüche und Widersprüche unserer gesellschaftlichen Konventionen und medialer Fiktionen erfahrbar. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde sie erst ab 2009 dank der Retrospektive im New Yorker PS1 bekannt. Hierauf folgten weitere Ausstellungen, etwa im Museum of Modern Art in San Francisco, in der Wiener Secession, im Frankfurter Portikus oder in der Kunsthalle Zürich.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Variabilder:

Lutz Bacher
 ist gestorben
Lutz Bacher ist gestorben

Künstler:

Lutz Bacher








News vom 23.08.2019

Rachel Maclean in Wiesbaden

Rachel Maclean in Wiesbaden

Heinz Zander in Villingen-Schwenningen

Heinz Zander in Villingen-Schwenningen

News vom 22.08.2019

Udo Kittelmann verlässt Berlin

Schenkung für die Albertina

Schenkung für die Albertina

Humboldt in Altenburg und Umgebung

Humboldt in Altenburg und Umgebung

News vom 21.08.2019

Zarte Männer in Neu-Ulm

Zarte Männer in Neu-Ulm

Wiener Kunstpreise für Sabine Bitter, Helmut Weber und Next Enterprise Architects

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Auktionshaus Stahl: Auktion 14. September 2019
https://www.auktionshaus-stahl.de/bericht.php





Copyright © '99-'2019
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce