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Sophie Calle im Fotomuseum Winterthur

An diesem Wochenende eröffnet das Fotomuseum Winterthur die Ausstellung „Sophie Calle – Un certain regard“. Kuratorin Nadine Wietlisbach vereint darin fünf Werkserien Calles aus den letzten fünfzehn Jahren, die sich thematisch mit verschwundenen oder fehlenden Bildern auseinandersetzen. Für „Les aveugles“, entstanden 1986, interviewte Sophie Calle beispielsweise Blinde und bat sie, ihr Bild von Schönheit zu beschreiben. Die Porträts der Interviewten werden von ihren Antworten sowie von Fotografien, die Calle den Beschreibungen nachempfunden hat, begleitet. 2010 befragte Calle für „La dernière image“ erneut Erblindete, diesmal in Istanbul, zu ihrer Erinnerung an das letzte visuelle Bild, bevor sie ihr Augenlicht verloren. Auch hier werden die Porträts und Zitate der Protagonisten mit Fotografien vereint, in denen Calle die beschriebene Situation wiedergibt. Beide Serien brechen mit eindimensionalen Wahrnehmungsmustern und verweisen auf die komplexen und miteinander verwobenen Realitäten von Abgebildetem und Imaginiertem. In ähnlicher Weise hinterfragt die 2018 entwickelte Serie „Parce que“ die Vormachtstellung des Wortes und zeigt auf, wie sehr Gesagtes und Gesehenes voneinander abhängig sind.

Sophie Calle, 1953 in Paris geboren, kehrte 1979 von einer mehrjährigen Weltreise in die französische Hauptstadt zurück. Dort begann sie mit ersten fotografischen Arbeiten und Projekten. Sie ist gleichermaßen Konzeptkünstlerin, Fotografin und Filmemacherin. Ihr Stil zeichnet sich durch akribische Recherchen, Interviewarbeiten und Bild-Text-Kombinationen aus. Calles künstlerischer Ansatz ist weder durch Perfektion noch Objektivität geprägt, vielmehr sucht die Künstlerin einen persönlichen Zugang, in dem die Lücke zum zentralen Element wird. Ihre Projekte fügen sich in ein enges Netz an Referenzen und Querverweisen ein, in denen sich die Grenzen zwischen Realität und Fiktion, dem Privaten und dem Öffentlichen sowie dem Vergangenen und dem Jetzt auflösen. Ihr Œuvre ist seit über 40 Jahren in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen international vertreten, unter anderem im Centre Pompidou in Paris, im Palais des Beaux-Arts in Brüssel, im Isabella Stewart Gardner Museum in Boston oder im Nagasaki Prefectural Art Museum. 2007 vertrat Sophie Calle Frankreich auf der Venedig Biennale. 2002 wurde sie mit dem Spectrum-Preis für Fotografie der Stiftung Niedersachsen ausgezeichnet. Im Jahr 2010 erhielt sie den renommierten Hasselblad Award. Sophie Calle lebt und arbeitet in Malakoff bei Paris und in New York.

Die Ausstellung „Sophie Calle – Un certain regard“ läuft vom 8. Juni bis zum 25. August. Das Fotomuseum Winterthur hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr sowie mittwochs zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 10 Franken, ermäßigt 8 Franken, mittwochs ab 17 Uhr ist der Besuch kostenlos. Die Schau ist in Kooperation mit dem Kunstmuseum Thun als erster von zwei Teilen entstanden. Der zweite Teil „Sophie Calle – Regard incertain“ wird vom 7. September bis zum 1. Dezember im Kunstmuseum Thun zu sehen sein.

Fotomuseum Winterthur
Grüzenstrasse 44 + 45
CH-8400 Winterthur

Telefon: +41 (0)52 – 234 10 60
Telefax: +41 (0)52 – 233 60 97

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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