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Wilhelm Holzbauer gestorben

Wilhelm Holzbauer, 1981

Der Architekt und Designer Wilhelm Holzbauer ist tot. Der Österreicher starb am vergangenen Samstag mit 88 Jahren in Wien. „Ich bekenne mich zu einer Architektur, deren Wurzeln in einer pragmatischen Grundhaltung liegen und nicht in einer ideologischen“. Nach diesem Credo hat der 1930 in Itzling bei Salzburg geborene Holzbauer seine Bauherren überzeugt und rund 500 Projekte realisiert, was ihm den Beinamen „Wilhelm der Erbauer“ einbrachte. Seine Ausbildung absolvierte er in der zweiten Hälfte der 1940er Jahre zunächst an der Gewerbeschule Salzburg und danach in der Meisterklasse des legendären Clemens Holzmeister an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Mit seinen Kollegen Friedrich Kurrent, Otto Leitner und Johannes Spalt schloss er sich schon 1950 zur „Arbeitsgruppe 4“ und entwarf als eines der frühesten Projekte die weithin beachtete Parscher Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut in Salzburg.

Als Fulbright Stipendiat brach Wilhelm Holzbauer im Juli 1956 zum weiteren Studium am Massachusetts Institute of Technology in die USA auf, ging an Bord der „Andrea Doria“ ein und war einer der Überlebenden des Schiffsunglücks vor der amerikanischen Küste. Später sagte er, dass er dieses Erlebnis nicht missen wolle. Nach dem Aufenthalt in den USA und Kanada, wo er einige Gastprofessuren übernahm, kehrte er 1964 nach Österreich zurück und eröffnete ein eigenes Büro in Wien. In seiner pragmatischen Grundhaltung scheute er sich nicht, bei seinen Bauvorhaben Allianzen mit anderen Architekten einzugehen, was nicht zuletzt den Umfang seines Schaffens erhöhte. Zu seinem Werkverzeichnis gehören das das Landhaus Bregenz, das Bildungshaus St. Virgil in Salzburg, die dortige Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität oder das Rathaus in Amsterdam.

Das Wiener Stadtbild formte Wilhelm Holzbauer mit den Planungen für die Fußgängerzone in der Kärntner Straße, mit den Ringstraßen-Galerien am Kärntnerring, dem Andromeda-Tower, einem Bürohochhaus in der Donaustadt, mit dem Design für die U-Bahnstationen oder der Umgestaltung des Gasometers D zum Wohnkomplex. Immer wieder zog es den Musikliebhaber zu Musikbauten hin, was neben Whiskey, gutem Essen und Literatur zu seinen Leidenschaften gehörte. Holzbauer entwarf etwa die Oper in Amsterdam, das Festspielhaus Baden-Baden, die vier Neuen Säle des Wiener Musikvereins oder den Umbau des Kleinen Festspielhauses in Salzburg zum „Haus für Mozart“. Für die Neuinszenierung von Franz Lehárs Operette „Die lustige Witwe“ an der Wiener Staatsoper gestaltete er 1999 das Bühnenbild und die Kostüme.

Neben seiner Tätigkeit als Architekt bestimme auch das Unterrichten seinen Lebensweg. Von 1977 bis 1998 war Holzbauer als Professor an der Universität für angewandte Kunst in Wien tätig, der er von 1987 bis 1991 auch als Rektor vorstand, und prägte dort eine junge Architektengeneration. Für seine gute Verständigung mit den Bauherrn und für das Funktionieren seiner Konzepte im städtischen Zusammenhang anstelle stilistischer oder ideologischer Prämissen wurde er unter anderem 2001 mit den Großen Österreichischen Staatspreis ausgezeichnet. „Mit Wilhelm Holzbauer verliert Österreich einen großen und wegweisenden Architekten. Mit seinen Bauten hat er Österreichs Stadtbilder geprägt“, würdigte denn auch der österreichische Kulturminister Alexander Schallenberg den Verstorbenen.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Wilhelm Holzbauer, 1981
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