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Leon Kossoff verstorben

Der britische Maler Leon Kossoff ist tot. Er starb am vergangenen Donnerstag im Alter von 92 Jahren in seiner Heimatstadt London. Zusammen mit Francis Bacon, Lucian Freud und Frank Auerbach zählte er zu den Vertretern der „London School of Art“. Diese Gruppe war ein loser Zusammenschluss britischer Künstler, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg nicht der abstrakten Malerei widmeten, sondern weiterhin einen figurativen Stil verfolgten. Kossoffs Gemälde zeichnen sich durch eine gedeckte Farbpalette und einen pastosen Farbauftrag aus. Dadurch verlieh er seinen vielfältigen Motiven, die er meist in London fand, eine düstere Anmutung. Immer wiederkehrende Themen seiner Gemälde, Zeichnungen und Grafiken waren Londoner Straßenzüge und Gebäude, öffentliche Verkehrsmittel, Portraits, Akte sowie mythologische Darstellungen.

Leon Kossoff wurde 1926 als Sohn jüdischer Emigranten aus Russland in London geboren und wuchs im East End auf. Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Bäckerssohn für drei Jahre evakuiert und lebte bei einer Familie in Norfolk, die seine Leidenschaft zur Kunst und zum Zeichnen förderte. Anschließend studierte er Werbegrafik an der Saint Martins School of Art, an der London South Bank University bei David Bomberg und am Royal College of Art. In den Jahren 1959 bis 1969 unterrichtete er neben seiner künstlerischen Tätigkeit am Regent-Street-Polytechnic an der Chelsea School of Art und an der St. Martins School of Art.

1972 widmete die Whitechapel Art Gallery ihm eine erste wichtige Einzelausstellung. In den 1970er und 1980er Jahren folgten weitere Präsentationen in London und Oxford. 1995 war Kossoffs Kunst auf der 46. Biennale in Venedig zu sehen, 1996 war sie Gegenstand einer Retrospektive in der Tate Gallery in London. 2007 waren seine Werke wiederum in der Tate Gallery unter dem Titel „Leon Kossoff: Drawing from Painting“ ausgestellt. 2010 zeigte er neue Gemälde und Zeichnungen in einer Schau, die von der Galerie Annely Juda in London über die New Yorker Galerie Mitchell-Innes & Nash zur L.A. Louver Galerie nach Los Angeles wanderte. Seine Stadtlandschaften wurden 2012 bis 2014 ebenfalls im Rahmen der internationalen Wanderausstellung „Leon Kossoff: London Landscapes“ in London, Paris und New York präsentiert. Nach dieser letzten Ausstellungsrunde verkündete er, nicht mehr malen oder zeichnen zu wollen, da ihm die körperliche Anstrengung im Freien zu viel sei.

Quelle: Kunstmarkt.com/Nadine Waldmann

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