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Düsseldorf restituiert Nolde-Gemälde

Der Rat der Stadt Düsseldorf hat am vergangenen Donnerstag beschlossen, ein zweiseitiges Gemälde von Emil Nolde an die Erben Curt Schuelers zurückzugeben. Das bisher im Museum Kunst Palast ausgestellte Werk zeigt auf der einen Seite die Landschaft „Piazza S. Domenico II, Taormina“ aus dem Jahr 1905. Auf der anderen Seite malte Nolde 1919 eine junge Frau und betitelte sie mit „Schauspielerin“.

Das Bild stammt aus dem Besitz des jüdischen Holzhändlers Curt Schueler (1877-1962) und wurde von dessen Enkeln Kaj und Ronny Schueler zurückgefordert. Diese konnten in Erfahrung bringen, dass ihr Großvater durch Repressalien der Nationalsozialisten gezwungen war, das Kunstwerk weit unter Wert zu verkaufen, bevor er mit Hilfe des Malers Franz Heckendorf 1942 über die Schweiz nach Schweden zu seinem Sohn fliehen konnte. Wann und an wen Curt Schueler das Gemälde veräußerte, konnte bisher nicht ermittelt werden. 1953 befand sich das Werk nachweislich im Besitz Conrad Doebbekes und wurde für die städtische Sammlung in Düsseldorf angekauft. Der promovierte Jurist, Bauunternehmer und Immobilienhändler aus Berlin soll in der NS-Zeit vermehrt Kunstwerke aus jüdischem Besitz erworben haben, meldete aber erst nach dem Zweiten Weltkrieg offiziell ein Gewerbe als Kunsthändler an. Aus diesem Grund stellte das Museum Kunst Palast das Gemälde bereits 2015 in die Lost Art-Liste ein.

Die Erben Curt Schuelers erhielten aufgrund des verfolgungsbedingten Verkaufs zu einem nicht marktgerechten Preis von der Bundesrepublik auf Grundlage des Bundesentschädigungsgesetzes eine entsprechende Zahlung. Mit dieser Entscheidung bekennt sich die Landeshauptstadt Düsseldorf zu der Washingtoner Erklärung von 1998. Kulturdezernent Hans-Georg Lohe betont außerdem: „Düsseldorf hat durch personelle Verstärkung der Provenienzforschung in den vergangenen Monaten in ganz besonderer Weise gezeigt, dass Provenienzforschung hier sehr ernst genommen wird.“

Quelle: Kunstmarkt.com/Nadine Waldmann

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