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Salzburger Mond-Schau

Werner Reiterer, Die Anfänge der Raumfahrt, 2004

Mit der Ausstellung „Fly Me to the Moon“, die ab morgen im Museum der Moderne auf dem Mönchsberg zu sehen ist, feiert Salzburg das fünfzigste Jubiläum der ersten Mondlandung. Die Kuratoren Cathérine Hug, Thorsten Sadowsky, Christina Penetsdorfer und Tina Teufel haben das historische Ereignis ins Zentrum des Ausstellungsparcours’ gerückt. Umrahmt wird es von Einblicken in die Wissenschafts- und Kunstgeschichte sowie von einer Betrachtung der Folgen und Auswirkungen dieses weltbewegenden Moments. Die rund 280 Exponate – von Kupferstichen über Gemälde bis hin zu Fotografie, Videokunst und multimedialen Installationen – zeugen von den unterschiedlichen Bedeutungsebenen, die der Mond in wissenschaftlicher, künstlerischer, philosophischer und utopischer Hinsicht besitzt.

Der erste Teil der Ausstellung thematisiert die historische Bedeutung des Mondes von Galileo Galilei bis hin zur klassischen Moderne. Zu sehen sind in diesem Abschnitt Arbeiten aus jener Zeit, in der das tatsächliche Betreten der Mondoberfläche für die Menschen noch ein fantastischer Traum war. Trotzdem gelang es durch technische Errungenschaften, unter anderem durch das Teleskop, detaillierte Beobachtungen des Erdtrabanten anzustellen, wovon zahlreiche Werke zeugen. Künstler vor und nach der Mondlandung, wie etwa Yves Klein, René Magritte oder Michael Sailstorfer, waren fasziniert von der geheimnisvollen Oberfläche und dem mystischen Licht der Luna, die sie in der Kunst wiederholt einzufangen suchten.

Dem epochalen Ereignis am 21. Juli 1969 und den vorausgegangenen politischen und technischen Entwicklungen ist der zweite Teil der Ausstellung gewidmet. Als am 4. Oktober 1957 die Sowjetunion das erste künstliche Objekt, den Satelliten Sputnik, erfolgreich in die Erdumlaufbahn brachte, löste das im Westen den sogenannten „Sputnikschock“ aus und läutete zugleich das Space Race zwischen den USA und der Sowjetunion ein. Begleitet wurde dies durch eine Vielzahl von Propagandaaktionen beider Systeme, die auch künstlerisch ihren Widerhall fanden. Diesem Kontext ist beispielsweise die 34-teilige „Stone Moon Series“ Robert Rauschenbergs zuzuordnen, die er 1969/70 in indirektem Auftrag der US-Regierung schuf.

Mit den Folgen der Mondlandung beschäftigt sich der dritte und letzte Teil der Ausstellung. Dieser nimmt mit Arbeiten wie Sylvie Fleurys „High Heels on the Moon“ oder „Cosmonaut No. 1“ von Vladimir Dubossarski und Alexander Vinogradov die männlich besetzte Rolle des Weltraumfahrers näher unter die Lupe und stellt unter dem Stichwort der „Afronauten“, angelehnt an die gleichnamige Videoarbeit von Nuotama Frances Bodomo, die geografische Vielfalt von Mond- und Weltraumprogrammen in den Fokus.

Die Ausstellung „Fly Me to the Moon. 50 Jahre Mondlandung“ läuft vom 20. Juli bis zum 3. November. Das Museum der Moderne hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, mittwochs zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Für die Dauer der Salzburger Festspiele ist es auch montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Der Katalog, erschienen in der Snoeck Verlagsgesellschaft, kostet 48 Euro.

Museum der Moderne Salzburg – Mönchsberg
Mönchsberg 32
A-5020 Salzburg

Telefon: +43 (0)662 – 84 2220 403
Telefax: +43 (0)662 – 84 2220 700

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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