Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 17.12.2019 Auktion 71: Alte und Moderne Kunst – Autographen und Manuskripte – Illustrierte Bücher

© Galerie Auktionshaus Hassfurther

Anzeige

Enten am Wehr / Alexander Koester

Enten am Wehr / Alexander Koester
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

spring swing, 2012 / Heinz Mack

spring swing, 2012 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Amazone, nach 1906 / Franz von  Stuck

Amazone, nach 1906 / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Grafikpreis der Stadt Bietigheim-Bissingen verliehen

Im Rahmen des Wettbewerbes „Linolschnitt heute“ haben Ariane Fruit, Philipp Hennevogl und Sabine Ostermann den Grafikpreis der Stadt Bietigheim-Bissingen erhalten. Sie konnten sich gegen 125 Mitbewerber durchsetzen und sich über ein Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro freuen. Die Französin Ariane Fruit nahm erstmals an dem Wettbewerb teil und gewann den ersten Preis für ihre großformatigen schwarz-weißen Abzug „Scène de crime“. Hierfür bearbeitete sie den Linoleumboden ihres Ateliers und präsentiert sich selbst in der Mitte liegend, so dass der Betrachter auf den ersten Blick ein Tatort assoziiert. Erst bei genauerem Hinsehen erkennt man, dass Fruit in Aufsicht gerade den Boden ihres Studios bearbeitet. Die 1975 in Mont-Saint-Aignan in der Normandie geborene Künstlerin erwarb an der Pariser Ecole de l’Image Gobelins ihr Diplom in Fotografie und erreichte bei der 2017 Biennale de l’Estampe in Saint-Maur den zweiten Preis. Ihre Arbeiten präsentierte die in Paris lebende Fruit im Rahmen von Gruppen- und Einzelausstellungen bisher nur in Frankreich.

Zweiter Preisträger ist der 1968 in Würzburg geborene Philipp Hennevogl, der sich bereits 2001 zum ersten Mal am Wettbewerb „Linolschnitt heute“ beteiligte. Seine ebenfalls großformatige und in Schwarz-Weiß gehaltene Arbeit „Neubau“ zeigt die Großbaustelle des unfertigen Baus des Springer-Verlages in Berlin als Spiegelung in einer Glasfassade. Das sowohl in Herstellung, als auch Druck anspruchsvolle Werk changiert zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion. Hennevogl studierte Freie Kunst/Malerei an der Universität Gesamthochschule Kassel, wurde 2009 mit dem Kulturförderpreis der Stadt Würzburg und 2010/11 mit dem Mainzer Stadtdruckerpreis ausgezeichnet. Seine Arbeiten sind unter anderem im Museum für Moderne Kunst und dem Städelschen Kunstinstitut in Frankfurt am Main, in der Neuen Galerie der Staatlichen Museen in Kassel und im Kulturspeicher Würzburg vertreten.

Den dritten Platz belegt Sabine Ostermann mit der Arbeit „Modekarussell“. Die 1968 in Backnang geborene Künstlerin geht experimentell mit dem Material Linoleum um. Sie nutzt die Platten nicht als Druckstock, sondern bemalt diese lasierend mit bunten Farben und erreicht so eine Art Flachrelief, eine Verbindung von malerischen und grafischen Elementen. Zudem schneidet sie ihr Motiv aus, trennt sich von den klassischen Hoch- oder Querformaten und betont so den Objektcharakter ihrer Arbeiten. Die Wahlberlinerin Ostermann studierte Bildende Kunst und Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und erhielt 2014 den Kunstpreis des Landkreises Alzey-Worms und den Publikumspreis der Spektrale Luckau.

Zudem kaufte die Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen den polychromen Unikat-Linolschnitt „Thicket“ mit floralen Elementen der britischen Künstlerin Mary Dalton, die gerahmte Installation „Wenn es denn nur Worte wären“ von Thomas Kellner mit eingefärbten Linolplatten und -drucken auf Verlagsseiten sowie die „Meterware“ von Katharina Krenkel an, eine fünfteilige Installation aus je 4,80 Meter langen, zweifarbigen Linol-Bordüren mit botanischen Elementen. Die Ankäufe, die Arbeiten der Preisträger und weiterer 38 ausgewählter Wettbewerbsteilnehmer sind derzeit in der Ausstellung „Linolschnitt heute XI“ zu sehen. Zeitgleich präsentiert die Städtische Galerie aus ihren Beständen Werke von Karl Rössing (1897-1987), Professor an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart, und dessen Schülern Robert Förch (*1931) und Malte Sartorius (1933-2017).

Die Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen hat den Wettbewerb „Linolschnitt heute“ vor 30 Jahren zusammen mit den Deutschen Linoleum-Werken (DWL) ins Leben gerufen. Das Unternehmen war auch der Impulsgeber, den Schwerpunkt des Museums auf den künstlerischen Linolschnitt zu legen. Nach der Insolvenz der DWL im Jahr 2017 fördert nun die Stadt Bietigheim-Bissingen die Auszeichnung und stellt die Kosten für den Ankauf. Der Wettbewerb mit anschließender Ausstellung findet im Turnus von drei Jahren statt.

Die Ausstellung „Linolschnitt heute XI. Grafikpreis der Stadt Bietigheim-Bissingen“ läuft bis zum 6. Oktober, die Schau „Bekenntnis zum Gegenstand. Linolschnitte von Karl Rössing und seinen Schülern Robert Förch und Malte Sartorius“ bis zum 16. Februar 2020. Die Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen hat täglich außer montags von 14 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr und am Wochenende ab 11 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos.

Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen
Hauptstraße 60-64
D-74321 Bietigheim-Bissingen

Telefon: +49 (0)7142 – 74 483
Telefax: +49 (0)7142 – 74 446

Quelle: Kunstmarkt.com/Nadine Waldmann

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Gesamt Treffer 18

Seiten: 1  •  2

Events (2)Adressen (1)Kunstsparten (1)Stilrichtungen (2)Berichte (1)Variabilder (2)Künstler (9)

Veranstaltung vom:


20.07.2019, Linolschnitt heute XI. Grafikpreis der Stadt Bietigheim-Bissingen

Veranstaltung vom:


20.07.2019, Bekenntnis zum Gegenstand. Linolschnitte von Karl Rössing und seinen Schülern Robert Förch und Malte Sartorius

Bei:


Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen

Kunstsparte:


Grafik

Stilrichtung:


Nachkriegskunst

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Bericht:


Wenn eine nicht mehr reicht

Variabilder:

Karl Rössing, Variationen zu Dürers Melancholie, 1970
Karl Rössing, Variationen zu Dürers Melancholie, 1970

Variabilder:

Malte Sartorius, Bahnhofshalle, 1961
Malte Sartorius, Bahnhofshalle, 1961








News vom 06.12.2019

Bilder aus Gothaer Kunstraub aufgetaucht

Bilder aus Gothaer Kunstraub aufgetaucht

SpallArt Prize geht an Luise Schröder

SpallArt Prize geht an Luise Schröder

Saarbrücken holt Man Ray zurück nach Europa

Saarbrücken holt Man Ray zurück nach Europa

Jochen Lempert-Schau in Graz

Jochen Lempert-Schau in Graz

Berlin ehrt Horst Janssen zum 90. Geburtstag

Berlin ehrt Horst Janssen zum 90. Geburtstag

News vom 05.12.2019

Entartete Kunst wieder in der Moritzburg

Entartete Kunst wieder in der Moritzburg

Manfred Schneckenburger gestorben

Manfred Schneckenburger gestorben

Johanna Diehl in Berlin

Johanna Diehl in Berlin

Emanuel von Seidl in Murnau

Emanuel von Seidl in Murnau

News vom 04.12.2019

Johann Heinrich Köhler im Grünen Gewölbe

Johann Heinrich Köhler im Grünen Gewölbe

Schwontkowski-Werke für die Weserburg

Schwontkowski-Werke für die Weserburg

Überraschung beim Turner Prize: Es gibt nur Gewinner

Überraschung beim Turner Prize: Es gibt nur Gewinner

Evelina Cajacob tanzt in Bochum

Evelina Cajacob tanzt in Bochum

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Ketterer Kunst Auktionen - Christian Rohlfs, Studie nach einem Baumstamm. Aquarell, um 1911, 49 x 63 cm

Ketterer Kunst ermöglicht Rückkehr einer verschollenen Arbeit von Christian Rohlfs
Ketterer Kunst Auktionen

Van Ham Kunstauktionen - Tadatoshi, Netsuke einer Schnecke, Japan Edo-Zeit

Höchste Schnitzkunst aus Japan
Van Ham Kunstauktionen

Van Ham Kunstauktionen - Ernst Wilhelm Nay, Dynamik Bild, 1965

Dynamische Rekorde
Van Ham Kunstauktionen





Copyright © '99-'2019
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce