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Marisa Merz gestorben

Marisa Merz 2013 bei der Verleihung des Goldenen Löwen in Venedig mit Kurator Massimiliano Gioni

Marisa Merz ist tot. Die italienische Bildhauerin und Installationskünstlerin, die der Arte Povera zugerechnet wird, starb am vergangenen Wochenende mit 93 Jahren in Turin. In der norditalienischen Stadt kam sie 23. Mai 1926 zur Welt. Wie ihr Ehemann, der 2003 verstorbene Mario Merz, war sie in Sachen Kunst Autodidaktin. Ihre Werke stellte Marisa Merz aus Resten und Fragmenten alltäglicher Objekte her und verwendete dabei Metall, Draht und Holz, aber auch häufig weiche Materialien, wie Wachs, Nylon, Ton oder Hanffaserstoffe. Immer wieder scheinen das Weibliche und die Reflexion einer häuslichen Sphäre Themen ihrer Kunst zu sein. Kleine Schuhe, Küchenutensilien, Büsten von Frauenköpfen oder Ähnliches lassen sich in ihren Arbeiten erkennen.

Ab Mitte der 1960er Jahre trat Marisa Merz mit Ausstellungen in Italien an die Öffentlichkeit. Im Oktober 1968 nahm sie an der dreitägigen Veranstaltung „Arte Povera + Azione Povera“ in Amalfi teil, die von Germano Celant kuratiert wurde und bedeutende Vertreter der Richtung wie Michelangelo Pistoletto, Alighiero Boetti oder Giovanni Anselmo umfasste. Ab den 1970er Jahren wurde ihre Kunst auch international rezipiert. An der Biennale di Venezia nahm sie beispielsweise 1972, 1980 und 1985 teil, an der Documenta in Kassel 1982 und 1992. Ihre Werke waren etwa im Kölner Museum Ludwig, im Centre Pompidou in Paris, im Kunstmuseum Winterthur oder im New Yorker Guggenheim Museum zu sehen. In den Jahren 2017 und 2018 tourte eine Retrospektive durch die USA und Europa, die auch im Museum der Moderne in Salzburg Halt machte.

Auf der 55. Biennale in Venedig erhielt Marisa Merz 2013 den Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk. In ihrer Malerei, Bildhauerei und Zeichnung, die sie über die Jahre hinweg in einer bewussten Abgeschiedenheit entwickelt habe, komme Marisa Merz zu archaischen und ursprünglichen Bildwelten, hieß es damals in der Jurybegründung.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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 Merz, Ohne Titel, 1977
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Marisa Merz, Testa (Kopf), 1984/95
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 Merz, Ohne Titel, 1975
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