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Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach

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Takis gestorben

Künstler Takis gestorben

Der griechische Objektkünstler Takis ist tot. Er starb am 9. August im Alter von 93 Jahren in Athen. Dort kam er auch am 29. Oktober 1925 als Panayiotis Vassilakis zur Welt. Takis gilt als Pionier der Kinetischen Kunst. In den 1950er und 1960er Jahren brach er mit künstlerischen Konventionen, indem er durch die Nutzung von Magnetismus, Licht und Klang neue Kompositionen schuf. Er selbst bezeichnete sich als „instinktiven Wissenschaftler“. Sein Hauptinteresse galt dem Sichtbarmachen von Energie und verborgenen Kräften, die das auf Technologie basierende Leben beeinflussen. In seinen Assemblagen aus Industriematerialien, Licht und Magneten verwischte er die Grenzen zwischen Kunstwerk und wissenschaftlichem Experiment. Er ließ Objekte, Flüssigkeiten und sogar eine Person im Raum schweben und galt als emblematisch für die Ära des Space Age. Eine seiner bekanntesten Arbeiten ist die stelenartige Brunneninstallation „Lichtsignale“ im Hochhausviertel La Défense bei Paris.

Takis wuchs unter schwierigen politischen und finanziellen Verhältnissen auf. Daher bildete er sich autodidaktisch, indem er über Wissenschaft und Mythologie las und sich mit moderner Kunst beschäftigte. Später unternahm er ausgedehnte Studienreisen durch Europa. 1946 entstanden seine ersten figürlichen Arbeiten, die stilistisch von seinem Interesse für archaische Kunst, Pablo Picasso und Alberto Giacometti beeinflusst waren. Ab 1955 lebte Takis vorwiegend in Paris und begann, sich mit Kinetischer Kunst auseinanderzusetzen. Es folgten Ausstellungen in Paris und New York in den Jahren 1959 und 1960. Ab 1960 setzte sich Takis intensiv mit Magnetismus auseinander. Er fertigte zahlreiche antennenartige Skulpturen aus einem dünnen Draht mit Elektromagneten an der Spitze, die durch magnetische Kräfte Vibrationen erzeugten. 1965 nutzte der Künstler Magneten, um Töne durch bewegte Nadeln zu erzeugen. Diese „Musikalischen Skulpturen“ erweiterte er in den 1970er Jahren zu Environments, den „Musikalischen Räumen“.

In den Jahren 1968 und 1977 war Takis auf der Documenta in Kassel vertreten. Seine Installationen werden heute in internationalen Museen und Sammlungen präsentiert, unter anderem dem Centre Pompidou in Paris, dem Museum of Modern Art und dem Guggenheim Museum in New York, in der Peggy Guggenheim Collection in Venedig und der Tate Modern in London. Letztere würdigt den Künstler aktuell in einer Einzelausstellung.

Quelle: Kunstmarkt.com/Nadine Waldmann

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