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Künstlergruppe „Apparat“ untersucht in Cottbus die dissonante Gesellschaft

Jakob Ganslmeier, aus der Serie „Haut, Stein“, 2017/18

Das Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst (BLMK) präsentiert aktuell im Dieselkraftwerk in Cottbus die Gruppenausstellung „Die Anderen sind Wir. Bilder einer dissonanten Gesellschaft“. Dies ist die erste gemeinsame Schau der Künstlergruppe „Apparat“, zu der Kevin Fuchs, Cale Garrido, zugleich eine der Kuratorinnen, Jakob Ganslmeier, Andrea Grützner, Miguel Hahn und Jan-Christoph Hartung, Hannes Jung, Sara-Lena Maierhofer, Rebecca Sampson, Daniel Seiffert sowie Maria Sturm gehören. Sie entwickeln dokumentarische und künstlerische Arbeiten, die sich mit aktuellen politischen Themen auseinandersetzen. Dabei verbinden sie Elemente der Vergangenheit mit der Gegenwart, die dem Betrachter helfen sollen, sich aktuelle Phänomene bewusster zu machen.

In Kontext zu den Werken der Gruppe werden zum Themenkomplex „Angst“ Fotografien aus der Sammlung des BLMK etwa von Anna und Bernhard Blume, Gerd Bonfert, Thomas Florschuetz, John Heartfield, Ulrich Lindner, Evelyn Richter oder Michael Schmidt präsentiert. Sie visualisieren etwa die Angst im Dunklen, vor Einsamkeit im Alter, Krankheit, Tod ebenso wie vor Umweltzerstörung, latenter Gewalt und Krieg. Ebenso stehen existenzielle Selbstbefragungen und psychische Ausnahmezustände, Verzweiflung und Seelennot im Fokus.

Cale Garrido umreißt gemeinsam mit ihrer Co-Kuratorin Carmen Schliebe, Kustodin am BLMK, den Themenhorizont: „Die einen sagen ‚Wir schaffen das‘, die anderen rufen ‚Wir sind das Volk‘. Einen Dialog zu finden zwischen den einen und den anderen ist eine dringliche Herausforderung dieser Zeit. Die Ängste vor einschneidenden Veränderungen, vor wirtschaftlichem sowie sozialem Abstieg und vor Überfremdung in der eigenen Kultur lösen Verunsicherung aus. Eine Sehnsucht nach einfachen Lösungen von komplexen Problemen regiert zunehmend die politische Landschaft. Doch was bedroht unmittelbar den Zusammenhalt der Gesellschaft?“ Die elf Künstler und Fotografen von „Apparat“ fragen, wie es zu dem gesellschaftlichen Riss kam, weshalb übereinander anstelle miteinander kommuniziert wird. Diese Fragen und die Untersuchung, ob in Deutschland eine diffuse Angst das politische Handeln begleitet und prägt, will die Gruppe in der Ausstellung behandeln.

„Apparat“ gründete sich nach den Ergebnissen der Bundestagswahl 2017. Die Künstler suchen einen offenen Dialog über den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Schließlich lasse sich die Radikalisierung in Teilen der Gesellschaft am besten mit einer gesunden Kultur der Diskussion und der politischen Debatte entgegenwirken, so die Überzeugung der Künstler. Ein Projekt zeugt von der Angst vor Überfremdung, die so manchen Deutschen verleitet, nach Ungarn auszuwandern – einem Land, das seine Feindseligkeit vor der EU nicht verbirgt und in dem sie nun selbst als Fremde leben. Portraits von Aussteigern aus der rechtsextremen Szene erinnern hingegen daran, dass Meinungsänderungen durchaus möglich sind.

Die Ausstellung „Die Anderen sind Wir. Bilder einer dissonanten Gesellschaft“ läuft bis zum 13. Oktober. Das Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 4 Euro, ermäßigt 3 Euro, für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist er kostenlos. Ein Katalog begleitet die Schau.

Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst – Dieselkraftwerk Cottbus
Uferstraße, Am Amtsteich 15
D-03046 Cottbus

Telefon: +49 (0)355 – 49 49 40 40


29.08.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Jakob Ganslmeier, aus der Serie „Haut, Stein“, 2017/18
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