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Masken im Aargauer Kunsthaus

Das Aargauer Kunsthaus präsentiert in der Ausstellung „Maske. In der Kunst der Gegenwart“ rund 160 Arbeiten von 36 Künstlerinnen und Künstler aus zwölf Ländern. In den hauptsächlich in den letzten zehn Jahren entstandenen Fotografien, Malereien, Installationen, Skulpturen und Videos beleuchten die Kunstschaffenden die Bedeutung von Masken und damit von Verschleierung, Rollenspiel, Identitätswechsel und Schutz in der heutigen Zeit. Die vielfältigen Interpretationen und Herangehensweisen an diese Thematik erleben die Besucher auf einem assoziativen Rundgang. Vertreten sind unter anderem Kader Attia, Theaster Gates, Cindy Sherman, Markus Schinwald, Judith Hopf und Hélène Delprat.

Die Brasilianerin Laura Lima interpretiert Masken neu, indem sie bei „Nomads“ von 2007/08 menschliche Züge durch gemalte Landschaften ersetzt. Aber weder die Form ihres Werkes, noch die „Sehschlitze“ erinnern dabei an ein menschliches Gesicht. Sind Limas Masken tatsächlich tragbar, so lässt die Materialwahl von Sabian Baumanns unbetitelter Arbeit aus dem Jahr 2008 dies nicht zu. Der Schweizer wählt ungebrannten Ton, um aus zahlreichen kreisrunden Platten ein augenloses Gesicht mit prominent vergoldeter Nase zu entwerfen.

Die Britin Gillian Wearing fertigt in aufwändigen Verfahren Silikonmasken, verschmilzt in der Fotografie „Self Portrait as My Mother Jean Gregory“ aus dem Jahr 2003 mit ihrer Mutter und stellt somit die Frage „Woher komme ich?“. Den Aspekt des Verschleierns und Verbergens inszeniert John Stezaker zum Beispiel 2014 mit „Mask CLXXIII“, indem er auf alten Starpostkarten die Augenpartie der Schauspielerinnen mit Landschaften überklebt und so den Blick in die Seele verwehrt. Ähnlich irritierend gestaltete der kosovarisch-albanische Künstler Sislej Xhafa seine Performance anlässlich der Vernissage. Er ließ ein Orchester mit Sturmhauben bekleidet musizieren und schuf damit einen Kontrast zwischen dem bedrohlichen Aussehen und dem gefühlsbetonten Musizieren des Stückes „Adagio for Strings“ von Samuel Barber.

Mit der Maske als zentralem Motiv in der virtuellen Welt beschäftigt sich der Schweizer Olaf Breuning und greift auf die allzeit gegenwärtigen „Emojis“ zurück. In seiner digital kompilierten Collage von 2014 zieht er die comicartigen Emotionsanzeiger als Tapete auf. Der ebenfalls aus der Schweiz stammende Christoph Hefti stellt in seinem textilen Wandbild „World Mask“ einen Bezug zur Kulturgeschichte der Maske her: Aus ausschnitthaften Versatzstücken verschiedener Ethnien lässt er eine neue Maske entstehen lässt.

Die Ausstellung „Maske. In der Kunst der Gegenwart“ läuft bis zum 5. Januar 2020. Das Aargauer Kunsthaus hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 12 Franken. Begleitend zur Ausstellung erscheint im Verlag Scheidegger & Spiess eine reich bebilderte Publikation für 49 Franken.

Aargauer Kunsthaus
Aargauerplatz
CH-5000 Aarau

Telefon: +41 (0)62 – 835 23 30
Telefax: +41 (0)62 – 835 23 29

Quelle: Kunstmarkt.com/Nadine Waldmann

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Veranstaltung vom:


01.09.2019, Maske. In der Kunst der Gegenwart

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