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Bauhaus in der Berlinischen Galerie

Erich Consemüller, Sitzende mit Bühnenmaske von Oskar Schlemmer im Stahlrohrsessel von Marcel Breuer, um 1926

„Original Bauhaus“ titelt die Ausstellung in der Räumen der Berlinischen Galerie, die das Bauhaus-Archiv/Museum für Gestaltung zusammen mit der Berlinischen Galerie anlässlich des 100. Gründungsjubiläums der berühmten Designschule zeigt. Die Schau vereint über 1.000 Kunst- und Designobjekte aus den Beständen des momentan im Umbau befindlichen Bauhaus-Archivs und aus internationalen Sammlungen sowie aktuelle Arbeiten, die sich mit dem Schaffen des Bauhauses auseinandersetzen. Bereichert wird die auf 1.200 Quadratmetern ausgebreitete Präsentation durch inklusive Ausstellungsstationen, die die Objekte haptisch erfahrbar machen, und Workshops, die den Besuchern ermöglichen, unter Anleitung von Experten aus verschiedenen Bereichen etwa Fotografie, Papierkunst, Tanz und Architektur den im Bauhaus praktizierten Vorkurs-Unterricht zu erfahren.

Anhand von 14 Schlüsselobjekten werden 14 Fallgeschichten entrollt und verschiedene Aspekte der Bauhaus-Geschichte beleuchtet, darunter die Geschichten und Einflüsse hinter den Werken, die Diskrepanz zwischen Unikat und Serienprodukt, Original und Kopie und die Lehrstrukturen der Schule. So versucht Kuratorin Nina Wiedemeyer, das Geheimnis der „berühmtesten Unbekannten“ zu lüften. Elegant sitzt die junge Frau auf dem Stahlrohrsessel „B3“ von Marcel Breuer, eine Theatermaske von Oskar Schlemmer vor dem Gesicht, einen kurzen Rock aus einem Stoff von Lis Beyer-Volger tragend, die Beine übereinander geschlagen. Das Foto aus dem Jahr 1926, perfekt in Szene gesetzt von Erich Consemüller, verrät nicht, wer sich dahinter verbirgt. Ise Gropius oder Lis Beyer-Volger werden als mögliche Kandidatinnen gehandelt. Letztendlich geklärt wird die Frage nach der Unbekannten nicht, dafür erhalten die Besucher die Möglichkeit, sich selbst auf dem Clubsessel mit Maske in Szene zu setzen.

Ein weiterer Höhepunkt der Ausstellung sind die Tee-Extraktkännchen, die Marianne Brandt 1924 während ihrer Ausbildung entwarf. Sieben der insgesamt weltweit nur acht existierenden Exemplare sind in Berlin vereint. In der Machart durchaus unterschiedlich, poliert oder eher grob gehämmert und in verschiedenen Farben, eint alle der Griff in Form einer halbrunden Ebenholzscheibe. Warum dieses Kännchen nie in Serie ging, obwohl eines der Exemplare auf maschinelle Herstellung hinweist, bleibt auch weiterhin ungeklärt. Diesen Fallgeschichten werden zwölf zeitgenössische Neuproduktionen gegenübergestellt. Darunter Arbeiten von Anna Henckel-Donnersmarck, Veronika Kellndorfer, Thomas Demand, Ursula Mayer, Thomas Ruff, Heidi Specker und Tobias Zielony. Juliane Laitzsch rekonstruierte zeichnerisch einen Teppich aus der Werkstatt von Gertrud Arndt, der nur noch in Form einer kolorierten Fotografie überliefert ist. Der Zeichnung gegenübergestellt ist ein deutlich gebrauchter Originalteppich der Bauhaus-Künstlerin aus dem Besitz einer Hamburger Familie mit beigefügten Farb- und Materialproben. Das Künstlerkollektiv Syntop überführt die Vorkurs-Übungen mit einer Rauminstallation in das Zeitalter der Digitalisierung. Vor einer Station kann man mittels einer Lichtspur mit seinem Körper auf eine digitale Leinwand malen.

Die Ausstellung „Original Bauhaus“ ist bis zum 27. Januar 2020 zu sehen. Die Berlinische Galerie hat täglich außer dienstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 9 Euro. Bis 18 Jahre ist er kostenlos. Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog für 29 Euro.

Berlinische Galerie – Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur
Alte Jakobstraße 124-128
D-10969 Berlin

Telefon: +49 (0)30 – 78 902 600
Telefax: +49 (0)30 – 78 902 700


09.09.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Nadine Waldmann

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