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Karl Schmidt-Rottluff-Stipendiaten in Düsseldorf

Raphael Sbrzesny, Geflüster aus der Interpretenkammer, 2019

Die Düsseldorfer Kunsthalle präsentiert alle vier Jahre in Zusammenarbeit mit der Studienstiftung des Deutschen Volkes das „Karl Schmidt-Rottluff Stipendium“. In der aktuellen Schau sind die zehn Stipendiaten der Jahrgänge 2016 und 2018 zusammengefasst. Yalda Afsah, Charlotte Dualé, Serena Alma Ferrario, Susann Maria Hempel, Felix Leffrank, Sarah Lehnerer, Henrike Naumann, Raphael Sbrzesny, Arne Schmitt und Fabian Treiber spannen mit ihren Exponaten den Bogen von der Skulptur über Installationen, Fotografien und Film bis zur Malerei.

Yalda Afsah, 1983 geboren in Berlin, studierte an der Universität der Künste in Berlin, der Burg Giebichenstein Kunsthochschule in Halle und am California Institute of Arts. Die Video-, Film- und Installationskünstlerin geht in ihren Arbeiten vom Dokumentarischen aus und stellt Fragen nach Konstruktion und Realität. Ihr Kurzfilm „Tourneur“ von 2018 zeigt einen Stierkampf in Südfrankreich. Sie inszeniert das Machtgefüge zwischen den jungen Teilnehmern und dem Stier und fügt dieser Szene Schaum hinzu, der damit das Aufeinandertreffen der zwei Parteien eigenwillig verfremdet und ironisiert. Afsahs Werke waren unter anderem im Institute of Contemporary Arts in London und im Neuen Berliner Kunstverein sowie auf dem Locarno Film Festival oder dem Chicago International Film Festival zu sehen.

Die 1985 in Zwickau geborene Henrike Naumann erlebte in den 1990er Jahren in Ost-Deutschland eine rechtspopulistische Ideologie als dominante Jugendkultur. In ihren Werken untersucht sie die Geschichte des rechtsradikalen Terrorismus in Deutschland und die noch heute verbreitete Akzeptanz rechtsgesinnter Ideen. In ihren Arbeiten kombiniert sie Video und Sound zu szenografischen Orten. In der Kunsthalle ist ihre Installation „DDR Noir“ aufgebaut, die an ein tristes Wohnzimmer erinnert. Unweit der schwarzen Ledercouch steht eine graue Schrankwand mit Vitrine, in der zwei bunte Bilder mit sitzenden Menschengruppen stehen. Henrike Naumann studierte Bühnenbild zwei Jahre lang bis 2008 an der Hochschule für Bildenden Künste in Dresden und wechselte dann für vier Jahre zur Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg. 2018 hatte sie ihre erste institutionelle Einzelausstellung im Museum Abteiberg in Mönchengladbach.

Fabian Treiber, 1986 in Ludwigsburg geboren, malt bunte und flächige Interieurs oder Stillleben. Sein Gemälde „Tulip“ von 2018 präsentiert die rote Blume in einer Vase vor einem in unregelmäßigen Flächen geschachtelten Farbgrund. Nahe der Tulpe treten zwei vasenartige Formen beinahe dreidimensional hervor und in Kontrast mit der umgebenden matten Farbigkeit. Treiber erklärt, dass er sich in seinen Bildern zwischen Thema und Material bewegt. Er studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart und war 2015/16 Meisterschüler des Weißenhof-Programms. Seine Arbeiten waren zuletzt in der Kunsthalle Nürnberg, dem Kunstverein Ludwigsburg, der Villa Merkel in Esslingen sowie der Galerie Mark Müller in Zürich zu sehen.

Die Ausstellung „Karl Schmidt-Rottluff Stipendium. Die Ausstellung 2019“ läuft bis zum 10. November. Die Kunsthalle Düsseldorf hat dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 6 Euro, ermäßigt 3 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist er kostenlos. Begleitend zur Schau erscheinen Publikationen zu den einzelnen Künstlern für je 10 Euro, sowie alle Veröffentlichungen in einem Schuber für 55 Euro.

Kunsthalle Düsseldorf
Grabbeplatz 4
D-40213 Düsseldorf

Telefon: +49 (0)211 – 899 62 40
Telefax: +49 (0)211 – 892 91 68


11.09.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Veranstaltung vom:


05.09.2019, Karl Schmidt-Rottluff Stipendium. Die Ausstellung 2019

Bei:


Kunsthalle Düsseldorf

Kunstsparte:


Film und Video

Kunstsparte:


Installationskunst

Kunstsparte:


Skulptur

Kunstsparte:


Malerei

Kunstsparte:


Fotografie

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Variabilder:

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