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Österreichischer Fotopreis für Seiichi Furuya

Seiichi Furuya erhält den Österreichischen Staatspreis für künstlerische Fotografie. Der 1950 geborene Japaner, der seit 1973 als freischaffender Fotograf überwiegend in Österreich und seit 1987 in Graz lebt, wird für ein „besonders herausragendes Gesamtwerk“ geehrt. „Seiichi Furuya komponiert in seinen Bildern eine vielschichtige Realität mit einem präzisen Spektrum an Leitgedanken. Er verweigert sich bewusst einer grellbunten Welt und setzt dagegen eine minimalistische Ästhetik als künstlerischen Kontrapunkt. Seine west-fernöstliche Schau der Dinge lädt die Betrachter zum Nachdenken ein, ohne die Richtung ideologisch vorzugeben. Seine kulturübergreifende Sicht bereichert uns alle“, lobte Alexander Schallenberg, der in der österreichischen Regierung zuständige Minister für Kultur.

Die mit den drei Fachleuten Monika Faber, Walter Moser und Urs Stahel besetzte Jury führt in ihrer Begründung aus: „Seiichi Furuya zählt zur Generation österreichischer Autorenfotografinnen und -fotografen, die ab den 1970er Jahren wesentliche und über die Landesgrenzen hinaus wirkende Impulse für die Neuentwicklung der Fotografie setzten. In seinen vielfach auf Reisen in Europa und Japan entstandenen Fotos, verbindet Furuya auf einzigartige Weise dokumentarische Strategien mit autobiografischen Fragestellungen.“ Weiter heißt es: „Furuyas Perspektive als Japaner und damit als (zunächst) Außenstehender auf Österreich, ermöglichte die Dokumentation von Aspekten, die hiesigen Fotografinnen und Fotografen entgingen. Durch die gesellschaftspolitischen Umbrüche im Japan der 1960er und 1970er Jahre bereits politisch sensibilisiert und mit dem Phänomen der Grenze zum ersten Mal in Europa konfrontiert, fotografierte er zwischen 1981 und 1983 in seiner Serie „Staatsgrenze“ als einziger den Eisernen Vorhang, den er über Landschaften, Wachtürme und Schilder erfasste. Wenn nun Furuya diese Serie rezent weiterentwickelt hat, um sich der sogenannten Flüchtlingsfrage zu widmen, unterstreicht er nicht zuletzt die politische Stoßrichtung dieser Arbeit, die im Umfeld österreichischer Fotografie damals singulär war.“

Der Österreichische Staatspreis für künstlerische Fotografie wird seit 1991 in unregelmäßigen Abständen für das Gesamtwerk eines Fotokünstlers oder einer Fotokünstlerin verliehen. Er ging bisher an Inge Morath (1991), Franz Hubmann (1994), Erich Lessing (1997), Harry Weber (2001), Friedl Kubelka (2005), Manfred Willmann (2009), Peter Dressler (2013) und zuletzt 2016 an Margherita Spiluttini. Die feierliche Überreichung des mit 25.000 Euro dotierten Preises an Seiichi Furuya findet am 11. Oktober statt.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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