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Hermann Scherer in Freiburg

Hermann Scherer, Berglandschaft Sertigtal-Davos, um 1923/24

Das Freiburger Museum für Neue Kunst setzt sich diesen Herbst in einer Sonderausstellung mit dem Werk des Schweizer Expressionisten Hermann Scherer auseinander. Die Schau beleuchtet insbesondere das Verhältnis zu seinem Lehrer Ernst Ludwig Kirchner. Einen ersten Befund liefert bereits der Titel, der Scherer als „direkter, roher, emotionaler“ angekündigt. Die beiden Künstler verbinden nicht nur ihr Stil sowie ihre Motive, sondern Scherer und Kirchner arbeiteten auch zeitweise gemeinsam in den Davoser Alpen. Vor diesem Hintergrund möchte das Museum das Werk des bedeutenden Schweizer Expressionisten erneut beleuchten.

Für den 1893 in Rümmingen bei Lörrach geborenen Hermann Scherer wurden die Bilder Edvard Munchs, der 1922 eine große Ausstellung in der Schweiz hatte, zum Initiator seines eigenen Kunstschaffens. Er gab die bei Carl Burckhardt zuvor erlernte Bildhauerei auf und folgte einer Einladung Kirchners nach Davos. Unter dessen Einfluss entwickelte er ab 1923 eine expressive und dynamische Formensprache. Innerhalb kürzester Zeit entstanden eine Vielzahl von Holzschnitten und skizzenhaften Zeichnungen. In seinen leuchtend farbigen Gemälden verarbeitete Scherer innere Konflikte und Sehnsüchte. Immer wieder bot ihm die schroffe Alpenlandschaft ein Motiv, um seine Emotionen auszudrücken. Daneben waren es die Romanfiguren des russischen Schriftstellers Fjodor Dostojewski, die ihn faszinierten. Dessen fiktive Welt von Verbrechen, Krankheit und Elend zog Scherer besonders an. Raskolnikow, dem Protagonisten von Dostojewskis „Schuld und Sühne“, widmete er einen umfangreichen Holzschnittzyklus sowie ein Porträt, das in Freiburg zu sehen ist.

In den vier Jahren bis zu seinem frühen Tod 1927 war Scherer äußerst produktiv. Aus dieser Periode zeigt das Museum für Neue Kunst rund einhundert Werke, darunter Gemälde, Skulpturen und Grafiken. Unter den Gemälden befinden sich acht doppelseitig bemalte Arbeiten. Die teils unvollendeten oder verworfenen Rückseiten werden in der Ausstellung ebenfalls präsentiert. Wie wichtig Scherer der künstlerische Austausch mit Kollegen war, vermittelt der Holzschnitt „Atelierfest“. Gemeinsam mit Albert Müller und Paul Camenisch begründete er am Silvesterabend 1924/25 die Künstlervereinigung „Rot-Blau“. Ähnlich wie Kirchner und „Die Brücke“ in Dresden wollten sie gemeinsam die etablierte Schweizer Kunstszene erneuern.

Die Ausstellung „Expressionist Scherer – direkter, roher, emotionaler“ ist bis zum 15. März 2020 zu sehen. Das Museum für Neue Kunst ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Das Ticket für die Sonder- und Dauerausstellung gilt als Tageskarte für alle Häuser der Städtischen Museen Freiburg und kostet 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Für Besucherinnen und Besucher unter 18 Jahren ist der Eintritt frei. Ein begleitender Katalog erscheint im Januar 2020 im Sandstein Verlag.

Museum für Neue Kunst
Marienstraße 10a
D-79098 Freiburg im Breisgau

Telefon: +49 (0)761 – 201 25 83
Telefax: +49 (0)761 – 201 25 89


01.10.2019

Quelle: Kunstmark.com/Maximilian Nalbach

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Veranstaltung vom:


28.09.2019, Expressionist Scherer – direkter, roher, emotionaler

Bei:


Museum für Neue Kunst Freiburg

Kunstsparte:


Malerei

Kunstsparte:


Skulptur

Kunstsparte:


Grafik

Stilrichtung:


Expressionismus

Stilrichtung:


Moderne Kunst

Variabilder:

in der Ausstellung „Expressionist Scherer – direkter, roher, emotionaler“
in der Ausstellung „Expressionist Scherer – direkter, roher, emotionaler“

Variabilder:

in der Ausstellung „Expressionist Scherer – direkter, roher, emotionaler“
in der Ausstellung „Expressionist Scherer – direkter, roher, emotionaler“








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