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Das Licht der Alpen in St. Gallen

Giovanni Segantini, Mezzogiorno sulle alpi (Mittag in den Alpen), 1891

Die Ausstellung „La luce alpina“ im Kunstmuseum St. Gallen stellt Arbeiten des Symbolisten Giovanni Segantini Werken der zeitgenössischen Künstler Dove Allouche, Siegrun Appelt, Philippe Rahm, Patrick Rohner und Not Vital gegenüber. Ausgangspunkt sind Segantinis harmonische Schilderungen und minuziöse Beobachtungen der idyllischen Bergwelt, die sich durch besondere Leuchtkraft auszeichnen und mit denen er internationales Renommee erreichte. Gleichzeitig gilt er durch seine prominente Stellung im italienischen Divisionismus als wichtiger Erneuerer der Malerei und brauchte Vergleiche mit führenden Pointilisten und Impressionisten nicht zu scheuen.

Unter den Leihgaben befinden sich einige seiner berühmtesten Werke etwa „Ave Maria bei der Überfahrt“ von 1886. Die Darstellung einer kleinen Familie, die in einem Boot eng aneinandergedrängt mit Schafen ein Gewässer überquert, wurde tausendfach repliziert und war als frommer Wandschmuck in vielen Schlafzimmern zu finden. Einen ähnlichen Bekanntheitsgrad erreichten die ein Jahr später in Tracht portraitierte „Bündnerin am Brunnen“ oder das Idyll „Mittag in den Alpen“ aus dem Jahr 1891, das eine einfach gekleidete Schafhirtin bei ihrem Tagwerk schildert.

In der Gegenüberstellung mit zeitgenössischen Arbeiten untersuchen die Kuratoren Roland Wäspe und Lorenzo Benedetti den Einfluss der Inhalte und Formen Segantinis auf den aktuellen künstlerischen Ausdruck. Mit der besonderen Qualität des Lichtes in den Bergen setzt sich der Schweizer Architekt Philippe Rahm in seiner eigens für die Ausstellung geschaffenen Installation „Dazzle“ auseinander. Rahm erschafft in dem 669 Meter über dem Meer gelegenen St. Gallener Museumsraum eine Lichtintensität, wie er sie im 1822 Meter über Meeresspiegel gelegenen St. Moritz gemessen hat, indem er durch an Gebirgsschnee erinnernde weiße geometrische Bodenplatten die herbstliche Sonne ganztägig einfängt und durch blau-weißliche Neonröhren die Gelbanteile des Lichtes herausfiltert.

Den Schweizer Patrick Rohner verbindet mit Segantini eine Sympathie für die landschaftlichen Besonderheiten der alpinen Lebenswelt. Der im Kanton Glarus lebende Rohner fertigt seine „Wasserzeichnungen“, indem er mit Erde durchsetztes Wasser über mehrere Monate auf weiches, sich wellendes Papier einwirken und so an gebirgige Landschaften erinnernde haptische Strukturen entstehen lässt. Seine „Steinzeichnungen“ verraten ebenso durch ihre Benennung ihre Entstehungsweise. Hierfür belegte Rohner den Sommer über weiches, dickes Papier mit Felsbrocken. Durch Wind, Regen und Sonne hinterließen die Ablagerungen dieser Steine „Zeichnungen“, die den Verwitterungsprozess protokollieren.

Die Ausstellung „La luce alpina“ läuft bis zum 1. Dezember. Geöffnet ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr, mittwochs zusätzlich bis 20 Uhr. Der Eintritt beträgt 12 Franken, ermäßigt 10 bzw. 6 Franken.

Kunstmuseum St. Gallen
Museumsstrasse 32
CH-9000 St. Gallen

Telefon: +41 (0)71 – 242 06 71
Telefax: +41 (0)71 – 242 06 72

Quelle: Kunstmarkt.com/Nadine Waldmann

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Veranstaltung vom:


28.09.2019, La luce alpina - Giovanni Segantini, Dove Allouche, Siegrun Appelt, Philippe Rahm, Patrick Rohner, Not Vital

Bei:


Kunstmuseum St. Gallen

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