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Francis Alÿs in Leverkusen

Das Museum Morsbroich in Leverkusen präsentiert aktuell eine Schau zu Francis Alÿs. Die Exponate stammen aus deutschen Privatsammlungen und verdeutlichen unterschiedliche Schwerpunkte im Schaffen des 1959 in Antwerpen geborenen Fotografen, Malers, Aktions- und Videokünstlers. In der Ausstellung in Leverkusen sind nun Werke seiner frühen Schaffenszeit, die einige Jahre nach seinem Umzug nach Mexico City im Jahr 1987 entstanden, erstmalig zu sehen. Sein Œuvre charakterisieren umfangreiche und über lange Zeit durchgeführte Projekte, in denen Alÿs über mediale Grenzen von Zeichnung, Malerei, Aktion, Fotografie, Film und Installation hinweg sensible Beobachtungen des menschlichen Seins in urbanen Kontexten unternimmt.

Francis Alÿs, der Architektur in Tournai und Venedig studierte, zog 1987 im Rahmen eines Erdbeben-Hilfsprojektes der belgischen Regierung nach Mexico City. Einen Schwerpunkt bildet daher die „hoch explosive Mega-City als künstlerischer Referenz-Raum“, so die Kuratorin Stefanie Kreuzer. Alÿs durchwandert etwa seine Wahlheimat und hält die Beobachtungen seiner „Paseos“ fest. Daraus entstanden etwa die 24teilige Fotoserie „Sunpath“ von 1999 oder auch zwei Videoarbeiten. In dem gemeinsam mit Rafael Ortega 1999 erstellten Film „Zócalo, May 22“ präsentiert er den gleichnamigen zentralen großen Platz. Der dortige Fahnenmast wird zum Dreh- und Angelpunkt einer „sozialen Performance“, zu deren Akteuren die sich zufällig am Ort befindenden Personen werden. Der Zócalo ist ein politisch geschichtsträchtiger, wie auch sozial problematischer Ort. So spielen die Schafe in dem Film „Cuentos Patrióticos“ von 1997 etwa auf ein Ereignis während der politischen Unruhen 1968 an und werden um den Fahnenmast geführt.

In Kooperation mit den mexikanischen Schildermalern Juan García, Emilio Rivera und Enrique Huerta entwickelte Francis Alÿs Anfang der 1990er Jahre das „Sign Painting Project“. In dieser mehrjährigen Arbeit beziehen sich der Stil der Gemälde und ihre Aussagekraft auf Werbeplakate, die Alÿs im historischen Zentrum der Stadt gesehen hat. Er bat die Schildermaler, seine kleinen Malereien zu vergrößern. Einige Elemente dieser vergrößerten Werke inspirierten den Belgier wiederum zu weiteren Gemälden. Dieser Prozess wurde auch im Hinblick auf die Gesetze des Marktes weitergeführt: Das „Sign Painting Project“ stellt die Idee des einzigartigen Gemäldes in Frage. Damit übt die Serie Kritik am Kunstmarkt, der dem singulären Gemälde einen enormen Wert zuschreibt, und irritiert ihn mit diesem subversiven Akt. Aufgrund des künstlerischen Prozesses eröffnet Alÿs mit dem „Sign Painting Project“ auch Fragen zur Kollaboration, zur Autorschaft, zu Copyrights und der Rolle des Modells.

Die Ausstellung „Francis Alÿs. The Private View – Werke aus deutschen Sammlungen“ läuft bis zum 5. Januar 2020. Das Museum Morsbroich hat täglich außer montags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Das Haus bleibt zu Heiligabend und am 1. Weihnachtsfeiertag geschlossen. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 4 Euro.

Museum Morsbroich
Gustav-Heinemann-Straße 80
D-51377 Leverkusen

Telefon: +49 (0)214 – 855 560
Telefax: +49 (0)214 – 855 56 44

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Veranstaltung vom:


22.09.2019, Francis Alÿs. The Private View – Werke aus deutschen Sammlungen

Bei:


Schloss Morsbroich, Städtisches Museum Leverkusen

Kunstsparte:


Film und Video

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Malerei

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Zeichnung

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Installationskunst

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Bericht:


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