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Emil Cimiotti ist tot

Der Bildhauer Emil Cimiotti ist gestorben

Am vergangenen Sonntag ist der Bildhauer und Grafiker Emil Cimiotti im Alter von 92 Jahren verstorben. Cimiotti, der vor allem durch seine großformatigen Bronzeplastiken international bekannt war, galt als eine prägende Figur des deutschen Informel. Zeit seines Lebens war er sich der Abstraktion verpflichtet und schuf innerhalb von 60 Jahren Werke, die zwischen fluiden und bizarr figurativen Formen changieren. Seine bisweilen monumentalen Arbeiten fertigte er größtenteils im Wachsausschmelzverfahren. Trotz des massiven Materials gelang es ihm, seine Plastiken leicht und schwerelos erscheinen zu lassen. Dieses Spiel von Materie und Ästhetik zeichnete sein Werk aus und machte Cimiotti zu einem der wichtigsten deutschen Nachkriegskünstler. Seine Plastiken wurden unter anderem im Musée Rodin in Paris, der Nationalgalerie in Berlin sowie dem Stedelijk Museum in Amsterdam ausgestellt.

Emil Cimiotti kam 1927 in Göttingen zur Welt und absolvierte zunächst eine Steinmetzlehre, bevor er 1949 bei Karl Hils und Otto Baum ein Studium an der Kunstakademie in Stuttgart aufnahm. Zu dieser Zeit stand er bereits in freundschaftlichen Kontakt mit Willi Baumeister, der ihn früh forderte und förderte. 1951 zog es Cimiotti an die Hochschule für Bildende Künste nach Berlin. Bereits im nächsten Jahr siedelte er nach Paris über und lernte Constantin Brancusi, Fernand Léger sowie Le Corbusier kennen. 1954 beendete er sein Studium an der Stuttgarter Akademie.

Laut eigener Aussage begann seine künstlerische Selbstständigkeit ein Jahr später mit den ersten Experimenten im Wachsausschmelzverfahren. 1959 erhielt Cimiotti ein Stipendium der Villa Massimo in Rom und wurde außerdem auf der Documenta II gezeigt. 1958 war er zur Biennale in Venedig eingeladen und stellte dort 1960 im Deutschen Pavillon neben Willi Baumeister, Julius Bissier und Karl Schmidt-Rottluff aus. Vier Jahre darauf war auf der Documenta III vertreten, ebenfalls 1968 an der Documenta IV und lehrte seit 1963 an der von ihm mitbegründeten Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Aus Altersgründen schloss er seine Bildhauertätigkeit 2015 mit dem Werk „Atmen“ ab und konzentrierte sich auf Papierarbeiten. Anlässlich seines 90. Geburtstages widmeten ihm das Berliner Georg-Kolbe-Museum sowie das Sprengel Museum in Hannover großangelegte Schauen. Seit 1994 war Cimiotti Mitglied der Akademie der Künste in Berlin, seit 2018 Ehrenmitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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