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Orpheus im Bonner Macke Haus

August Macke, Orpheus mit den Tieren, um 1912/13

Mit der Ausstellung „Orpheus – Traum und Mythos in der modernen Kunst“ beleuchtet das August Macke Haus in Bonn die Anziehungskraft, die der antike Dichter auf die Kunst der Moderne ausübte. Das wechselvolle Leben des Orpheus’ bietet reichlich Stoff für eine künstlerische Aufarbeitung. Glück, Trauer und Tod kommen darin ebenso vor wie heldenhafte Kühnheit und menschliche Selbstzweifel. Er faszinierte Künstler vieler Sparten und Zeiten, so dass er zum Prototyp des Musikers und Künstlers schlechthin wurde.

Als mythischer Sänger und Dichter war Orpheus mit der Gabe ausgestattet, Menschen und Tiere, selbst Bäume und Felsen, in verzückte Zuhörer zu verwandeln. In tiefer Trauer um seine verstorbene Geliebte, die Nymphe Eurydike, ging er in die Unterwelt, wo er mit seinem Gesang selbst die Götter erweichte. Zwar durfte er seine Geliebte aus dem Totenreich herausführen, doch drehte diese sich verbotenerweise dabei um und war für immer verloren. Fortan wandte Orpheus sich von den Frauen ab, worauf ihn die Mänaden in Stücke rissen. Sein singender Kopf und seine Lyra wurden in Lesbos begraben und hörten erst auf, zu musizieren, als Apoll sie dazu aufforderte.

Für August Macke wurde der Orpheus-Mythos zu einem programmatischen Ausgangsstoff. So bewegen sich zahlreiche seiner Werke rund um die Suche nach einer harmonischen, arkadischen und von der Schönheit des Lebens kündenden Kunst. Sichtbar wird dies nicht nur in seinen Gemälden, wie etwa dem „Kleinen Zoologischen Garten in Braun und Gelb“ von 1912, sondern vor allem im sogenannten „Orpheus-Sessel“. Dieses Möbel ist eines der wenigen erhaltenen Stücke aus dem ehemaligen Wohn- und Atelierhaus des Künstlers. Eine von ihm entworfene Stickerei mit der Darstellung des antiken Sängers inmitten von Tieren ziert die Rückenlehne und Sitzfläche.

Kuratorin Gesa Bartholomeyczik rückt nun dieses Möbel in das Zentrum der Schau und will ausgehend von ihm künstlerische Verarbeitungen des Orpheus-Mythos zeigen. Diese umfassen sowohl Werke, in denen Mackes eigene künstlerische Anfänge wurzeln, als auch Arbeiten seiner Zeitgenossen. So präsentiert Bartholomeyczik mit Odilon Redons Gemälde „Tête d’Orphée sur la lyre“ von 1866 etwa ein symbolistisches Werk, das in der grausamen mythologischen Erzählung nach einem harmonischen und friedvollen Moment sucht. Eugen Batz’ Interpretation von 1948 forscht nach einem abstrakten Zugang zum Thema und bewegt sich dabei an der Grenze zur Gegenstandslosigkeit.

Die Ausstellung „Orpheus – Traum und Mythos in der modernen Kunst“ ist bis zum 16. Februar 2020 zu sehen. Das August Macke Haus hat täglich außer montags von 11 bis 17 Uhr, donnerstags von 13 bis 21 Uhr geöffnet. Das Museum bleibt an Heiligabend, 1. Weihnachtstag und Neujahr geschlossen. Der Eintritt beträgt 9,50 Euro, ermäßigt 6 Euro. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der im Museum 14,90 Euro kostet.

Museum August Macke Haus
Hochstadenring 36
D-53119 Bonn

Telefon: +49 (0)228 – 65 55 31
Telefax: +49 (0)228 – 69 15 50

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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Veranstaltung vom:


11.10.2019, Orpheus - Traum und Mythos in der modernen Kunst

Bei:


August Macke Haus

Kunstsparte:


Möbel

Kunstsparte:


Skulptur

Kunstsparte:


Malerei

Stilrichtung:


Moderne Kunst

Stilrichtung:


Expressionismus

Bericht:


Zweiseeleneins

Variabilder:

Odilon Redon, Tête d’Orphée sur la lyre, nach 1866
Odilon Redon, Tête d’Orphée sur la lyre, nach 1866








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