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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Beim Wiener Dorotheum schweifen die Gemälde des 19. Jahrhunderts in die Ferne. Dabei hat ein Osmane seinen großen Auftritt

Vermittler zwischen den Kulturen



Osman Hamdi Bey, Dame turque de Constantinople, 1881

Osman Hamdi Bey, Dame turque de Constantinople, 1881

Dass ein Gemälde eines Künstlers aus dem 19. Jahrhundert im Wiener Dorotheum wertmäßig vor den Vertretern älterer Epochen rangiert, ist schon etwas Besonderes. Diese Ehre gebührt einem hierzulande wenig bekannten Exoten: Osman Hamdi Bey. Der 1842 in Istanbul als Sohn des Großwesirs geborene Maler, Museumsgründer und Archäologe gilt als der erste türkische Künstler, der westliche und östliche Traditionen, die er in Paris bei Jean-Léon Gérôme, Louis Boulanger und Fausto Zonaro studierte, miteinander verband und sie an seiner 1883 gegründeten Kunstschule in seiner Heimat verbreitete. Auch in seiner „Dame turque de Constantinople“ von 1881 verarbeitet er beide Welten; trägt die leicht verschleierte Dame doch einen schwarzen Ausgehmantel über einem weißen Unterkleid, in denen sich türkische und Pariser Mode mischen. Auch mit dem goldenen Brokatstoff und dem reich gemusterten Kazak-Teppich verknüpft Osman Hamdi Bey die Kulturen von Ost und West. Dass die 1,5 bis 1,8 Millionen Euro für seine „Dame turque“ aus einer italienischen Privatsammlung nicht zu hoch gegriffen sind, machen die 3 Millionen Pfund deutlich, die Sotheby’s 2008 für eine größere Version des Sujets in London erzielte.


Für einen klassischen Blick des Westens auf den Orient ist dann Jean-Léon Gérôme zuständig. Allerdings hat der französische Künstler bei seinem Gemälde „La Bain Maure“ nur die Unterzeichnung und einige wenige Teile ausgearbeitet, ein weiterer Künstler des 19. Jahrhunderts hat dann den Rückenakt einer weißen Frau mit schwarzer Dienerin vollendet (Taxe 120.000 bis 180.000 EUR). Zur kleinen Gruppe der Orientalisten gehören noch Ernst Koerner mit seinem impressionistisch verschwommenen Panorama von Istanbul im rötlichen Abendlicht von 1922 (Taxe 18.000 bis 25.000 EUR) oder Karl Hess, der schon um 1840 in biedermeierlicher Genauigkeit und leuchtendem Kolorit einen Ausflug mehrerer vornehmer Damen mit Kindern und einem schwarzen Diener ans Meer entwarf (Taxe 12.000 bis 16.000 EUR). Carl Wilhelm von Heideck begnügte sich in dieser Zeit mit dem Motiv einiger Griechen samt Lasteseln bei der Rast auf dem Weg zum Markt (Taxe 5.000 bis 7.000 EUR).

Die Sehnsucht nach dem Süden und der Ferne durchzieht die meisten Gemälde der Auktion. Ivan Konstantinovich Ajvazovskij nimmt den Betrachter auf die Krim mit. 1863 hat er an der Südküste der Halbinsel den markanten Berg Aju-Dag mit einigen Segelbooten davor in den Mittelpunkt seiner Komposition gerückt und die Sonne sanft über einem Dorf aufgehen lassen (Taxe 160.000 bis 200.000 EUR). Den gebürtigen Franken Fritz Bamberger zog es immer wieder nach Spanien, der in Andalusien 1851 eine trockene staubige Landschaft vor einer Bergkette mit einem Wasserlauf, einem Kloster und einer Figurengruppe geschickt anreicherte (Taxe 9.000 bis 12.000 EUR). Als „echter“ Spanier tritt der 1830 geborene Aragonese Ricardo Arredondo y Calmache mit einer pittoresken Stadt am Tejo auf (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR). José Garnelo y Alda führt uns dann 1894 in einen Audienzsaal im Escorial und lässt uns einige angespannt wartende Personen beobachten (Taxe 12.000 bis 16.000 EUR). Noch etwas weiter nach Westen reiste der Österreicher Vinzenz Kreuzer, der die Stadtvedute von Porto mit der „Rua Nova Dos Inclezes“ im Vordergrund um eine Prozession mit Priester im Rauchmantel ausschmückte (Taxe 5.000 bis 7.000 EUR).

Groß war die Begeisterung der Künstler und auch der Kunstkäufer für Italien, das Land und seine Leute. Davon zeugen zahlreiche stimmungsvolle Gemälde, etwa Josef Rebells aufgewühltes Meer vor der Steilküste bei Amalfi mit dem am Berg angeschmiegten Kapuzinerkloster von 1813 (Taxe 25.000 bis 35.000 EUR) oder Salvatore Candidos Ansicht der Marinella in Neapel mit geschäftigem Treiben der Fischer von 1844 (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR). In umgekehrte Richtung wandte Hubert Sattler 1873 seinen Blick und nahm das rege abendliche Leben auf der Promenade von Neapel mit dem Vesuv im Hintergrund unter goldgelbem Licht auf (Taxe 25.000 bis 35.000 EUR). Diesen Wert verlangt ebenso Jakob Alt für seine Marktszene auf der Piazza delle Erbe in Verona von 1834. Auch sein bekannterer Sohn Rudolf von Alt ist mit von der Partie, den es 1836 nach Padua verschlug, wo er seine Aufmerksamkeit auf die Basilika San Antonio im romanisch-gotischen Übergangsstil und den Platz davor richtete (Taxe 35.000 bis 45.000 EUR).

Stark ist wieder einmal die Venedig-Fraktion. 37 der insgesamt gut 180 Positionen in der Versteigerung beschäftigen sich direkt mit der Serenissima. Giovanni Grubacs stellt gleich zwei Pendants für jeweils 120.000 bis 160.000 Euro zur Verfügung: einmal den Blick vom Palazzo Cavalli durch den Canal Grande auf Santa Maria della Salute und dann den Molo mit dem Palazzo Ducale, das andere Mal den selben Ausschnitt, nur etwas weiter vom Wasser aus gesehen, und den Campo dei Santi Giovanni e Paolo mit der mächtigen gotischen Fassade von Zanipolo. Sie steht auch bei Luigi Querenas warmtöniger klarer Vedute von 1863 im Mittelpunkt (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR). Noch beseelter ist sein Nachtstück mit der Piazzetta vor dem Dogenpalast im Mondlicht und der schwarzen Silhouette von San Giorgio Maggiore gegenüber dem Bacino (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR).

Ludwig Hans Fischer schließt sich mit einem hellen Sonnentag an der Riva degli Schiavoni mit Fischern, Händlern und Touristen von 1884 an (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR), Oswald Achenbach hingegen mit einer Abendstimmung an der Isola San Giorgio, von der ein trautes Paar mit uns über das Wasser und unter einem dramatisch beleuchteten Himmel auf die Innenstadt mit dem Campanile als Fluchtpunkt schaut (Taxe 30.000 bis 35.000 EUR). Eugen von Blaas portraitierte 1876 dann wie häufig die „Tagträume“ einer Venezianerin an einer steinernen Brüstung (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR). Etwas ungewöhnlicher ist da schon Giuseppe Borsatos Interieur der Renaissance-Kirche San Zaccaria von 1830 mit einigen Gläubigen und Besuchern, die unter anderem Giovanni Bellinis berühmte Sacra Conversazione bestaunen (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR). Auch Antonietta Brandeis, sonst auf typische Venedig-Motive abonniert, begab sich in das Innere einer Kirche und hielt die Sakristei von Santa Croce in Florenz mit den berühmten Fresken von Niccolò di Pietro Gerini, Giovanni da Milano und Taddeo Gaddi fest (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR).

Eine schier unüberschaubare Menschenmenge malte Salvatore Fergola 1850 auf nicht allzu großer Leinwand. Dargestellt ist die Ankunft von Papst Pius IX. in Neapel, nachdem er einige Monate im Exil verbracht hatte und nach den national-revolutionären Erhebungen nach Rom zurückkehrte (Taxe 45.000 bis 65.000 EUR). Oswald Achenbach hielt sich 1889 in Frascati auf und verewigte eine heitere nachmittägliche Stimmung an einem Brunnen unter Bäumen im Park der Villa Torlonia (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR). Ganz ohne Menschen kommt Pietro Fragiacomo in seiner mit „Pace“ betitelten Leinwand von 1891 aus. Und tatsächlich strahlt der aufgehende Mond an einem Tümpel mit Boot ein Gefühl von Frieden und Harmonie aus, das schon König Umberto I. überzeugte, der das Gemälde im Entstehungsjahr auf der ersten Triennale der Pinacoteca di Brera auszeichnete und später für seine königliche Villa in Monza erwarb. Mit soviel Würde ausgestattet, hofft die Wiederentdeckung auf 100.000 bis 150.000 Euro.

Auf diesem Preisniveau ist mit 100.000 bis 140.000 Euro auch Gaetano Chiericis Genreszene „Una catastrofe“ von 1887 angesiedelt, in der ein Mädchen von schnatternden aufgeregten Gänsen überrascht wird, in der Küche vom Schemel fällt und dabei Teller und Tonkrug zerstört. Mit weniger Übertreibung kommt Johann Nepomuk Ender bei seinen zwei anmutigen jungen Italienerinnen beim Wasserholen an einer Quelle aus (Taxe 10.000 bis 14.000 EUR). Auf zwei Frauengestalten hat sich einige Jahrzehnte später auch der Spanier Francisco Miralles y Galup konzentriert und zeigt zwei Pariserinnen der Belle Époque bei den Vorbereitungen fürs Schlittschuhlaufen auf einem zugefrorenen Weiher (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR). Die Frau des Malers Johann Baptist Reiter und seine Tochter Alexandrine sind neben einem weiteren Mädchen die Protagonisten in dessen realistischem Schaufensterbummel in der Wiener Schleifmühlgasse, nahe der letzten Wohnung Reiters in der Wienzeile (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR). Ebenso liebevoll hat Franz von Defregger 1909 seine junge „Zitherspielerin“ ausgestaltet, der zwei kleine Kinder aufmerksam lauschen (Taxe 25.000 bis 35.000 EUR).

Der Alpenwelt frönen Friedrich Gauermann 1845 in der romantisch ausgestalteten Szene einer Bärin und ihres Jungen, die sich über einen erlegten Hirschen hermachen (Taxe 50.000 bis 70.000 EUR), und Marie Egner mit ihrem friedvolleren Blick auf die Mainzer Hütte in den Hohen Tauern mit dem wolkenverhangenen Großen Wiesbachhorn (Taxe 13.000 bis 18.000 EUR). Ihre Kollegin Tina Blau interessierte sich für einen unspektakulären Kanal in Dordrecht mit umstehenden Häusern (Taxe 25.000 bis 35.000 EUR), während Ludwig Halauska sich 1876 mit seinem Panorama über Perchtoldsdorf wieder in heimatliche österreichische Gefilde begab (Taxe 18.000 bis 25.000 EUR). Aus dem Vielvölkerreich der Donaumonarchie stammen zudem noch Julius Eduard Maráks unwirtliche Gegend im Riesengebirge mit zerzausten Bäumen und Greifvögeln (Taxe 70.000 bis 100.000 EUR), Paul Joanovits’ „Antrag“ in seiner serbischen Bauernstube (Taxe 35.000 bis 45.000 EUR) oder Alois Schönns Markttag auf der Freyung in Wien (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR). Die schwarze Bronzebüste des energisch auftretenden Schriftstellers Leo Tolstoi von Paolo Troubetzkoy sticht unter all den Gemälden hervor (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR). In die Sechsstelligkeit dringt das Angebot noch einmal mit Petrus van Schendels „Nächtlichem Markt in Den Haag“ im Schein der Laternen und Kerzen von 1840 mit 150.000 bis 180.000 Euro vor.

Die Auktion beginnt am 23. Oktober um 17 Uhr. Die Besichtigung ist bis zum Auktionsbeginn täglich von 10 bis 18 Uhr möglich, der Internetkatalog unter www.dorotheum.com einsehbar.

Kontakt:

Dorotheum

Dorotheergasse 17

AT-1010 Wien

Telefon:+43 (01) 515 60 0

Telefax:+43 (01) 515 60 443

E-Mail: client.services@dorotheum.at



22.10.2019

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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23.10.2019, Gemälde des 19. Jahrhunderts

Bei:


Dorotheum

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Gemälde des 19. Jahrhunderts

Bericht:


Huldigungen an die Serenissima

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Jakob Alt, Verona. Blick auf die Piazza delle Erbe, 1834

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Luigi Querena, Venedig. Campo Santi Giovanni e Paolo, 1863

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Taxe: 60.000 - 80.000 EURO

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Luigi Querena, Venedig. Die Piazzetta im Mondlicht, 1853

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