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Larry Rivers in Koblenz

Larry Rivers, The Last Civil War Veteran, 1960

Das Ludwig Museum in Koblenz setzt sich aktuell mit dem Maler, Musiker und Filmemacher Larry Rivers auseinander. Er gilt als einer der einflussreichsten Künstler der New Yorker Kunstszene in den 1950er bis 1970er Jahren, sein Wirkungskreis zieht sich von Andy Warhol bis zum BAP-Sänger Wolfgang Niedecken, der 1974 bei Rivers in New York studierte. Larry Rivers beschäftigte sich für seine Kunstwerke mit historischen Vorbildern und seinen Zeitgenossen. So liegt der Fokus der Schau „An American-European Dialogue“ auch auf dem Spannungsverhältnis zwischen der französischen Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts und dem Abstrakten Expressionismus um Willem de Kooning, das sich in der Kunst Rivers’ zeigt. Mit rund 70 Arbeiten, die sowohl aus der Larry Rivers Foundation, als auch aus wichtigen amerikanischen Museen und Sammlungen stammen, stellt das Ludwig Museum die Bandbreite an Zeichnungen, Gemälden, Objekten, Assemblagen und Druckgrafiken im Œuvre des Amerikaners vor.

Larry Rivers war er zu Beginn noch dem Abstrakten Expressionismus verbunden, wandte sich ab den späten 1940er Jahren zunehmend der Figuration zu. Früh interessierte er sich für die Malerei des späten 19. Jahrhunderts. So erinnert etwa sein ganzfiguriger Männerakt „O’Hara Nude with Boots“ von 1954 an akademische Modellstudien französischer Künstler. Der lockere Pinselstrich, der abstrakt bleibende bräunliche Hintergrund und das nicht ausformulierte Gesicht bilden einen Kontrast. Sein amüsantes Blatt „Instruction for Cubism Today“ von 1986 erinnert an eine „Malen-nach-Zahlen“-Vorlage für eine Mehrfachperspektive der Kubisten, die Rivers partiell mit Farbe ausgefüllt hat.

Ab den 1950er Jahren griff er auf Materialien wie Gips, Zement und Metall zurück, in den 1960er Jahren nutzte er in seinen Arbeiten Elemente aus Holz, Karton oder elektrischem Licht. Mehrfach zog es Larry Rivers nach Paris, wo er zwischen 1961 und 1962 lebte und Jean Tinguely sowie Niki de Saint Phalle kennenlernte. Rivers bereicherte seine Bildsprache um Typografie, Objekte und Zitate, man denke etwa an das 1972 geschaffene „America Today“. Museumdirektorin Beate Reifenscheid erklärt, dass sich Rivers’ Kunst heute als Medium einer kritischen Reflexion über Malerei in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und als Hinterfragung amerikanischer Haltungen lesen lasse. Gezielt thematisierte er Fragen von Gender, anhaltendem Rassismus und Kolonialismus sowie von Heldenverehrung. Im Bild „The Last Civil War Veteran“ von 1960 zeigt Rivers einen gesichtslosen Mann im Bett liegen. Hinter ihm hängen die Fahne und das militärische Jackett der südlichen Konföderierten über der Flagge der siegreichen Unionstruppen. Hiermit gibt Rivers einen nachdenklichen Kommentar zum Amerikanischen Bürgerkrieg von 1861 bis 1865.

Die Ausstellung „Larry Rivers. An American-European Dialogue“ läuft bis zum 12. Januar 2020. Das Ludwig Museum hat dienstags bis samstags von 10:30 Uhr bis 17 Uhr sowie sonn- und feiertags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Das Haus bleibt an Heiligabend, am 1. Weihnachtsfeiertag, Silvester und Neujahr geschlossen. Der Eintritt beträgt 6 Euro, ermäßigt 4 Euro. Für Kinder bis 12 Jahre ist er frei.

Ludwig Museum im Deutschherrenhaus
Danziger Freiheit 1
D-56068 Koblenz

Telefon: +49 (0)261 – 30 40 40
Telefax: +49 (0)261 – 30 40 413


12.11.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Larry Rivers, The Last Civil War Veteran, 1960
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Larry Rivers








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