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Fritz-Ascher-Stiftung in Berlin gegründet

Berlin hat nun eine Fritz-Ascher-Stiftung. Heute gründeten die Sammler Peter und Eva-Maria Bünte die neue Stiftung, die im Berliner Stadtmuseum angesiedelt ist. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Werk des 1893 in Berlin geborenen Malers Fritz Ascher stärker in den öffentlichen Fokus zu rücken. Zudem will die Stiftung verfolgte und verfemte Künstler der Berliner Moderne würdigen. Das Stiftungskuratorium besteht aus Paul Spies, Vorstand und Direktor der Stiftung Stadtmuseum Berlin, dem freien Kunsthistoriker und Kurator Eckhart Gillen und Rachel Stern, Direktorin der New Yorker Fritz Ascher Society for Persecuted, Ostracized and Banned Art.

Das Berliner Stadtmuseum erschien den Sammlern dabei als geeignetes Haus, um ihre Arbeiten Fritz Aschers öffentlich zugänglich zu machen und sein malerisches Schaffen auch im Kontext anderer verfemter Berliner Künstler zu präsentieren. „Fritz Ascher ist nicht der einzige Berliner jüdische Maler, der in Deutschland vergessen wurde. Dasselbe gilt für viele andere Künstler“, so Eckhart Gillen. Rachel Stern betonte, wie sinnfällig eine Bündelung des Werkes Aschers gerade in Berlin ist: „Wir freuen uns, dass Arbeiten des verlorenen Sohnes Fritz Ascher nun endlich in seine Heimatstadt Berlin zurückkehren, und dort die öffentliche Anerkennung, museale Pflege und Betreuung erfahren, die sie verdienen.“

Fritz Ascher kam 1893 in Berlin-Zehlendorf als Sohn einer jüdischen Familie zur Welt. Bereits mit 16 Jahren studierte er bei Max Liebermann, der ihn nur ein Jahr später an die Kunstakademie in Königsberg weiterempfahl. Mit 20 kehrte der junge Maler wieder nach Berlin zurück, wo er im Umfeld expressionistischer Künstler, darunter Ludwig Meidner und Emil Nolde, zu einer eigenen Bildsprache fand. Als Ascher 1933 ins Visier der Nationalsozialisten geriet, wurde er im Konzentrationslager Sachsenhausen in „Schutzhaft“ genommen. Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis im Jahr 1939 musste er auf Druck der Nationalsozialisten das Malen einstellen und sich vor der drohenden Deportation in einem Keller in Berlin-Grunewald verstecken. 1970 verstarb Fritz Ascher in Berlin. Die weltweit erste Werkschau des Künstlers war von 2016 bis 2018 in sechs deutschen Museen und 2019 in New York zu sehen.

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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