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Gillian Jagger gestorben

Gillian Jagger, Rift, 1999

Gillian Jagger ist tot. Wie erst jetzt die New York Times berichtete, verschied die Bildhauerin und Installationskünstlerin bereits Ende Oktober im Alter von 88 Jahren in Ellenville im US-Bundesstaat New York. Die 1930 in London geborene Jagger setzte sich mit der Natur und ihren Materialien auseinander und verwendete dafür unter anderem Baumstämme, Felle und mumifizierte Tierkadaver. Zudem arbeitete sie mit Gipsabgüssen, Pausen und Abrieben aus der urbanen und ländlichen Umwelt und nutzte dazu Kanaldeckel oder tote Katzen. Obwohl ihre Arbeiten oft mit feministischer Kunst, Land Art oder Post-Minimalismus in Bezug gesetzt wurden, sah sich Jagger nicht als Teil dieser Strömungen. Die Künstlerin stellte vorwiegend in Galerien in New York und der Umgebung aus. David Lews, der New Yorker Galerist von Gillian Jagger, würdigte ihr Schaffen: „Ihre Arbeiten sind zutiefst sensibel gegenüber der Natur und auf sie eingestimmt. Hierin lassen sie spätere wichtige theoretische Einsichten in die Probleme des Speziesismus, der Umwelt und Fragen zu Leben und Überleben vorausahnen.“

Der Vater von Gillian Jagger war der englische Bildhauer Charles Sargeant Jagger. Der frühe Tod ihrer Schwester führte zu Gillians lebenslanger Auseinandersetzung mit dem Sterben. 1937 zog die Familie aufgrund einer neuerlichen Heirat der Mutter in die USA. Ihre künstlerische Ausbildung absolvierte Jagger an der heutigen Carnegie Mellon University in Pittsburgh und an der New York University. In New York verhalf Andy Warhol seiner Künstlerkollegin 1956 zur Teilnahme an einer ersten Gruppenausstellung in Manhattan. 1961 richtete die Ruth White Gallery ihr die erste Personale mit Gemälden aus. 1968 nahm Jagger ihre Lehrtätigkeit am Pratt Institute in Brooklyn auf, die sie bis 2009 innehatte. Seit den 1960er Jahren nutzte sie ihre charakteristische Methode des Gipsabgusses der direkten Umgebung. Jagger äußerte sich dazu: „Ich goss Fakten ab, weil ich nicht mehr an künstlerische Metaphern glauben konnte.“ Dies lenkte die Aufmerksamkeit der Medien auf ihre Arbeiten. Oft wurde ihr Schaffen damals in Bezug zur Pop Art gesetzt, was Jagger aber ablehnte. „Ich fühlte, dass die Natur die Wahrheit enthielt, die ich wollte“, sagte sie in einem Interview. Daher lebte Jagger seit 1978 mit ihrer Partnerin Consuelo Mander in einem umgebauten ehemaligen Bauernhof in Kerhonkson, New York.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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 Jagger, Rift, 1999
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Gillian Jagger








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