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Hans Jörg Glattfelder in Ingolstadt

Hans Jörg Glattfelder, Durchquerungen von Schwarz zu Weiss, 2015

Das Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt zeigt zum achtzigsten Geburtstag von Hans Jörg Glattfelder Werke aus der Sammlung von Beat Maeschi, einem langjährigen Freund des Künstlers. Die Präsentation umfasst Gemälde und Arbeiten auf Papier aus der gesamten Schaffensperiode Glattfelders. Direktorin Simone Schimpf legt den Schwerpunkt der Ausstellung allerdings auf das Frühwerk des Künstlers, um so die grundlegenden Gedanken für die späteren Werkserien vermitteln zu können. Erkenntnisse und Phänomene aus der Mathematik und Physik spielen dabei eine zentrale Rolle. Die sinnliche Wahrnehmung von räumlichen Gegebenheiten weicht bei Glattfelder von den wissenschaftlichen Erkenntnissen und dem daraus resultierenden Wissen über den Raum ab. Bezeichnend dafür sind die „nicht-euklidischen Metaphern“ des Künstlers, die die hyperbolische Krümmung, wie sie aus der Physik bekannt ist, ins Bild bringen. Die simultane Darstellung von Raum und Fläche eröffnet so ein Spannungsfeld zwischen Sehen und Verstehen. Glattfelders Arbeit setzt genau diesem Punkt an und erforscht damit die Vereinbarkeit von Wissenschaft und Kunst.

Nach eigener Aussage beabsichtigt der Schweizer Künstler und Architekt Beat Maeschi seine Sammlung der Glattfelder-Arbeiten zu einem späteren Zeitpunkt der Stiftung für Konkrete Kunst und Design und damit dem Ingolstädter Museum zu übergeben. Außerdem möchte der Sammler und Mäzen sein privates Archiv der Stiftung zur Verfügung stellen. Hans Jörg Glattfelder kam 1939 in Zürich zur Welt und nahm in seiner Heimatstadt 1961 ein Studium der Rechtswissenschaften, Archäologie und Kunstgeschichte auf. Zunächst ließ er sich in Florenz nieder, wo erste strukturierte Arbeiten entstanden. 1986 beteiligte er sich an der Biennale von Venedig, bevor er sich einige Jahre später in Bern niederließ. 2016 wurde er mit dem Peter C. Ruppert Preis für Konkrete Kunst in Europa ausgezeichnet. Innerhalb der Konkreten Kunst-Szene hat sich Glattfelder einen Namen gemacht, nicht zuletzt, weil er den Diskurs von Fläche und Räumlichkeit in der Malerei um die naturwissenschaftlichen Raumvorstellungen erweitert hat. Außerdem gab er als einer der Ersten den in der Konkreten Kunst so wichtigen rechten Winkel zugunsten mehrdimensionaler Raumkonzepte auf.

Die Ausstellung „Hans Jörg Glattfelder“ läuft bis zum 26. Januar 2020. Das Museum für Konkrete Kunst Ingolstadt hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Geschlossen bliebt am 24., 25. und 31. Dezember und an Neujahr. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Museum für Konkrete Kunst
Tränktorstraße 6-8
D-85049 Ingolstadt

Telefon: +49 (0)841 – 30 51 871
Telefon: +49 (0)841 – 30 51 877


27.11.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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Veranstaltung vom:


24.11.2019, Hans Jörg Glattfelder

Bei:


Museum für Konkrete Kunst

Kunstsparte:


Malerei

Kunstsparte:


Arbeiten auf Papier

Stilrichtung:


Konkrete Kunst

Variabilder:

Hans Jörg Glattfelder, Durchquerungen von Schwarz zu Weiss,
 2015
Hans Jörg Glattfelder, Durchquerungen von Schwarz zu Weiss, 2015

Künstler:

Hans Jörg Glattfelder








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